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Dmitri Medwedew: "Das wäre es dann!" Putin-Freund warnt vor nuklearem Terroranschlag im Stile von 9/11

Der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew hat pünktlich zum Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 mahnende Worte an die USA gerichtet. Der Putin-Vertraute warnte dabei auch vor einem möglichen Atomwaffen-Einsatz.

Dmitri Medwedew (r.), Vertrauter von Kreml-Chef Wladimir Putin (l.), warnt die USA zum Jahrestag von 9/11 vor einem Terroranschlag mit Nuklearwaffen. (Foto) Suche
Dmitri Medwedew (r.), Vertrauter von Kreml-Chef Wladimir Putin (l.), warnt die USA zum Jahrestag von 9/11 vor einem Terroranschlag mit Nuklearwaffen. Bild: picture alliance/dpa/Pool Sputnik Government/AP | Dmitry Astakhov

Es ist mittlerweile 22 Jahre her, dass die Vereinigten Staaten von einem der schwersten Terroranschläge der Geschichte erschüttert wurden. Knapp 3.000 Menschen kamen ums Leben, als am 11.09.2001 Selbstmordattentäter zwei Flugzeuge mit Absicht in die zwei Türme des World Trade Centers steuerten und die Gebäude im Anschluss in sich zusammenfielen. Während Russland den USA damals noch Unterstützung im Kampf gegen den Terror zusicherte, ist das Verhältnis der beiden Großmächte heutzutage aufgrund des Ukraine-Kriegs extrem angespannt. Ausgerechnet zum Jahrestag von 9/11 schockt der ehemalige russische Präsident Dmitri Medwedew erneut mit unfassbaren Aussagen.

Dmitri Medwedew droht USA zum Jahrestag der Terroranschläge am 11. September 2001

Auf seinem Telegram-Kanal veröffentlichte er am Vorabend des 11. September 2023 einige wütende Worte in Richtung Westen und insbesondere der USA. "Jeder scheint sich an die Arroganz und den ekelhaften Narzissmus der westlichen Länder, insbesondere der Vereinigten Staaten, gewöhnt zu haben. An ihr absolutes Vertrauen in ihre eigene Richtigkeit und Exklusivität. An ihre universelle Arroganz in jeder Angelegenheit. Ob friedlich oder militärisch", heißt es unter anderem in der Botschaft, die auch vom Berater des ukrainischen Innenministers, Anton Geraschtschenko auf Twitter veröffentlicht wurde. Medwedew beklagte außerdem, die seiner Meinung nach "unrechtmäßigen Sanktionen" gegen Russland und befreundete Länder.

Putin-Freund warnt vor nuklearem Terroranschlag an 9/11

Am Ende der Nachricht äußerte Putin-Freund Medwedew dann seine Schock-Drohung: "Ich will nichts vorhersagen, aber [die USA] werden sehen, dass Terroristen irgendwann einen weiteren Anschlag im Stil des 11.09.2001 verüben werden, aber mit einer nuklearen oder biologischen Komponente. Oder noch schlimmer: Einer der Führer der Nuklearstaaten wird die Nerven verlieren und eine emotionale Entscheidung zum Einsatz von Massenvernichtungswaffen treffen. Zumal sich der Club der Atomwaffenstaaten ständig erweitert und ein erheblicher Teil von ihm nicht an irgendwelche Verpflichtungen gebunden ist." Medwedew endete seine Nachricht mit folgenden Worten: "Und das wäre es dann. Das Ende des Ballspiels. Es wird nur noch darum gehen, Geld für ein neues Denkmal in der Nachbarschaft von Ground Zero zu sammeln. Im besten Fall. Und im schlimmsten Fall werden die Kränze einfach ins Wasser gelegt..."

Dmitri Medwedew schockte schon häufiger mit Aussagen zu Russlands Atomwaffen

Medwedew hat seit Beginn des Ukraine-Kriegs schon häufiger den Einsatz von russischen Atomwaffen gegen westliche Staaten angedroht. Umgesetzt wurden seine haarsträubenden Vorschläge vom Kreml bislang zum Glück noch nie. Auf Twitter erhielt der ehemalige Präsident auch schon viel Spott für seine unglaublichen Aussagen. Außerdem wurde ihm häufig vorgeworfen, er würde seine Botschaften in einem betrunkenen Zustand absenden. Auch zu seiner neuesten Drohung heißt es zum Beispiel: "Ich würde gerne wissen, wie viel er tatsächlich wöchentlich für Alkohol ausgibt. Das scheint mir mehr zu sein als mein Monatsgehalt."

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