15.04.2016, 11.48 Uhr

"Let's Dance" 2016: Jana Pallaske packt über ihre Magersucht aus

Jana Pallaske nimmt zur Zeit bei

Jana Pallaske nimmt zur Zeit bei "Let's Dance" 2016 teil. Bild: Horst Ossinger/dpa

Jana Pallaske (36) gehört spätestens seit ihrer Rolle in "Fack ju Göthe" zur populären deutschen Schauspiel-Elite. Zur Zeit wirkt die sympathische Schauspielerin bei "Let's Dance" 2016 mit. Doch ihre Vergangenheit war nicht immer so rosig. Als Teenager litt Pallaske an Magersucht. Mit der "Bild" sprach sie nun über ihre Krankheit - und die Gefahr rückfällig zu werden.

Jana Pallaske: "Ich kann allen, die an Magersucht leiden, Mut machen"

Pallaske sagt auf die Frage, ob die Krankheit heute in ihrem Leben noch eine Rolle spielt: "Nein. Deshalb kann ich allen, die daran leiden, Mut machen – man kann es besiegen. Absolut und für immer. Man muss wirklich nur wollen. Man fügt es sich selbst zu, weil man noch nicht gelernt hat, zu artikulieren oder überhaupt zu erkennen und zuzugeben, dass man gerne Hilfe hätte. Oder dass Dinge Scheiße gelaufen sind, andere einem vielleicht weh getan haben, nicht da waren und weil man vor allem noch nicht gelernt hat, Verantwortung für sein eigenes Leben und Glück zu übernehmen."

Wegen Magersucht an der Schwelle zum Tod

Als Teenie hungerte sich Pallaske beinahe zu Tode. Sie konnte nicht einmal mehr die Schule besuchen. Als ihr Zustand schließlich kritisch wurde, machte es Klick - und Pallaske suchte sich Hilfe. Und die damals 18-Jährige trifft eine radikale Entscheidung: "Ich habe damals kurz vor dem Abi die Schule abgebrochen, obwohl ich nur Einsen hatte. Ich konnte einfach keine kostbare Sekunde Lebenszeit mehr verschwenden! Ich wollte und will soviel wie möglich von der Welt sehen und nicht jahrzehntelang blind aus Büchern lernen."

Jana Pallaske: Keine Angst mehr vor einem Rückfall

Angst rückfällig zu werden, hat Pallaske nicht. "Mein Leben, das Reisen, verschiedene Kulturen und die Natur haben mir viel beigebracht." Mädchen, die magersüchtig sind, will die Schauspielerin unbedingt helfen. Sie plant ein Treffen, bei dem sie direkt mit den Betroffenen sprechen möchte. Sie selbst sei schließlich das lebende Beispiel, dass man es schaffen kann, so Pallaske.

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gea/sam/news.de
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