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Umfrage-Klatsche für AfD: Immer weniger Wähler-Zustimmung! Partei stürzt weiter ab

Die AfD stürzt weiter ab. Immer weniger Menschen würden die Alternative für Deutschland wählen. In einer neuen Umfrage landen sie unter 20 Prozent. Damit fährt die Partei ihr schlechtestes Ergebnis seit Juni 2023 ein.

AfD-Chefs Alice Weidel und Tino Chrupalla erleben die nächste Umfrage-Klatsche. (Foto) Suche
AfD-Chefs Alice Weidel und Tino Chrupalla erleben die nächste Umfrage-Klatsche. Bild: picture alliance/dpa | Kay Nietfeld

Die AfD überholte zuletzt andere Parteien deutlich in den Umfragen. Doch die Alternative für Deutschland verliert immer weiter an Zustimmung. Laut einer neuen Umfrage stehen sie unter 20 Prozent.

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AfD-Absturz auf unter 20 Prozent: Alternative für Deutschland verliert an Zustimmung

In der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa erzielte die AfD 19 Prozent. Das sind ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche und vier Prozent weniger als im Januar. Da lag die AfD bei 18 Prozent. Die aktuellen Ergebnisse zeigen: Im vergleich zum Juni 2023 würden zum Zeitpunkt der Befragung weniger Leute die AfD wählen. Generell hat die AfD bei anderen Befragungen ebenfalls Punkte verloren. Den bislang tiefsten Wert im Februar erzielte die Partei bei einer GMS-Umfrage vom 6. Februar.

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Nicht nur die AfD musste Prozentpunkte einbüßen. Die SPD verlor einen Prozentpunkt (14 Prozent). Auch Ampel-Koalitionspartner FDP würde die Fünf-Prozent-Hürde nicht schaffen. Sie bleiben bei vier Prozent. Konstant unter fünf Prozent bleiben auch die Linke und Freie Wähler mit jeweils drei Prozent. Auch die Grünen halten sich stabil bei 13 Prozent Zustimmung. Einen Punkt mehr erhält dasBündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die neu gegründete Partei kommt auf acht Prozent. Stärkste Kraft bleibt die Union mit 31 Prozent.

Wieso stürzt die AfD in Umfragen ab?

Was zu dem Punkteverlust der AfD geführt hat, lässt sich nur mutmaßen. Wie der "Businessinsider" berichtet, könnte das Bündnis Sahra Wagenknecht Punkte von der AfD geholt haben. Auch die Demonstrationen gegen Rechts und Rechtsextremismus scheinen die Wähler umgestimmt zu haben. Inwieweit sich der Abwärtstrend auf die Europawahl und die Landtagswahlen in Brandenburg, Sachsen und Thüringen auswirkt, wird sich zeigen. Generell handelt es sich bei diesen Umfragen um eine Momentaufnahme. Zudem wird auch nur eine kleine Anzahl an Menschen befragt. Das spiegelt nicht die Meinung der gesamten Bevölkerung wieder.

"Bild am Sonntag hat für das Meinungsforschungsinstitut INSA 1203 Personen im Zeitraum vom 12. bis zum 16. Februar 2024 befragt (TOM). Die maximale Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,9 Prozentpunkten. Frage: Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, wie würden Sie wählen?"

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