05.09.2020, 12.32 Uhr

Coronavirus News aktuell: 30.000 Corona-Tote täglich! Experten warnen vor Horror-Dezember

Experten zufolge könnten die Coronavirus-Todeszahlen schon bald explodieren.

Experten zufolge könnten die Coronavirus-Todeszahlen schon bald explodieren. Bild: dpa

Von news.de-Redakteur Tobias Rüster

Das Coronavirus nimmt uns weiterhin fest in Beschlag. Kein Tag vergeht ohne neue Wasserstandsmeldung, Vorschläge, Mutmaßungen und Langzeitpläne, um mit dem Virus zu leben. Dabei könnte die nähere Zukunft besonders düster aussehen, wenn man sich die Annahmen des Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) an der University of Washington School of Medicine zu Gemüte führt.

Coronavirus News aktuell: Noch fast 2 Millionen Corona-Tote in diesem Jahr

Die Experten haben jetzt erstmals eine weltweite Corona-Prognose erstellt - und die wartet mit einem regelrechten Schock-Ergebnis auf. Bei DIESEN explodierenden Zahlen kann einem schon Angst und Bange werden. Wie die Wissenschaftler errechnet haben, könnten noch in diesem Jahr bis zu 1,9 Millionen Menschen am Coronavirus sterben. Trauriger Höhepunkt soll dabei der Monat Dezember sein, für den die Corona-Experten eine besonders düstere Prognose in Aussicht stellen.

Tödlicher Corona-Dezember: Experten befürchten 30.000 Todesopfer täglich

Demnach könnte das Coronavirus im Dezember alleine täglich 30.000 neue Todesopfer fordern. "Wir stehen vor einem tödlichen Dezember, insbesondere in Europa, Zentralasien und den Vereinigten Staaten.", erklärte IHME-Direktor Christopher Murray einer Presseerklärung zufolge. "Diese ersten weltweiten Prognosen sind zwar entmutigend, enthalten aber auch einen Wegweiser zur Bekämpfung von COVID-19, dem sowohl Regierungen als auch Einzelpersonen folgen können", so IHME-Direktor Dr. Christopher Murray weiter.

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Rasanter Covid-19-Anstieg im Herbst durch saisonalen Anstieg im Spätherbst und Winter

Für die Wissenschaftler steht außer Frage: "Die zu erwartende Verschlechterung der Situation ist zum Teil auf einen wahrscheinlichen saisonalen Anstieg der Covid-19-Fälle in der nördlichen Hemisphäre zurückzuführen. Bis heute folgt Covid-19 saisonalen Mustern, die auch im Zusammenhang mit dem Auftreten von Lungenentzündungen beobachtet werden. Wenn diese Korrelation weiter beobachtet wird, müssen die nördlichen Länder im Spätherbst und in den Wintermonaten mit mehr Fällen rechnen."

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rut/news.de
Themen: Coronavirus