07.01.2019, 08.46 Uhr

Vierschanzentournee 2019 - Ergebnisse heute: Kobayashi gewinnt 4. Springen bei Vierschanzentournee

Die Vierschanzentournee 2018/19 beginnt in Oberstdorf, bevor das Skisprung-Event in Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen komplettiert wird.

Die Vierschanzentournee 2018/19 beginnt in Oberstdorf, bevor das Skisprung-Event in Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen komplettiert wird. Bild: Daniel Karmann / picture alliance / dpa

Eine große Party gab es bei den deutschen Skispringer nach dem erfolgreichen Abschluss der Vierschanzentournee nicht. "Ich muss alleine feiern, weil die hauen ja alle ab", sagte Stephan Leyhe nach Gesamtplatz drei lachend und ergänzte dann: "Spaß beiseite, ein paar sind ja da." Im Gegensatz zu seinen Teamkollegen aus Bayern wollte der Willinger wegen der weiten Heimreise noch eine Nacht im Hotel in Bischofshofen bleiben. Der auf Rang zwei platzierte Markus Eisenbichler fuhr dagegen am Sonntag schon nach Hause.

Keine Party bei Eisenbichler und Leyhe - "Erstmal sacken lassen"

Nach dem Trubel um den deutschen Hoffnungsträger, der vor dem dritten Springen in Innsbruck nur knapp hinter dem japanischen Vierfachsieger Ryoyu Kobayashi gelegen hatte, freut sich der Siegsdorfer auf ein paar ruhigere Tage. "Ich muss das erst einmal sacken lassen", sagte Eisenbichler, der bei der Tournee plötzlich ins Rampenlicht sprang.

"Die Siegerehrung war extrem angenehm", sagte der 27-Jährige, nachdem er auf dem Podest mit Leyhe und Kobayashi seine Freude ausgelassen herausgeschrien hatte. "Ich habe schon viel mitgemacht im Leben, aber dann sowas zu erleben, ist nicht so easy." Eisenbichler, der vor der Tournee selten in den Fokus der großen Öffentlichkeit gesprungen war, freute sich über den Lohn seiner harten Arbeit.

Leyhe ging es ähnlich. Der 27-Jährige freute sich vor allem über seinen grandiosen Sprung im zweiten Durchgang auf 137 Meter. "So einen Sprung habe ich noch nicht oft gehabt", sagte er und sprach von einer Befreiung. Auf die warten auch Olympiasieger Andreas Wellinger und der frühere Leistungsträger Richard Freitag. Die beiden einstigen Erfolgsgaranten blieben bei der Tournee insgesamt unter ihren Möglichkeiten, zeigten jedoch zumindest am Ende einen kleinen Aufwärtstrend. Schon am kommenden Wochenende können sie diesen im italienischen Predazzo bestätigen.

Vierschanzentournee 2018: Ergebnisse und Gewinner

Direkt im Anschluss an die Skispringen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen lesen Sie die Ergebnisse und Gewinner direkt hier bei news.de.

+++ 06.01.2019: Kobayashi gewinnt auch viertes Springen bei der Vierschanzentournee +++

Der Japaner Ryoyu Kobayashi hat als dritter Skispringer den historischen Vierfachsieg bei der Vierschanzentournee geschafft. Mit Sprüngen auf 135,0 und 137,5 Meter siegte der 22-Jährige auch am Sonntag in Bischofshofen und bestätigte damit seine Erfolge aus Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen und Innsbruck. Kobayashi folgt damit auf Sven Hannawald, dem das Kunststück 2001/2002 gelang, und dem Polen Kamil Stoch, der erst im Vorjahr vier Tournee-Siege aneinander reihte.

Auf der Paul-Außerleitner-Schanze ließ der Japaner bei dichtem Schneefall keinen Zweifel an seiner derzeitigen Überlegenheit und baute auch seine deutliche Führung im Gesamtklassement aus. Kobayashi schaffte damit auch etwas, was seinem 46 Jahre alten Teamkollegen Noriaki Kasai bisher nie gelingen wollte: Den Sieg bei dem Traditionsevent zum Jahreswechsel in Deutschland und Österreich. Der letzte und bisher einzige japanische Tournee-Gewinner war vor 21 Jahren Kazuyoshi Funaki, der es damals noch mit Dieter Thoma oder dem Österreicher Andreas Goldberger zu tun hatte.

