01.10.2020, 16.09 Uhr

Prinz Louis in den Royal-News: SO sollte er eigentlich heißen! Doch die Queen protestierte

Prinz Louis sollte eigentlich einen anderen Namen bekommen - doch die Queen ging auf die Barrikaden.

Prinz Louis sollte eigentlich einen anderen Namen bekommen - doch die Queen ging auf die Barrikaden. Bild: picture alliance/Victoria Jones/PA Wire/dpa

Die Briten lieben ihren kleinen Royal-Prinzen Louis (2), der jüngste Sohn von Thronfolger Prinz William (38) und Kate Middleton (38). Doch fast hätte der Bruder von Prinz George (7) und Prinzessin Charlotte (5) einen anderen Namen bekommen. Seine Urgroßmutter, die Queen, intervenierte aber.

Streit um Namensgebung von Prinz Louis durch Queen Elizabeth II.

Wie der "Daily Mirror" berichtet, kam es bei der Namensgebung von Prinz Louis fast zum Eklat mit Queen Elizabeth II. Demnach intervenierte die Queen bei Prinz Louis' Namensgebung - denn ursprünglich hätte der Royal fast einen anderen Titel bekommen.

Kate Middleton und Prinz William nannten ihr drittes Kind Louis Arthur Charles, doch ein Teil seines Titels war eine lange Zeit noch unsicher gewesen. Der Herzog und die Herzogin von Cambridge ließen Royal-Fans vier Tage warten, bevor sie den Namen ihres dritten Kindes bekannt gaben.

Royal-News: Prinz Louis hat keinen Nachnamen

Da Louis einen königlichen Titel hat, hat er keinen Nachnamen und wird stattdessen offiziell "Seine Königliche Hoheit Prinz Louis von Cambridge" genannt. Doch ursprünglich war er nicht dafür vorgesehen, diesen Titel zu tragen. Der Titel wurde ihm nur übergeben, weil seine Urgroßmutter, die Queen, sich dafür einsetzte.

Louis ist ein traditioneller königlicher Name und wird seit Langem mit französischen Königen in Verbindung gebracht. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass Prinz William und Kate ihn als Hommage an jemanden ausgewählt haben, der ihnen auch persönlich etwas bedeutet - Lord Louis Mountbatten. Prinz Philipps Onkel war ein enger Vertrauter von Louis' Großvater, Prinz Charles, und unterstützte ihn in vielen herausfordernden Zeiten seines Lebens.

Louis wäre offiziell kein "Prinz" gewesen - Queen änderte Gesetz

Aber es ist vor allem der Teil "Prinz" in Louis' Namen, der die Queen veranlasst hat, zu intervenieren. Dafür änderte sie eine von König George V. eingeführte Regel, nach denen Royals, die zu weit hinten in der Thronfolge stehen, offiziell nicht mehr "Prinz" und "Prinzessin" genannt werden durften.

Alle Kinder und Enkel der Königin waren Prinzen - aber nicht die Urenkel

George V. beschloss, dass alle Kinder des Monarchen automatisch Prinz oder Prinzessin werden würden, ebenso alle Enkelkinder, die durch die männliche Linie geboren wurden. Urenkel waren jedoch nicht auf der Liste. Dies verursachte ein kleines Problem, als Prinz George geboren wurde, denn obwohl er ein möglicher zukünftiger König war, hätte er den Titel ursprünglich nicht haben sollen.

Die Königin verfügte, dass George einen Titel bekommen soll. Doch sie hörte nicht bei George auf, sondern dehnte die Regel auf alle Kinder von William und Kate aus. Deshalb dürfen auch Charlotte und Louis, die vermutlich nie den Thron besteigen werden, Prinzessin und Prinz genannt werden.

Mini-Royal sollte eigentlich "Master Louis" statt "Prinz Louis" heißen

Wäre die Regel von King George V. noch gültig, würde der kleine Louis nun "Master Louis Cambridge" oder "Master Louis Windsor" heißen. Im Gegensatz zu Louis haben Meghan Markle und Prinz Harry Berichten zufolge entschieden, ihrem Sohn Archie keinen royalen Prinzen-Titel zu verleihen.

Obwohl Archie im Moment auf dem siebten Platz der Thronfolge steht, wird er erheblich zurückgeworfen werden, sobald George, Charlotte und Louis eigene Kinder haben. Es ist jedoch nicht unbedingt schlecht, keinen Titel zu haben, denn es bedeutet, dass Archie mit zunehmendem Alter viel mehr Freiheiten genießen kann als seine royalen Verwandten.

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sig/news.de