24.05.2018, 08.30 Uhr

Unwetterwarnung aktuell für Mai 2018: Unwetter-Alarm! HIER knallt es jetzt so richtig

Eine neue Unwetterfront ist im Anmarsch.

Eine neue Unwetterfront ist im Anmarsch. Bild: dpa

Nach Pfingsten ist die Wetterlage in Deutschland zweigeteilt: Während es im Norden und Osten Deutschlands schön sonnig ist, sollte man im Westen und Süden dagegen einen Regenschirm griffbereit haben. Zudem drohen neue Unwetter mit Starkregen.

Starke Unwetter überfluten Straßen und Keller in Hessen

Im Westen und Südwesten Deutschlands haben Unwetter am Dienstag vielerorts Schäden hinterlassen. Straßen wurden überflutet und Keller liefen voll - etwa in HESSEN. Über Ober-Ohmen, einen Ortsteil der Gemeinde Mücke im mittelhessischen Vogelsbergkreis, sagte ein Feuerwehrsprecher: "Der ganze Ort ist abgesoffen."

Am Frankfurter Flughafen wurden mehr als 100 Starts und Landungen gestrichen - wegen Gewittern in Europa, aber auch wegen eines Fluglotsenstreiks in Frankreich. Wegen drohender Gewitter wurde zwischenzeitlich die Abfertigung eingestellt. Flugzeuge konnten zwar noch landen, die Passagiere aber nicht aussteigen.

Starkregen löst Erdrutsch in Rheinland-Pfalz aus

In RHEINLAND-PFALZ ereignete sich bei starkem Regen in Isenburg nördlich von Koblenz ein kleiner Erdrutsch, wie die Polizei mitteilte. Eine Bundesstraße wurde zeitweise gesperrt; Straßen und Keller waren mit Schlamm überflutet.

In der Verbandsgemeinde Kaisersesch im Kreis Cochem-Zell - ebenfalls in Rheinland-Pfalz - standen dicke Hagelkörner zwischenzeitlich bis zu einem halben Meter hoch. Im Eifelort Gamlen habe es rund 20 Minuten so stark gehagelt, dass das "Wasser wie ein kleiner Bach durch die Wohnung einer Frau gelaufen ist", berichtete der Wehrleiter der Freiwilligen Feuerwehr Kaisersesch. Der Hagel habe im Hof und auf der Straße bis zu einem halben Meter hoch gestanden.

Außerdem sei die Feuerwehr wegen mehrerer vollgelaufener Keller und wegen eines Aquaplaning-Unfalls mit einer leicht verletzten Frau auf der Autobahn 48 bei Kaisersesch ausgerückt. Die Autobahnpolizei sprach von einer Eisschicht, die kurzzeitig bis zu zwei Zentimeter dick gewesen sei. Auch in BADEN-WÜRTTEMBERG gab es Unwetter, die dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge in der Nacht auf Mittwoch anhalten sollten. Zu Überschwemmungen kam es etwa in Bruchsal.

Unwettergefahr nimmt ab! DWD gibt Entwarnung

Für NORDRHEIN-WESTFALEN meldete der Wetterdienst Kachelmannwetter ein schweres Gewitter über Duisburg. Unwetter, die für Sieger- und Sauerland sowie die Region Aachen angekündigt waren, blieben nach Feuerwehr-Angaben jedoch zunächst ohne größere Auswirkungen. Am Mittwoch vergangener Woche hatte ein Tornado am Niederrhein starke Schäden verursacht. Besonders betroffen war Viersen-Boisheim.

Am Pfingstdienstag hatten die DWD-Meteorologen für den Westen und Südwesten Deutschlands sowie fürs Alpenvorland vor Gewittern mit Starkregen, Hagel und Böen von bis zu 70 km/h gewarnt. Am Abend hieß es vom DWD: "Die Gewitter haben sich so weit abgeschwächt, dass keine Unwetterwarnungen mehr erforderlich sind. In der Nacht zum Mittwoch nimmt die Unwettergefahr weiter ab."

HIER warnt der DWD vor heftigen Gewittern

Am Mittwoch bleibt das Wetter zweigeteilt. Nördlich der Mittelgebirge scheint die Sonne. Im Süden und Südwesten wird es eher ungemütlich. Der Südwesten Deutschlands wird in den kommenden Tagen weiter von heftigen Unwettern heimgesucht. Vor allem für den Donnerstag erwarten die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes (DWD) Starkregen und Hagel, der sich bis zum Erzgebirge und den Südosten Bayerns ausdehnt. Lediglich die Mitte und der Norden bleiben verschont. Dort ist es sonnig und trocken.

"Wir haben eine stabile Großwetterlage. Das bedeutet: sommerliche Temperaturen schon im Mai", sagte ein DWD-Meteorologe am Mittwoch in Offenbach. Am Donnerstag werden bereits 27 Grad erreicht, am Freitag 29 und am Samstag sogar 31 Grad. Ob es dann in der kommenden Woche richtig heiß wird, ist noch unklar. "Auf jeden Fall hält sich die Wetterlage bis Ende des Monats."

Hitzewelle am Wochenende! Nach Unwetterfront klettern Temperaturen auf 30 Grad

Zum Ende der Woche rechnen die Meteorologen mit einer Mini-Hitzewelle mit sommerlichen Temperaturen. Dann soll das Quecksilber auf 30 Grad klettern. Allerdings wird es dann zunehmend schwüler. Nachts soll es sich sogar auf bis zu 10 Grad abkühlen. Die Gefahr von neuen Gewittern steigt.

Alle aktuellen Infos zur Wettervorhersage auch in unserem Wetter-News-Ticker.

Folgen Sie News.de schon bei Facebook, Google+ und Twitter? Hier finden Sie brandheiße News, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

bua/kns/news.de/dpa
Vollmond am 23.11.2018Vier Tote in JenaWetter November 2018 aktuellNeue Nachrichten auf der Startseite