Weder der inzwischen 44 Jahre alte Hannawald noch der entthronte Titelverteidiger Stoch hatten beim sogenannten Grand Slam aber so einen knappen Sieg dabei wie Kobayashi zum Auftakt in Oberstdorf. Dort landete der japanische Siegspringer nur 0,4 Punkte und damit etwas mehr als 20 Zentimeter vor Markus Eisenbichler, der die Tournee-Gesamtwertung als Zweiter abschloss und damit auch für einen großen deutschen Erfolg sorgte. Sensationell Dritter in der Endabrechnung wurde Stephan Leyhe.

+++ 06.01.2019: Markus Eisenbichler führt nach erstem Sprung - Stjernen abgehängt +++

Markus Eisenbichler darf beim letzten Springen der Vierschanzentournee in Bischofshofen auf den ersten Weltcup-Sieg seiner Karriere hoffen. Der 27 Jahre alte Siegsdorfer führt nach dem ersten Durchgang am Sonntag nach einem Versuch auf 137 Meter vor Dawid Kubacki aus Polen und dem Österreicher Stefan Kraft. Der bisherige Dominator Ryoyu Kobayashi sprang auf 135 Meter und ist zur Halbzeit Vierter, er liegt aber nur gut zwei Meter hinter dem Deutschen. Eisenbichler ist vom zweiten Platz im Gesamtklassement kaum mehr zu verdrängen, er distanzierte seinen härtesten Verfolger Andreas Stjernen aus Norwegen in einem Sprung um 30 Punkte.

Mit Ausnahme von David Siegel (48.) konnten sich alle sechs Springer des Deutschen Skiverbandes für den zweiten Durchgang qualifizieren. Stephan Leyhe (11.), Karl Geiger (14.), Richard Freitag (21.), Andreas Wellinger (26.) und Constantin Schmid (28.) liegen aber schon einige Punkte hinter den Top-Platzierungen zurück.

+++ 06.01.2019: Markus Eisenbichler gewinnt letzte Tournee-Quali in Bischofshofen +++

Der deutsche Vierschanzentournee-Zweite Markus Eisenbichler hat in Bischofshofen die Qualifikation gewonnen und damit seine Ambitionen auf einen Podestplatz untermauert. Am Sonntag sprang der 27 Jahre alte Siegsdorfer auf 143 Meter und ließ in der Vorausscheidung alle Rivalen hinter sich. Die Qualifikation hatte wegen heftigen Schneefalls am Samstag abgesagt und auf Sonntag verlegt werden müssen. Für Eisenbichler war es schon der zweite Bestwert des Tages, nachdem er zuvor auch den Probedurchgang gewonnen hatte.

Für die Bestweite sorgte der Pole Dawid Kubacki, der 145 Meter sprang und damit einen halben Meter weiter als Andreas Wellinger bei seinem bisherigen Schanzenrekord im Jahr 2017. Für den letzten Wettbewerb (17.00 Uhr/ZDF und Eurosport) der Tournee haben sich alle sieben DSV-Adler qualifiziert. Der Gesamtführende Ryoyu Kobayashi aus Japan wurde Dritter.

+++ 06.01.2019: Nach Schnee-Chaos in Bischofshofen: Eisenbichler gleich ganz vorne +++

Der deutsche Vierschanzentournee-Zweite Markus Eisenbichler hat dem Schneefall von Bischofshofen getrotzt und gleich den ersten Trainingsdurchgang gewonnen. Mit einem Sprung auf 131,5 Meter setzte sich der 27 Jahre alte Siegsdorfer durch. Eisenbichler sprang damit zwar kürzer als einige Rivalen, musste aber auch mit verkürztem Anlauf zurechtkommen. Der führende Japaner Ryoyu Kobayashi hatte auf die Probe freiwillig verzichtet. Er hofft beim Finale (17.00 Uhr/ZDF und Eurosport) im Pongau auf den dritten Vierfachsieg in der Geschichte der Tournee. Das gelang vor ihm nur Sven Hannawald und dem Polen Kamil Stoch.

