23.06.2017, 14.59 Uhr

Sexueller Missbrauch: Mann bezahlt Mädchen (14) mit Joints für Sex

Ein Österreicher stellte einem 14-jährgien Mädchen Gras in Aussicht, wenn sie mit ihm Sex hat (Symbolbild).

Ein Österreicher stellte einem 14-jährgien Mädchen Gras in Aussicht, wenn sie mit ihm Sex hat (Symbolbild). Bild: dmitrimaruta/fotolia

Ein besonders absurder Fall von sexuellem Missbrauch landete vor kurzem in Österreich vor Gericht. Ein Mann soll einem 14-jährigen Mädchen Rauschgift angeboten haben, wenn sie Sex mit ihm hat. Dennoch kommt der Täter relativ ungeschoren davon.

23-Jähriger verspricht Mädchen (14) Joints für Sex

Täter und Opfer sollen sich über das soziale Netzwerk Facebook kennengelernt haben, berichten die "Niederösterreichischen Nachrichten" in ihrer Online-Ausgabe. Danach hätten sie sich per WhatsApp zu einem Treffen in St. Pölten (Österreich) verabredet. Dabei soll der 23-Jährige das 14-jährige Mädchen zum Geschlechtsverkehr überredet und ihr dafür Joints in Aussicht gestellt haben. Zusätzlich fragte er auch, ob ihm das Mädchen weitere Sexualkontakte vermitteln könnte und stellte bei Erfolg noch mehr Gras als Belohnung in Aussicht. Doch der Vorfall flog auf.

Angeklagter gibt Missbrauch vor Gericht zu

Die 14-Jährige stellte daraufhin den Kontakt zu einer gleichaltrigen Freundin her, weihte sie jedoch in die Absichten des Mannes ein, nachdem sie die Drogen erhalten hatte. Danach wandte sie sich an die Polizei. Vor Gericht gab der Mann zu, dem Mädchen Drogen gegen Sex angeboten zu haben. "Ja, aber ich hätte nichts gemacht, wenn sie nicht gewollt hätte", zitiert "noeon.at" den Angeklagten. Zudem gestand er, die 14-Jährige nach weiteren Sexpartnern gefragt zu haben.

Mildes Urteil für Sex-Täter in Österreich

Am Ende fiel das Urteil überraschend milde aus. Wegen sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen, versuchter entgeltlicher Vermittlung von Sexualkontakten und unerlaubten Umgangs mit Suchtgiften wurde der Mann zu vier Monaten bedingt verurteilt. Außerdem muss er eine Geldstrafe in Höhe von 540 Euro bezahlen. Bislang ist das Urteil nicht rechtskräftig.

Lesen Sie auch: Schockierende Studie – Mütter dulden Kindesmissbrauch in Familien.

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jat/bua/news.de
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