21.11.2016, 09.04 Uhr

DVB-T2 HD Empfang, Sender + Kosten: So empfangen Sie Antennen-Fernsehen ab März 2017 in HD

Ab März 2017 startet DVB-T2 HD.

Ab März 2017 startet DVB-T2 HD. Bild: Fotolia/Brian Jackson

Von der Umstellung am 29. März 2017 ist daher ein Großteil der heutigen rund vier Millionen DVB-T-Haushalte betroffen. Der Ausbau in weiteren Regionen erfolgt schrittweise bis Mitte 2019. Für das neue Antennenfernsehen sind geeignete Empfangsgeräte erforderlich. Alle Geräte, die mit dem grünen DVB-T2 HD-Logo gekennzeichnet sind, eignen sich für den Empfang von DVB-T2 HD. Die öffentlich-rechtlichen Programme von ARD und ZDF sind auf Geräten, die für DVB-T2 HD geeignet sind, unverschlüsselt empfangbar. Die Kosten für die terrestrische Verbreitung werden aus dem Rundfunkbeitrag gedeckt.

Private Sender nur noch kostenpflichtig zu empfangen

Die Programme privater Veranstalter - beispielweise der Mediengruppe RTL Deutschland und der ProSiebenSat.1 Media SE - werden ausschließlich im Programmpaket von freenet TV gegen ein monatliches Entgelt verbreitet. Wer bisher auch private Sender via DVB-T empfangen konnte, ist daher von der Abschaltung betroffen! Für ihren Empfang ist künftig ein zusätzliches Entschlüsselungsmodul erforderlich, welches direkt in geeignete Fernseher oder Set-Top-Boxen einzusetzen ist. Alternativ gibt es auch Set-Top-Boxen mit integrierter Entschlüsselung.

Bereits seit dem 31. Mai 2016 werden in ausgewählten Ballungsräumen die HD-Programme Das Erste, RTL, ProSieben, Sat.1, Vox und ZDF im Rahmen einer ersten Stufe von DVB-T2 HD zusätzlich zum bestehenden DVB-T-Angebot verbreitet. Die jährlichen Kosten, um private Sender via DVB-T2 HD zu empfangen, betragen 69 Euro, wobei die ersten drei Monate kostenlos, wie die Verbraucherzentrale berichtet.

DVB-T2-Empfang startet ab März 2017 in HD-Qualität

Das grüne DVB-T2-Logo kennzeichnet Geräte, die für den Empfang geeignet sind.

Das grüne DVB-T2-Logo kennzeichnet Geräte, die für den Empfang geeignet sind. Bild: dpa

DVB-T2 HD bietet als erster Übertragungsweg die Fernsehsignale in Full HD (1080p50) und somit eine hochwertige Bildqualität in der Mehrzahl der Fernsehprogramme an. Hintergrund: DVB-T2 HD ist der Nachfolger des Antennenfernsehens DVB-T. Als Kombination aus DVB-T2 und der Bildcodierung HEVC bietet es eine bessere Bildqualität (überwiegend in HD) und mehr Programme (rund 40 in den Ballungsräumen). Ein Grund für die Umstellung ist die Reduktion des Frequenzspektrums des Antennenfernsehens durch die Bundesregierung.

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kad/sam/news.de
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