+++ 05.01.2019: Skisprung-Quali wegen Schneechaos abgesagt +++

Am Sonntag soll nun zunächst das Training ab 13.30 Uhr nachgeholt werden. Eine Stunde später ist der Start der Qualifikation geplant, die jedoch bei weiter komplizierten Bedingungen oder Termindruck auch gestrichen werden könnte. Der erste Durchgang soll regulär um 17.00 Uhr beginnen, allerdings ohne K.o.-Duelle. Bereits vor sieben Jahren hatte es in Bischofshofen am Quali-Tag Probleme mit Schneefall gegeben. Damals wurde die Qualifikation nach gut der Hälfte der Skispringer abgebrochen.

+++ 05.01.2019: Qualifikation zum Skispringen in Bischofshofen verschoben +++

Starker Schneefall hat am Samstag in Bischofshofen eine Verschiebung des Trainings und der Qualifikation für das letzte Skispringen der Vierschanzentournee erzwungen. Ab 17.00 Uhr sollten zunächst laut Jury-Entscheidung ein Trainingsdurchgang und danach die Qualifikation absolviert werden.

Das Training und die Quali waren wegen der widrigen Witterung im Pongau zunächst immer wieder verschoben worden. Letztendlich mussten die Zuschauer, die sich durch den dichten Schnee bereits zur Schanze hinaufgekämpft hatten, wieder gehen, ohne einen einzigen Sprung zu sehen. Für die Springer verursacht der Schnee vor allem Probleme beim Anlauf und Aufsprung. Schuster erklärte: "Den Anlauf kann man freiblasen, aber irgendwann bleiben ein paar Krümel hängen. Die besten Springer hätten dann eine ziemliche Schneedecke."

+++ 04.01.2019: Auftakt zum großen Tournee-Finale: Qualifikation in Bischofshofen +++

Der Tross der Vierschanzentournee zieht weiter nach Bischofshofen. Bei der letzten Station des Skisprung-Spektakels steht am Samstag die Qualifikation auf dem Programm. Der Fokus richtet sich dabei wieder auf den Japaner Ryoyu Kobayashi, der die Tournee mit drei Siegen in drei Wettkämpfen dominiert und nach seinem triumphalen Sieg in Innsbruck bereits etwa 26 Meter vor dem zweitplatzierten Markus Eisenbichler liegt. Für den Deutschen geht es darum, seinen Rang zu behaupten. Der Norweger Andreas Stjernen liegt nur gute zwei Meter hinter Eisenbichler.

Die Bobfahrer und Rodler sind bei ihren Heimweltcups in Altenberg und Königssee gefordert. Bei der Tour de Ski beginnt das Final-Wochenende im italienischen Val di Fiemme. Die Nordischen Kombinierer starten ohne Olympiasieger Eric Frenzel im estnischen Otepää und in Zagreb findet das alpine Slalom-Rennen der Frauen statt.

+++ 04.01.2019: Eisenbichler muss Tournee-Hoffnungen begraben - Kobayashi dominiert +++

Markus Eisenbichler muss seine Hoffnungen auf den Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee begraben. Der bei den ersten beiden Wettkämpfen zweitplatzierte 27-Jährige landete am Freitag nach Sprüngen auf 129 und 123,5 Meter in Innsbruck nur auf Rang 13 und verlor rund 24 Meter auf den japanischen Überflieger Ryoyu Kobayashi. Der 22-jährige Seriensieger gewann auch auf dem Bergisel mit einer beeindruckenden Leistung und setzte sich im Gesamtklassement ab. Zweiter wurde Stefan Kraft aus Österreich vor dem Norweger Andreas Stjernen.

Bester Deutscher vor 17 200 Zuschauern wurde Stephan Leyhe auf dem vierten Platz. Richard Freitag landete als Achter ebenfalls noch unter den besten zehn Springern. Andreas Wellinger belegte Rang 20, Karl Geiger kam auf den 24. Platz und David Siegel wurde 28.

+++ 04.01.2019: Eisenbichler in Innsbruck nach erstem Durchgang auf Rang 14 +++

Der deutsche Hoffnungsträger bei der Vierschanzentournee Markus Eisenbichler liegt nach dem ersten Durchgang des Skispringens in Innsbruck auf Rang 14. Der 27-Jährige sprang am Freitag 129 Meter weit und hat damit schon einen deutlichen Rückstand von etwa 13 Metern auf den erstplatzierten Ryoyu Kobayashi aus Japan. "Das war jetzt nicht die mega Bombe", sagte Eisenbichler in der ARD nach seinem Sprung.

