29.07.2014, 11.41 Uhr

Grausames Video: Hunde-Massenmord auf Bali

Zuckend liegen die niedlichen Hunde auf dem Boden. Ihre Muskeln reagieren auf das Nervengift Strychnin, das die Muskeln im Todeskampf schließlich erstarren lässt, die Tiere ersticken qualvoll. Es sind Regierungsbeamten auf der Insel Bali, die auf offener Straße einen Hund nach dem anderen abmurksen. Niedliche Husky-Welpen, Boxer, Spitze, Collies...

Dieser Hund hat sich gewehrt. Er wurde fixiert, bevor er die Spritze bekam.

Dieser Hund hat sich gewehrt. Er wurde fixiert, bevor er die Spritze bekam. Bild: Youtube (Tony z.top)

Geschmuggelte Hunde und Straßenhunde stehen auf der Todesliste der Regierung von Bali, seit 2008 der Gouverneur Made Mangku Pastika ins Amt kam. Laut Focus wurden seitdem 300.000 Hunde hingerichtet. Prinzipiell hat jeder das Recht, ein streunendes Tier auf der Straße zu töten - so sieht auf Bali der Kampf gegen die Tollwut aus.

Die ermordeten Hunde in Bali werden auf einen Haufen gelegt.
Strychnin-Spritze

Hunde-Massenmord auf Bali

Strychnin-Spritze für geschmuggelte und streunende Hunde - Todeskampf auf dem Asphalt

Hunde im Todeskampf - und es werden noch viel mehr.

Hunde im Todeskampf - und es werden noch viel mehr. Bild: Youtube (Tony z.top)

Einem Tier nach dem anderen wird die tödliche Spritze gesetzt und dann im Todeskampf neben seine Leidensgenossen gelegt, als sei es ein altes Kleidungsstück, das niemand mehr braucht. Permanentes Jaulen ist im Video zu hören, während massenweise Hunde in Boxen und Käfigen angeliefert werden. Hält ein Hund nicht still, wird er im Kescher fixiert, damit die Regierungsbeamten in ihren «Stop Tollwut»-T-Shirts die Spritze platzieren können.

Abartig: Frau fotografier lächelnd todgeweihten Hund

Besonders widerlich: Eine junge Frau, die ebenfalls zum Tötungsteam gehört, macht lachend mit ihrem Smartphone ein Foto von einem niedlichen kleinen Hündchen - just, bevor diesem die Spritze versetzt wird.

Abartig. Diese Mitarbeiterin macht ein Foto - gleich darauf kommt die Giftspritze.

Abartig. Diese Mitarbeiterin macht ein Foto - gleich darauf kommt die Giftspritze. Bild: Youtube (Tony z.top)

Diverse Tierschutzorganisationen kämpfen seit Jahren gegen die grausamen Massenmorde. Peta hat längst nachgewiesen, dass die Tollwut durch Impfungen zurückgegangen ist, doch die Regierung scheint das nicht zu interessieren. Die Organisation Bawa aus Bali sammelt Spenden, mit denen sie die dem Tod geweihten Hunde zu retten versucht. Hier können Sie sich informieren.

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iwi/news.de
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