24.03.2021, 12.06 Uhr

Corona-Impfungen mit Nebenwirkungen: Vorsicht! DIESE Medikamente können den Impfschutz zerstören

Bei der Einnahme von Schmerzmitteln gegen Impf-Nebenwirkungen sind einige Details zu beachten, um den Impfschutz nicht zu gefährden.

Bei der Einnahme von Schmerzmitteln gegen Impf-Nebenwirkungen sind einige Details zu beachten, um den Impfschutz nicht zu gefährden. Bild: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Robert Michael

Egal ob man sich gegen Influenza, das Coronavirus oder Hepatitis impfen lässt: Nebenwirkungen sind bei der Verabreichung des schützenden Piekses nie ausgeschlossen. Bisweilen kann sich die Haut rund um die Einstichstelle röten oder anschwellen, einige Patienten entwickeln kurz nach einer Impfung ein allgemeines Krankheitsgefühl mit Abgeschlagenheit, Fieber, Glieder- oder Kopfschmerzen. In der Regel sind dies Anzeichen dafür, dass das Immunsystem auf den Impfstoff reagiert und eine Immunität aufbaut. Doch was tun, wenn die Nebenwirkungen der Impfung überhand nehmen?

Coronavirus-Impfung kann Nebenwirkungen verursachen - sind Schmerzmittel sinnvoll?

Um leichte Begleiterscheinungen von Impfungen, beispielsweise gegen das Coronavirus Sars-CoV-2, zu lindern, greift so mancher Impfling zu rezeptfreien Schmerzmitteln, die in nahezu jeder Hausapotheke vorhanden sind. Für leichte Nebenwirkungen nach einer Corona-Schutzimpfung hat sogar das Robert-Koch-Institut in einem Merkblatt vorgeschlagen, im Rahmen der Selbstmedikation Wirkstoffe wie Paracetamol zu nutzen. Allerdings ist bei der Einnahme Vorsicht geboten - wie aktuelle Untersuchungen zeigen, könnte eine falsche Medikation den frisch erworbenen Impfschutz gegen das Coronavirus zunichte machen.

Schmerzmittel vor der Impfung können Antikörperbildung unterdrücken

Ein Wissenschaftsteam der University of British Columbia im kanadischen Vancouver hat sich ausführlich mit der Frage beschäftigt, welchen Nutzen Schmerzmittel bei der Linderung von Reaktionen auf eine Corona-Impfung haben. Bei der Analyse verschiedener medizinischer Studien stieß das Forscherteam darauf, das Schmerzmittel, die zu einem ungünstigen Zeitpunkt gegen Impf-Nebenwirkungen verabreicht werden, den Impfschutz weniger wirksam machen könnten. Konkret sei dies der Fall, wenn bereits vor einer Impfung zu Schmerzmitteln als Prophylaxe gegriffen wird oder die Schmerzmedikamente unmittelbar nach der Vakzination verabreicht werden, ist bei aponet.de zu lesen.

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WHO rät: Schmerzmittel erst Tage nach der Corona-Impfung einnehmen

In diesen Fällen könnten Schmerzmedikamente bewirken, dass eine Immunantwort des Körpers auf den Impfstoff ausgebildet wird und die Antikörperbildung weniger ausgeprägt stattfindet. Allgemein sei dies nicht nur für Impfungen gegen das Coronavirus, sondern auch gegen andere Krankheiten der Fall. Deshalb lautet die Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation WHO bereits seit einigen Jahren, Schmerzmittel bei Impfbeschwerden erst einige Tage nach dem Pieks einzunehmen.

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loc/news.de