Eisenbichler ist nach den K.o.-Duellen nur der drittbeste Deutsche. Noch vor ihm liegen Stephan Leyhe als Fünfter und Richard Freitag auf Rang zwölf. Karl Geiger und David Siegel erreichten ebenfalls den zweiten Durchgang. Genau wie der formschwache Olympiasieger Andreas Wellinger, der sich knapp qualifizierte und damit zum ersten Mal bei dieser Tournee in der Runde der besten 30 Springer dabei ist. Constantin Schmid schied dagegen aus.

+++ 03.01.2019: Drittes Tournee-Springen: Eisenbichler am Bergisel gefordert +++

Beim dritten Wettbewerb der Vierschanzentournee will Skispringer Markus Eisenbichler in Innsbruck die Weichen für den Gesamtsieg stellen. Der 27 Jahre alte Deutsche ist beim Springen am berühmten Bergisel an diesem Freitag einer der Mitfavoriten. Nach seinen zweiten Plätzen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen leistete sich Eisenbichler am Donnerstag in der Quali aber einen Patzer und landete nur auf Rang 32. Der Japaner Ryoyu Kobayashi liegt nach zwei Siegen zum Auftakt nur 2,3 Punkte vor Eisenbichler, gewann am Donnerstag aber auch die Qualifikation. Alle sieben DSV-Springer sind bei dem Wettbewerb dabei.

+++ 03.01.2019: Eisenbichler in Innsbruck-Quali nur 32. - Kobayashi wieder vorne +++

Der Vierschanzentournee-Zweite Markus Eisenbichler hat bei der Qualifikation in Innsbruck eine sportlichen Rückschlag hinnehmen müssen. Nach zwei zweiten Plätzen in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen sprang der 27 Jahre alte Bayer am Donnerstag nur auf 116 Meter und belegte damit den 32. Rang. Sein Rivale Ryoyu Kobayashi war einmal mehr nicht zu schlagen und sicherte sich mit einem Flug auf 126,5 Meter den Quali-Erfolg. Ebenfalls auf das Podest bei der Quali schafften es vor 4200 Zuschauern Roman Koudelka aus Tschechien und der Norweger Johann Andre Forfang.

Die sieben DSV-Adler schafften allesamt die Qualifikation für den Wettbewerb am Bergisel an diesem Freitag (14.00 Uhr/ARD und Eurosport). Am knappsten war es bei Andreas Wellinger, der nur auf 110 Meter kam und damit 47. wurde. Auch Karl Geiger (6.), Stephan Leyhe (8.), Richard Freitag (12.), Constantin Schmid (30.) und der mit Eisenbichler punktgleiche David Siegel (32.) sind qualifiziert.

+++ 03.01.2019: Skispringer Muminow prallt in Innsbruck gegen Auslaufbande +++

Der kasachische Skispringer Sabyrschan Muminow ist bei der Vierschanzentournee gegen eine Bande im Auslauf geprallt und anschließend kopfüber über diese gestürzt. Der 24-Jährige hatte den leicht ansteigenden Auslauf beim ersten Trainingssprung in Innsbruck am Donnerstag unterschätzt und schlug beinahe ungebremst mit den Füßen ein. Muminow hat sich bei dem unglücklichen Zusammenprall so sehr verletzt, dass er beim zweiten Trainingssprung nicht an den Start ging.

+++ 02.01.2019: Vierschanzentournee geht mit Innsbruck-Quali weiter +++

Das Vierschanzentournee-Duell zwischen Deutschlands Hoffnungsträger Markus Eisenbichler und dem Japaner Ryoyu Kobayashi geht in Innsbruck weiter. An diesem Donnerstag steht am Bergisel die Qualifikation für den dritten der vier Wettbewerbe an. Eisenbichler hatte in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen jeweils Platz zwei hinter Kobayashi belegt, liegt aber weniger als eineinhalb Meter hinter dem Seriensieger zurück. Der Wettkampf in Innsbruck findet dann am Freitag statt.

