12.05.2021, 11.16 Uhr

Tödliche Schießerei in Colorado, USA: Mann platzt in Geburtstagsparty, erschießt sechsköpfige Familie und sich selbst

Bei einer Schießerei im US-Bundesstaat Colorado sind sechs Menschen gestorben, bevor sich der Schütze selbst richtete (Symbolbild).

Bei einer Schießerei im US-Bundesstaat Colorado sind sechs Menschen gestorben, bevor sich der Schütze selbst richtete (Symbolbild). Bild: Adobe Stock / denisismagilov

Es sollte ein fröhliche Geburtstagparty werden, die von Erwachsenen und Kindern in einer Wohnwagensiedlung in Colorado Springs, der zweitgrößten Stadt im US-Bundesstaat Colorado, gefeiert wurde - doch aus der Feierlichkeit um Osten der Stadt wurde ein Blutbad, das nun ein Fall für die örtliche Polizei ist.

Geburtstagsparty endet in Blutbad: Mann erschießt sechs Menschen und sich selbst

Wie unter anderem von "National Public Radio" berichtet wurde, kam es in der Nacht zum 9. Mai 2021 zu einem Zwischenfall in der Wohnwagensiedlung. Kurz nach Mitternacht kreuzte ein bewaffneter Mann bei der Feier auf, zückte eine Waffe und schoss um sich. Sechs Menschen starben durch tödliche Schussverletzungen, bevor der Schütze die Waffe gegen sich selbst richtete und sich das Leben nahm.

Kinder mussten hilflos zusehen! Sieben Erwachsene bei Party erschossen

Beim Eintreffen der Polizei fanden die Beamten sechs Tote vor, eine siebte Person wurde mit lebensbedrohlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wo sie wenig später ebenfalls starb. Bei den Opfern der Schießerei soll es sich durchweg um Erwachsene handeln. Die drei minderjährigen Partygäste, die das Blutbad mitansehen mussten, blieben unverletzt und wurden in die Obhut von Familienmitgliedern gegeben. Zur genauen Identität der Verstorbenen machte die Polizei zunächst keine Angaben. Auch wurde vorerst nicht publik, wer der Todesschütze war - aus Ermittlerkreisen war lediglich zu vernehmen, der Mann sei der Lebensgefährte eines weiblichen Partygastes gewesen. Ob den tödlichen Schüssen ein Beziehungsstreit vorausging, ist nicht belegt.

Opfer und Todesschütze nach Schießerei in Colorado identifiziert

Erst Tage nach der tödlichen Schießerei wurden aus Polizeikreisen Angaben zur Identität der Opfer und des mutmaßlichen Täters gemacht. Bei dem Todesschützen soll es sich um einen 28 Jahre alten Mann namens Teodoro Macias gehandelt haben. Der Mann, der auf den Spitznamen "Junior" hörte, wurde als Täter der Schießerei identifiziert. Macias erschoss der Polizei zufolge seine Freundin Sandra Ibarra, den 30-jährigen Melvin Perez und dessen Frau Marya (32), Maryas Bruder Jose Ibarra, den 21-jährigen Jose Gutierrez und dessen Mutter Joana Cruz (53). Die Opfer wurden demnach in dem Wohnwagen von Joana Cruz erschossen.

Waffengewalt in Colorado eskaliert wiederholt

Die Polizei sprach den Angehörigen der Opfer ihr Beileid aus. "Mein Herz bricht für die Familien, die jemanden Geliebtes verloren haben und für die Kinder, die ihre Eltern verloren haben", wurde Polizeichef Vince Niski von NPR zitiert. Die Schießerei mit sieben Todesopfern ist nur eines von sinnlosen Verbrechen, die Colorado jüngst erschütterten. Ende März starben zehn Menschen, als ein Schütze das Feuer in einem Supermarkt in Boulder eröffnete.

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loc/news.de