22.11.2020, 09.50 Uhr

Er missbrauchte 22 Kinder: Um aus dem Knast zu kommen! Kinderschänder will kastriert werden

Ein Kinderschänder erhofft sich eine vorzeitige Haftentlassung, wenn er sich kastrieren lässt.

Ein Kinderschänder erhofft sich eine vorzeitige Haftentlassung, wenn er sich kastrieren lässt. Bild: AdobeStock/ sakhorn38

In einem verzweifelten Versuch, vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen zu werden, machte der verurteilte Kinderschänder Aaron Collis einen drastischen Vorschlag: Der pädophile Erzieher möchte chemisch kastriert werden. Darüber berichtet aktuell der britische "Daily Star".

Pädophiler Erzieher missbrauchte 22 Kinder - darunter ein 18 Monate altes Kleinkind

Aaron Collis wurde im Jahr 2009 wegen des Missbrauchs von 22 Kindern zu einer Haftstrafe verurteilt. Damals gestand der Erzieher, anstößige Bilder von Kindern zu besitzen und Minderjährige sexuell missbraucht zu haben. Unter den Opfern befand sich ein gerade einmal 18 Monate altes Kleinkind.

Kinderschänder will kastriert werden, um aus dem Knast entlassen zu werden

Collis glaubt, dass eine chemische Kastration ihm helfen würde, vorzeitig entlassen zu werden, weil er dann seiner Meinung nach keine Gefahr mehr für die Gesellschaft darstellt. Das Kastrationsverfahren würde drei bis fünf Jahre dauern und kostet etwa 20.000 britische Pfund (etwa 22.000 Euro). Alle bisherigen Anträge des 34-Jährigen wurden aber abgelehnt.

Noch immer ist nicht eindeutig bewiesen, dass eine chemische Kastration die sexuelle Erregung, die Pädophile beim Anblick von Kindern verspüren, verringert oder gänzlich eliminiert.

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fka/news.de