31.03.2020, 10.40 Uhr

Meghan Markle und Prinz Harry: Trump bittet Ex-Royals zur Kasse! Ist das Luxusleben nun vorbei?

Meghan Markle und Prinz Harry verabschieden sich von ihrem royalen Leben.

Meghan Markle und Prinz Harry verabschieden sich von ihrem royalen Leben. Bild: dpa

Goodbye, Harry und Meghan! Der britische Prinz und seine Frau vollziehen endgültig den "Megxit". Von April an verzichten sie auf die Anrede "Königliche Hoheit" und nehmen keine offiziellen Aufgaben mehr für das Königshaus wahr. Bislang planten sie, mit ihrem kleinen Sohn Archie vor allem in Kanada zu leben. Ihr Rückzug findet unter erdenklich schlechten Umständen statt: die Corona-Pandemie, der Missbrauchsskandal um Prinz Andrew und die Folgen des Brexits - das Vereinigte Königreich hat schon deutlich bessere Zeiten gesehen.

Prinz Harry und Meghan Markle: Rätselraten über Umzug von Kanada nach Los Angeles

Angeblich sollen Prinz Harry (35) und Meghan Markle (38) jetzt von Kanada in Meghans Geburtsort Los Angeles umgezogen sein. Für die Gerüchte gab es am Wochenende keine offizielle Bestätigung. "Kein Kommentar", sagte eine Sprecherin des Buckingham-Palastes der Deutschen Presse-Agentur.

Britischen Medien zufolge wollte das Paar mit dem Umzug vermeiden, sowohl in den USA als auch in Kanada Steuern zahlen zu müssen. "Dieser Umzug war schon einige Zeit geplant", zitierte das Boulevardblatt "Sun" einen nicht näher genannten Royal-Experten und spricht von einem "Megxit 2". Angesichts der Corona-Pandemie und drohender Grenzschließungen hätten Harry und die ehemalige US-Schauspielerin ihren Plan bereits umgesetzt, heißt es. Sie haben laut "Sun" ein neues Zuhause in der Nähe von Hollywood gefunden. Auch ein US-Magazin hatte, ohne klare Quelle, vom Umzug berichtet. Ob es stimmt?

Donald Trump bittet Meghan und Harry zur Kasse: Sie müssen für ihren Schutz zahlen

Der britischen Royal-Reporterin Rebecca English von der "Daily Mail" zufolge hat sich das Paar, auch wegen der Coronavirus-Pandemie, in eine abgeschlossene Wohnsiedlung zurückgezogen. US-Präsident Donald Trump sendete per Twitter eine eigene Botschaft an die junge Familie: "Nun haben sie Kanada in Richtung USA verlassen, allerdings werden die USA nicht für ihren Sicherheitsschutz zahlen. Sie müssen zahlen!" Seinen Twitter-Beitrag leitete er mit den Worten ein, ein "großer Freund und Bewunderer" von Königin Elizabeth II. und dem Vereinigten Königreich zu sein.

Nach royalem Rückzug! Meghan Markle und Prinz Harry wollen finanziell unabhängig sein

Bereits im Januar kündigten die beiden an, sich von ihren royalen Aufgaben teilweise zurückzuziehen und "finanziell unabhängig" werden zu wollen. Später einigten sich Harry und Meghan mit dem Königshaus dann aber auf einen klaren Bruch. Auch die Marke "Sussex Royal", die sie seit ihrer Hochzeit verwendet haben, soll verschwinden - das dürfte ihnen einen besonders heftigen Schlag versetzt haben, denn die berühmte Marke hätte ihnen stattliche Einnahmen garantiert.

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Wie geht es für Herzogin Meghan und Prinz Harry nach dem Megxit weiter?

Spekuliert wird, dass es Meghan in die Filmbranche zurücktreiben könnte. Immerhin spielte sie jahrelang eine Rolle als Rechtsanwaltsgehilfin in der US-amerikanischen Serie "Suits" und soll es damit zur Multimillionärin gebracht haben. Zumindest ist sie jetzt Synchronsprecherin im Disney-Dokumentarfilm "Elephant", der am kommenden Freitag (3. April) auf dem Streaming-Kanal Disney+ veröffentlicht wird. Doch der Job ist nur für einen guten Zweck. Ihr Honorar geht an eine Organisation zum Schutz von Elefanten.

Meghan und Harry verlassen die Royals: Verdienen sie künftig mit Vorträgen ihr Geld?

Noch ein Gerücht geht herum: Sie wollen angeblich mit Vorträgen Geld verdienen. Meghan gilt als bestens vernetzt in Nordamerika - in der Filmbranche und Politikerkreisen. Harry hat ebenfalls gute internationale Beziehungen. Das könnte ihnen so manchen Weg ebnen.

"Sie sind so beschäftigt wie sie immer waren", zitierte die Nachrichtenagentur PA eine nicht näher genannte Quelle aus dem Umfeld der beiden. Sie sollen bereits die Grundlage für eine weltweite Organisation gelegt haben, die nicht profitorientiert ist und in Nordamerika ihren Sitz hat. Details dazu gibt es aber noch nicht.

Niemand will für Meghans und Harrys Schutz zahlen

Das selbst verdiente Geld muss in jedem Fall für den aufwendigen Lebensstil des Paares reichen. Schicke Garderoben, regelmäßige Flüge ins Vereinigte Königreich, ein schöner Wohnsitz - das kostet. Kanadas Regierung hat vorsichtshalber schon mal klar gestellt, dass sie nicht für den Schutz der Familie finanziell aufkommen wird.

Prinz Harry lässt Queen Elizabeth II. im Stich

Noch Anfang März waren die beiden auf einer Art Abschiedstournee in London. Die britischen Medien überschlugen sich mit Lobeshymnen über die stilsichere Garderobe und das selbstbewusste Auftreten der Ex-Schauspielerin - hollywoodreif, meinten viele Beobachter. Experten für Körpermimik glaubten hingegen, beim sensiblen Harry so manche Verlegenheitsgeste zu entdecken. Harrys Großmutter, die Queen, will in einem Jahr prüfen lassen, ob alles in geordneten Bahnen verläuft.

Nicht nur die Sorgen um ihren Enkel Harry und dessen kleine Familie belasten die 93-Jährige. Auch die Verwicklung ihres zweiten Sohns Andrew (60) in den Missbrauchsskandal um den verstorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein und die Coronavirus-Pandemie machen ihr zu schaffen. Ihr ältester Sohn Charles (71) steckte sich bereits mit dem Erreger an. Seit Harrys und Meghans letztem Auftritt am Commonwealth-Tag vor etwa drei Wochen in London hat sich viel durch die Pandemie geändert. Die Straßen sind wie leer gefegt.

Die Queen gilt wegen ihres hohen Alters genauso wie Prinz Philip (98) als stark gefährdet; das Paar zog sich auf Schloss Windsor zurück. Tausende Kilometer entfernt sprechen Harry und Meghan auf Instagram allen Betroffenen der Pandemie Mut zu und geben Ratschläge: "Nun brauchen wir uns gegenseitig mehr als je zuvor." Das betrifft wohl nicht nur das britische Volk. Das gegenseitige Mutmachen gilt sicher auch für die beiden selbst mit Blick auf ihre ungewisse Zukunft.

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sba/fka/news.de/dpa
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