14.10.2019, 19.12 Uhr

Bauer sucht Frau: Was passiert wirklich hinter den Kulissen der Kuppelshow?

Bauer sucht Frau

Bauer sucht Frau Bild: picture alliance/Georg Wendt/dpa

Wer sich an die ersten Staffeln erinnert, wird sich eingestehen, dass bei den meisten vorgestellten Paaren der Fremdschämfaktor sehr hoch war. Mittlerweile zeigt RTL bei den ausgewählten Teilnehmern eine gesunde Mischung aus gestandenen Agrarwirten, die vermutlich jederzeit die Frau für das Leben finden würden, und skurrilen Hobbybauern, die als unvermittelbar gelten dürften.

Das Auswahlverfahren der potenziellen Partner/Partnerinnen – ein kleiner Blick hinter die Kulisse

Die Vorstellungssendung läuft und ein Landwirt oder eine Landwirtin gefällt Ihnen besonders gut. Sie setzen sich hin, schreiben einen Brief, suchen ein paar schöne Bilder heraus oder Sie rufen direkt über die teure Hotline an. Oder es passiert Ihnen, dass sich ein Bekannter einen Scherz erlaubt, für Sie schreibt und Sie sich auf einmal wundern, warum Sie von der Magis TV zum Casting nach Berlin eingeladen werden. Sie sitzen ein paar Stunden später im Studio und durchlaufen ein waschechtes Casting. Wo ist Ihr Bauer, dessen Herz Sie eigentlich erobern wollen? Vermutlich befindet er sich gerade auf seinem Hof, denn in Berlin ist er nicht. Vor Ort sind nur Sie und Sie werden erst einmal auf Kameratauglichkeit geprüft und ob Sie den Kriterien für gute Einschaltquoten entsprechen.

Kann es überhaupt die große Liebe bei Bauer sucht Frau geben?

Eindeutig: Ja! Selbstverständlich benötigt die Produktionsfirma skurrile Paare, die im wahren Leben niemals eine Chance bekommen würden. Aber genauso werden die Paare gebraucht, die die Herzen der Zuschauer schmelzen lassen. Die gesunde Mischung aus Trash und Romanze birgt den großen Erfolg von Bauer sucht Frau. Dieses ausgeklügelte Format wird sicher noch lange erfolgreich bleiben.

guru/add/news.de
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