+++ 02.01.2019: Österreicher Kofler nach Autoimmunerkrankung wieder bei Tournee dabei +++

Der österreichische Skispringer Andreas Kofler kehrt nach einer überstandenen Autoimmunerkrankung wieder zur Vierschanzentournee zurück. Für das Bergisel-Springen in Innsbruck ist der 34-jährige Tiroler Teil der nationalen Gruppe, wie der Österreichische Skiverband (ÖSV) am Mittwoch mitteilte. Kofler hat 2009/2010 die Tournee gewonnen, musste wegen seiner Krankheit aber zuletzt lange aussetzen und hat in diesem Winter noch keinen Weltcup bestritten. "Andi will in den Weltcup und seine Chance für die WM nutzen", sagte der Trainer Andreas Widhölzl der Nachrichtenagentur APA.

+++ 01.01.2019: Wellinger bleibt im DSV-Team dabei - Schuster zur Halbzeit zufrieden +++

Olympiasieger Andreas Wellinger wird trotz zweier Nullnummern zum Start in die Vierschanzentournee im deutschen Team bleiben. Dies erklärte Bundestrainer Werner Schuster am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Garmisch-Partenkirchen. Neben Wellinger, der sowohl in Oberstdorf als auch in Garmisch den zweiten Durchgang verpasste, werden auch der Tournee-Zweite Markus Eisenbichler, Karl Geiger, Stephan Leyhe, Richard Freitag, David Siegel und Constantin Schmid mit nach Österreich fahren.

"Severin Freund wird ausgetauscht, er konnte keine Leistungssteigerung erzielen. Er ist passabel eingestiegen, seitdem ist es oft holpriger geworden", sagte Schuster über den Athleten, der jahrelang der beste in seinem Team war.

Mit den ersten beiden Springen auf heimischem Boden ist der 49-Jährige zufrieden. "Wir haben so viel Substanz im Team, dass Markus das zeigen kann, was er uns seit Monaten im Training zeigt. Er gibt die Pace vor. Er wird mit jedem Sprung selbstsicherer", lobte Schuster den 27 Jahre alten Siegsdorfer. Auch Leyhe, Schmid und Siegel boten bisher anständige Leistungen. Der in Innsbruck oft starke Wellinger soll am Bergisel am Donnerstag zu seiner Form zurückfinden.

+++ 01.01.2019: Skispringer Freund bei weiteren Tournee-Stationen nicht mehr dabei +++

Für Skispringer Severin Freund ist mit dem Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen die Vierschanzentournee beendet. "Wir haben viel probiert. Er probiert alles, da müssen wir ein Ersatzprogramm auflegen", sagte Bundestrainer Werner Schuster am Dienstag in der ARD über Freunds Leistungen. Er nominierte dafür Constantin Schmid für die letzten beiden Tourneestationen in Österreich. Zum siebenköpfigen Team auf den Schanzen in Innsbruck und Bischofshofen gehört auch Andreas Wellinger. Für den Olympiasieger war am Dienstag wie schon beim Tournee-Auftakt nach dem ersten Durchgang in Garmisch Schluss.

+++ 01.01.2019: Eisenbichler wahrt Chancen auf Tournee-Sieg: Rang zwei in Garmisch +++

Markus Eisenbichler hat die Siegchancen der deutschen Skispringer bei der Vierschanzentournee gewahrt. Der 27-Jährige belegte nach Sprüngen auf 138 und 135 Meter beim traditionellen Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen den zweiten Platz und musste sich am Dienstag erneut nur dem japanischen Überflieger Ryoyu Kobayashi geschlagen geben. In der Gesamtwertung läuft nun alles auf einen Zweikampf zwischen Eisenbichler, der in Oberstdorf am Sonntag ebenfalls Zweiter geworden war, und Kobayashi hinaus. Als zweitbester Deutscher landete Stephan Leyhe auf Rang sieben. Dritter wurde Dawid Kubacki aus Polen.

Für Olympiasieger Andreas Wellinger war wie schon beim Tournee-Auftakt nach dem ersten Durchgang Schluss. Severin Freund war im 2. Durchgang ebenfalls nicht mehr mit dabei. Von zwölf deutschen Startern erreichten sechs den zweiten Durchgang und holten damit Weltcup-Punkte.

