19.03.2020, 08.03 Uhr

Coronavirus aktuell: Neue Öffnungszeiten bei Aldi, Rewe, Lidl und Co.! DAS ändert sich jetzt

Das sollten Verbraucher jetzt über Öffnungszeiten in Supermärkten wissen. (Symbolbild)

Das sollten Verbraucher jetzt über Öffnungszeiten in Supermärkten wissen. (Symbolbild) Bild: picture alliance/Caroline Seidel/dpa

Die Coronakrise stellt das öffentliche Leben auf den Kopf. Die Regierung hat auf die Pandemie reagiert und drastische Maßnahmen beschlossen, die eine weitere Ausbreitung verlangsamen sollen. Dazu gehören auch Schließungen von Läden, öffentlichen Einrichtungen oder Clubs. Supermärkte bleiben aber offen, heißt es von der Politik. Es bleibt die Frage: Ändern die Lebensmittelgeschäfte jetzt ihre Öffnungszeiten.

Bayern erweitert Öffnungszeiten von Supermärkten wegen dem Coronavirus

Denn in Bayern sollen die Ladenöffnungszeiten gelockert werden. Lebensmitteleinzelhändler öffnen jetzt an Werktagen von 6 Uhr bis 22 Uhr und sonn- und feiertags von 12 Uhr bis 18 Uhr. Auch Drogerien, Tankstellen, Getränkemärkte oder die Post öffnen für ihre Kunden ihre Ladentüren, um die Grundversorgung zu gewährleisten. In den anderen Bundesländern haben Supermärkte, Discounter und Drogeriemärkte wie Rewe, Dm, Aldi oder Müller keine Ausweitung ihrer Öffnungszeiten geplant.

KEINE Sonntagsöffnung bei DIESEN Discountern

Aldi und die Rewe-Gruppe einschließlich ihres Discounters Penny wollen ihre Geschäfte nicht am Sonntag öffnen."Mit dem gegenwärtigen Pensum verlangen wir den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Märkten bereits Erhebliches ab. Und wir haben aktuell wenig Grund zu der Annahme, dass sich daran binnen sehr kurzer Frist etwas verändert.", schriebRewe-Chef Lionel Souque am Mittwoch in einem Brief. Auch Aldi plane aktuell weder verlängerte Öffnungszeiten noch einen Sonntagsverkauf. Eine Aldi-Sprecherin betonte am Mittwoch, dass die Mitarbeiter angesichts der hohen Belastung auch ihre Ruhephasen bräuchten.

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Ändern sich bei Rewe, Aldi und Co. jetzt die Ladenöffnungszeiten?

Gegenüber "Focus Online" haben einige Einzelhändler sich zu der Frage nach neuen Öffnungszeiten geäußert. So gab Aldi Nord an "wie gewohnt deutschlandweit geöffnet" zu bleiben und Aldi Süd sagte dazu, dass sie "keine erweiterten Öffnungszeiten" planen, um dem Kundenandrang zu meistern. Auch Edeka, Penny, Rewe und Lidl haben wie gewohnt geöffnet. Die Handelskette Edeka sagte dazu: "Wir halten eine Erweiterung der Öffnungszeiten nicht für notwendig. Schon jetzt sind viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den Grenzen ihrer Belastbarkeit. Jetzt noch einen Tag länger zu öffnen, würde diese Situation weiter verschärfen. Die Versorgung unserer Kundinnen und Kunden mit Lebensmitteln ist auch mit den bestehenden Öffnungszeiten bundesweit sichergestellt". Andere Einzelhändler wie Dm, Rossman und der Lieferdienst Amazon Fresh wollten sich dazu nicht äußern.

Nur Kaufland zieht in Betracht, seine Öffnungszeiten zu verlängern: "Wir prüfen aktuell die Möglichkeit, in Bayern unsere Ladenöffnungszeiten auf 22 Uhr auszuweiten." Das ist derzeit nur eine Überlegung, denn sie halten an ihren Öffnungszeiten noch fest.

Für Verbraucher ist die Versorgung nach diesen Aussagen bislang gesichert. Nur bei den Banken, haben Kunden ein Nachsehen. Obwohl sie offen bleiben sollen, hat die Hypovereinsbank am Montag verkündet, das jede dritte Filiale geschlossen bleiben soll.

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bos/sig/news.de