05.01.2021, 09.24 Uhr

Queen Elizabeth II.: Schulden-Drama! Palast-Mitarbeiter nach dreistem Diebstahl verurteilt

Der Mitarbeiter, der Queen Elizabeth II. bestohlen hat, wurde jetzt verurteilt.

Der Mitarbeiter, der Queen Elizabeth II. bestohlen hat, wurde jetzt verurteilt. Bild: picture alliance/Victoria Jones/dpa/PA Wire

Es muss ein Schock für Queen Elizabeth II. gewesen sein: Ihr Catering-Mitarbeiter Adam Canto hat sie dreist bestohlen und so um ein kleines Vermögen gebracht. Wegen des Diebstahls von Dutzenden Orden, signierten Fotografien und anderen Gegenständen aus dem Buckingham-Palast in London muss der Mitarbeiter nun für acht Monate in Haft.

Queen Elizabeth II. bestohlen: Mitarbeiter zu acht Monaten Haft verurteilt

Der 37-Jährige habe drei Vorwürfe eingeräumt, meldete die Nachrichtenagentur PA am Montagabend. Die Polizei hatte bei einer Durchsuchung seiner Unterkunft eine "erhebliche Menge" gestohlener Gegenstände entdeckt. Der Mann verkaufte das Diebesgut, darunter zwei prestigeträchtige Medaillen und ein Fotoalbum des Staatsbanketts für US-Präsident Donald Trump, deutlich unter Wert bei Ebay. Er hatte seit 2015 in der Gastronomie des Palasts gearbeitet.

Schulden-Drama! Deshalb bestahl Adam Canto Queen Elizabeth II.

Adam Canto startete seine berufliche Karriere in der Pflege. "Von 2002 bis 2006 war er Teamleiter in einer privaten Pflegeeinrichtung und später leitender Techniker des Rehabilitationszentrums für Demenz- und Alzheimerkranke im North Yorkshire County Council", sagte sein Anwalt Cohen vor Gericht. Sein ehemaliger Arbeitgeber sagte, er sei vertrauenswürdig, professionell und ehrlich. 

Seine Taten bereut er "zutiefst", aber er hatte Schulden, die er begleichen musste. Deshalb hat er wohl die britische Königin bestohlen. Sein Anwalt sagte, dass Canto bereits 4.800 Pfund zurückgezahlt habe. Er wusste auch nicht, dass es sich bei den Gegenständen um so bedeutsame Stücke handelte. 

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

bos/sig/news.de/dpa