04.05.2019, 12.29 Uhr

Wetter Mai 2019 aktuell: Kälte-Kracher? Schnee, Glätte und Frost verhageln das Wochenende!

Ein für Mai eher ungewöhnlicher Anblick - eine geschlossene Schneedecke.

Ein für Mai eher ungewöhnlicher Anblick - eine geschlossene Schneedecke. Bild: dpa

Das war es wohl erstmal mit dem angenehm milden Frühlingswetter: Statt Sonne satt warten in den kommenden Tagen Schneeregen- und Graupelschauer, dazu sinken die Temperaturen teilweise auf nur noch einstellige Höchstwerte. Dies teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach am Mittwoch mit.

Wetter im Mai 2019 aktuell: Schnee, Regen und Wind lösen Frühlingswetter ab

Ein aus Nordwesten kommender stark böiger und eisiger Wind bringt Kaltluft direkt aus der Arktis mit sich. Nachts droht gebietsweise Frost. DWD-Meteorologe Christian Herold spricht von einem "Hauch von Winter": Die Temperaturen am Wochenenden sollen 6 Grad unter dem langjährigen Mittel liegen.

Wettervorhersage für Deutschland: DWD erwartet Temperaturen-Sturz in Deutschland

Am Donnerstag ist zunächst der Norden Deutschlands von Wolken geplagt. Auch im Westen soll es im Verlauf des Tages schauerartige Regenfälle geben. Die Höchsttemperaturen erreichen 15 bis 21, im Norden nur 10 bis 14 Grad. Am Freitag wird es laut DWD wechselnd bewölkt. Dazu soll es wiederholt Regen geben, der im Norden als Graupel vom Himmel kommt. Mit maximal 9 bis 15 Grad wird es im ganzen Land kühl.

Wetter-Prognose zum Wochenende: Regen, Schnee und Frost vertreiben den Frühling

Richtig ungemütlich wird es am Wochenende. Laut DWD-Vorhersage kommt teils kräftiger Regen vom Himmel, im Bergland kann es auch Schnee sein. Im Norden und Nordwesten werden dazu Regen-, Schneeregen- oder Graupelschauer und Gewitter erwartet. Dann steigen die Temperaturen nur noch auf 6 bis 11 Grad. "Eine Rückkehr zu beständigen, warmen und sonnigem Frühlingswetter ist derzeit erstmal nicht in Sicht", sagte DWD-Meteorologe Herold.

Schnee und Glätte im Mai - Winter meldet sich am Wochenende zurück

In weiten Teilen Deutschlands hat sich winterliches Wetter zurückgemeldet. In der Nacht zu Samstag bedeckte eine dünne Schneedecke die Höhenlagen im Harz, allerdings blieb der Schnee nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) unterhalb von 700 Metern nicht liegen.

In Thüringen war auf den Autobahnen 4,9, 71 und 72 am Samstagmorgen der Winterdienst unterwegs, um Glätte zu verhindern. Vielerorts schneite es nach Angaben eines Sprechers der Autobahnpolizei kräftig, auf der Schmücke lagen am Morgen sechs Zentimeter Neuschnee.

Auch in den Mittelgebirgsregionen Hessens setzte am frühen Morgen Schneefall ein. Im Südwesten sollte die Schneefallgrenze am Sonntagmorgen auf 600 Meter sinken. Bis Samstagabend sollte die Kaltfront auch die Alpen erreichen und dort für Schnee auch in niedrigeren Lagen sorgen.

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sba/news.de/dpa
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