04.11.2014, 15.22 Uhr

Bahnstreik 2014 aktuell: GDL streikt wieder: Alternativen zur Deutschen Bahn

Bahnt sich ein neuer Bahnstreik an? Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, hat erneut damit gedroht.

Bahnt sich ein neuer Bahnstreik an? Der Chef der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, hat erneut damit gedroht. Bild: dpa

Von news.de-Redakteurin Franziska Obst

Millionen Bahnreisende müssen auch am Freitag wegen des bundesweiten Streiks der Lokführer-Gewerkschaft (GDL) mit massiven Zugausfällen und Verspätungen rechnen. Eine Sprecherin der Bahn bestätigte am frühen Freitagmorgen in Berlin, dass der Streik im Personenverkehr wie angekündigt in den zweiten Tag gehe. Der Konzern hatte am Donnerstag vergeblich versucht, den Ausstand verbieten zu lassen. Das Frankfurter Arbeitsgericht lehnte einen Antrag der Bahn auf eine einstweilige Verfügung aber ab. Welche Alternativen Ihnen zur Fortbewegung innerhalb Deutschlands noch bleiben, erfahren Sie in diesem Artikel.

Die Antworten auf die wichtigsten Fragen von Reisenden geben wir hier!

Der Bahnstreik 2014 der GDL erhitzt die Gemüter: Auf Twitter bebt ein Shitstorm gegen GDL-Chef Weselsky und auch Politik und Wirtschaft betrachten den Rekordstreik als unangemessen.

Bahnstreik November 2014 aktuell, 08.10 Uhr: Nach Urteil: Lokführer streiken weiter - Bahn will in Berufung gehen

Millionen Bahnreisende müssen auch am Freitag wegen des bundesweiten Streiks der Lokführer-Gewerkschaft (GDL) mit massiven Zugausfällen und Verspätungen rechnen. Eine Sprecherin der Bahn bestätigte am frühen Freitagmorgen in Berlin, dass der Streik im Personenverkehr wie angekündigt in den zweiten Tag gehe. Der Konzern hatte am Donnerstag vergeblich versucht, den Ausstand verbieten zu lassen. Das Frankfurter Arbeitsgericht lehnte einen Antrag der Bahn auf eine einstweilige Verfügung aber ab.

Laut Gerichtsurteil verstößt der Arbeitskampf nicht gegen die Friedenspflicht und ist auch verhältnismäßig. Die Forderungen seien nicht widerrechtlich. Auch die Festlichkeiten zum 9. November seien durch den Streik nicht gefährdet. «Nach der Entscheidung des Gerichts sieht sich die DB in der Pflicht, Berufung gegen das erstinstanzliche Urteil einzulegen», teilte der Konzern daraufhin mit. Diese wird voraussichtlich am Freitagvormittag vor dem Landesarbeitsgericht verhandelt.

Alle Informationen zu den aktuellen Streik-Entwicklungen finden Sie hier!

Arbeitsniederlegungen der GDL im aktuellen Tarifstreit
Bahnstreik 2014
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Bahnstreik November 2014: Diese Alternativen stehen Reisenden zur Verfügung

Fernbus, private Bahnunternehmen, Mitfahrgelegenheiten. Das Angebot ist groß. Bevor Sie sich für eine Alternative entscheiden, sollte klar sein, welches Ziel Ihre Reise hat. Während sich für größere Fahrten Mitfahrgelegenheiten und Fernbusse anbieten, können kurze Wege auch mit dem Fahrrad oder Taxi zurückgelegt werden.

Bahnstreik 2014: Mit dem Fernbus von A nach B

Nicht nur, wenn die Bahn mal wieder streikt, sind Fernbusse eine günstige Alternative zur Deutschen Bahn. Wer bequem und vor allem günstig durch Deutschland reisen will, wird bei den zahlreichen Fernbus-Anbietern garantiert fündig. Von A wie ADAC Postbus bis W wie WESTbus - zahlreiche Unternehmen locken mit günstigen Tarifen! Einen Überblick können Sie sich durch Vergleichsportale wie Fernbusse.de verschaffen. Der ADAC Postbus zum Beispiel steuert seit der letzten großen Netzerweiterung im August 2014 60 Städte mit rund 60 Fahrzeugen an.

