10.04.2015, 14.35 Uhr

Gehörschäden im Beruf:

Ein Hörgerät kann helfen. Aber vorbeugen können Sie auch.

Ein Hörgerät kann helfen. Aber vorbeugen können Sie auch. Bild: dpa/Britta Pedersen

Ein aktuelles Ranking von Audibene zeigt, welche Jobs besonders oft mit Gehörschäden einhergehen. Hier die Plätze 1 bis 8 im Überblick:

Lärmpegel Beruf
140 dB

Mitarbeiter im Bereich Flugzeugabfertigung

Den Spitzenwert aller Berufsgruppen erreicht das Bodenpersonal am Flughafen, die auf dem Rollfeld zwischen den startenden und landenden Maschinen arbeiten. Ohrenbetäubende 140 dB werden hier erreicht.

120 dB

Straßenbauarbeiter

Presslufthammer und anderes schweres Gerät an den Baustellen erreichen ebenfalls Werte von 120 dB. Ohne Gehörschutz darf hier ebenfalls nicht gearbeitet werden.

110 dB

Barkeeper

Auch Barkeeper sind an ihrem Arbeitsplatz einer stundenlangen Beschallung von 110 dB ausgesetzt. Ein ausreichender Schutz ist daher sowohl Mitarbeitern als auch den Gästen anzuraten!

105 dB

Fabrikarbeiter und Mitarbeiter in landwirtschaftlichen Betrieben

Arbeitnehmer, die mit großen Maschinen arbeiten, sind ebenfalls starkem Lärm ausgesetzt. So sind in Fabriken und in der Landwirtschaft Werte um die 105 dB keine Seltenheit.

100 dB

Brauerei-Mitarbeiter

Die Maschinen in Brauereien produzieren nicht nur schmackhafte Getränke, sondern auch Lärm von 100 dB – die Folge für die Mitarbeiter sind häufig Schwerhörigkeit und Tinnitus.

95 dB

Orchestermusiker

Musik ist an sich sehr angenehm und entspannend, kann aber ab einer bestimmten Lautstärke zu Schädigungen am Ohr führen. Orchestermusiker sind berufsbedingt Musik in einer besonders hohen Intensität ausgesetzt, aber auch zu laute Musik auf Kopfhörern ist schädlich und sollte vermieden werden.

90 dB

Zahnarzt und Zahnarzthelfer

Die Geräuschkulisse bei Zahnärzten ist nicht nur für Patienten unangenehm. Auf Dauer hinterlässt diese auch bei Zahnärzten und Zahnarzthelfern ihre Spuren. Sie arbeiten täglich unmittelbar neben den Gerätschaften, die ca. 90 dB erzeugen und so auf Dauer zu einer Beeinträchtigung der Hörfähigkeit führen können.

85 dB

Lehrer und Kindergärtner

Wenn Kinder spielen und toben, entstehen Geräusche in einer nicht zu unterschätzenden Intensität. Werte im Bereich von 85 dB sind dabei nicht ungewöhnlich.

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