Das sollten Sie über Fernbusse wissen
Reisen in Deutschland
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Günstig verreisen während des Bahnstreiks 2014 dank Mitfahrgelegenheiten

Auch günstig und wahrscheinlich schneller als der Fernbus sind Reisen per Mitfahrgelegenheit. Nachdem Deutschlands größte Online-Mitfahrzentrale mitfahrgelegenheit.de im vergangenen Jahr kostenpflichtig geworden ist, sind alternative Anbieter wie Pilze aus dem Boden geschossen. Den meisten Zuwachs verzeichneten laut einer damaligen Umfrage der Facebook-Protestseite «mitfahrgelegenheit.de-Boykott» die Konkurrenzanbieter bessermitfahren.de und fahrgemeinschaft.de.

Alternative Carsharing: Auto statt Bahn während des Bahnstreiks 2014

Nicht nur während eines Bahnstreiks sollten Sie sich mit der Alternative Carsharing auseinander setzen. Dieses Variante lohnt sich vor allem dann, wenn das eigene Auto im Jahr keine 10.000 Kilometer bewegt wird. Wenn allerdings nur einmal im Jahr eine große Strecke anfällt, ist ein klassisches Mietauto wahrscheinlich die günstigere Wahl.

Lesen Sie auch: Auto vermieten, Geld verdienen

Bahnstreik 2014: Bequem verreisen mit dem Mietwagen

Sollte Ihnen die Bahn einen Strich durch eine lange geplante Reise gemacht haben, dann können Sie auf diverse Autovermietungen zurückgreifen. Denn mit dem Auto durch Deutschland zu reisen, hat durchaus seine Vorteile. Sie sind unabhängig und nicht an Abfahrtszeiten von Bus oder Bahn gebunden. Autovermietungen wie Sixt und Europcar halten recht günstige Konditionen bereit. Einen VW Polo bekommt man bei Europcar beispielsweise für 24 Stunden für 86 Euro (exkl. Benzin-Kosten).

Innerdeutsche Flüge nutzen beim Bahnstreik 2014

Schnell und bequem aber auch etwas kostenintensiver reisen Sie mit dem Flugzeug durch Deutschland. Verschiedene Airlines wie beispielsweise AirBerlin oder Germanwings bieten auch innerdeutsche Flüge an. Der normale Ticketpreis (Strecke Leipzig-München) schwankt je nach Abflugtag zwischen 280 und 370 Euro. Wer Glück hat, kann deutlich günstigere Resttickets ergattern, wenn er kurzfristig bucht.

GDL Streik 2014: Kurze Strecken mit Taxi oder Fahrrad zurücklegen

Mit einem Taxi kommen Sie schnell von A nach B. Einfach ein Taxiunternehmen kontaktiert, Standort durchgegeben und schon werden Sie wenige Minuten später abgeholt und an ihren gewünschten Zielort gebracht. Für einmalige Touren eine feine Sachen. Für längere Strecken bzw. eine Reise durch Deutschland eher weniger geeignet. Außer natürlich, Geld spielt bei Ihnen keine Rolle.

Sportfanatiker können Deutschland - oder besser: Teile Deutschlands - auch mit dem Drahtesel erkunden. Wem hierfür allerdings die nötige Kondition und Zeit fehlt, der sollte zumindest im Alltag auf das Fahrrad zurückgreifen - vor allem dann, wenn die Bahn streikt. Den Weg zur Arbeit oder zum Supermarkt darf man gern auch einmal mit dem Rad zurücklegen.

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sam/news.de/dpa
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