+++ 01.01.2019: Eisenbichler bei Neujahrsspringen Zweiter nach erstem Durchgang +++

Skispringer Markus Eisenbichler hat sich beim Neujahrsspringen der Vierschanzentournee im ersten Durchgang in eine sehr gute Ausgangsposition gebracht. Der 27-Jährige belegt nach den ersten 50 Sprüngen am Dienstag Rang zwei und liegt nur knapp hinter dem japanischen Überflieger Ryoyu Kobayashi. Richard Freitag ist auf Position sieben ebenfalls gut im Rennen. Olympiasieger Andreas Wellinger und Severin Freund sind dagegen bereits ausgeschieden.

+++ 01.01.2019: Ehemaliger Gesamtsieger Peter Prevc beendet die Vierschanzentournee +++

Der frühere Gesamtsieger Peter Prevc aus Slowenien hat vorzeitig die Vierschanzentournee beendet. "Es war ein schlechter Tag für mich heute. Meine Sprünge waren schlecht, so dass ich die Heimreise angetreten habe", schrieb der 26-Jährige auf Twitter, nachdem er an Silvester die Qualifikation für das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen verpasst hatte.

Prevc hatte vor drei Jahren drei von vier Springen gewonnen und so auch den Tournee-Gesamterfolg eingefahren. Auch sein jüngerer Bruder Domen Prevc, der sogar bei beiden Springen die Qualifikation verpasst hatte, soll die Stationen in Österreich nicht mehr mitmachen.

+++ 01.01.2019: Neujahrsspringen bei der Tournee: Eisenbichler unter den Favoriten +++

Mit dem traditionellen Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen geht am Dienstag die Vierschanzentournee weiter. Die Hoffnungen der deutschen Fans ruhen dabei am Dienstag vor allem auf Markus Eisenbichler, der bei der ersten Tournee-Station in Oberstdorf Zweiter wurde und in der Qualifikation von Garmisch am Samstag Rang vier belegte. Auch Karl Geiger und Stephan Leyhe haben derzeit die Form, um an einem guten Tag vorne hineinzuspringen. Erster Anwärter auf den Sieg ist der Japaner Ryoyu Kobayashi. Der Gesamtweltcup-Führende knüpft derzeit nahtlos an seine vorherigen starken Wettkämpfe im Weltcup an.

+++ 01.01.2019: Langes Silvester-Dinner, kurze Nacht: Skispringer starten durch +++

In das neue Jahr starten Markus Eisenbichler und seine Kollegen traditionell nicht feuchtfröhlich bis in die Morgenstunden, sondern mit Fokus auf die erste große Aufgabe: das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. "Wie will ich um elf ins Bett, wenn es da draußen knallt?", witzelte Eisenbichler vor dem Silvesterabend an der Großen Olympiaschanze. Der Zweite des Vierschanzentournee-Auftakts verbringt mit seinen Teamkollegen noch den Jahreswechsel, doch dann heißt es schnell "Oropax rein und ab ins Bett", wie der gut gelaunte Bayer erzählte.

Der Wettbewerb am Dienstag ist für die Skispringer einer der wichtigsten Termine des Jahres. Ausverkauftes Stadion, Tournee-Feeling, Großereignis: In Garmisch zählt es für die Adler. "Morgen ist ja schon wieder ein neues Jahr und da ist ja wieder alles komplett anders", sagte Karl Geiger, der in der Quali als Sechster seine gute Form bestätigte und neben Eisenbichler, der die Vorausscheidung als Vierter abschloss, als einer der heißen Kandidaten auf einen deutschen Podestplatz gilt.

Das DSV-Team ist in dieser Saison ziemlich durchgemischt. Stephan Leyhe, Geiger und Eisenbichler sorgen plötzlich für Glücksmomente und Erfolgserlebnisse, die Routiniers Severin Freund und Richard Freitag schleppen Sorgen mit sich herum. "Das fühlt sich nicht so geil an, wie Skispringen eigentlich ist", haderte Freitag. Von seinem Schwung aus dem Vorjahr, als er sowohl in Oberstdorf als auch in Garmisch Zweiter wurde, ist nichts mehr übrig.

Bei einem Abend zusammen hatte die deutsche Mannschaft am Montag die nötige Zeit, um ausgiebig zu diskutieren und auch mal auf andere Gedanken zu kommen. "Wir machen ein gemütliches Silvesterdinner, ein paar Gänge, da haben wir ein bisschen Zeit. Irgendwann müssen wir auch schon wieder ins Bett", sagte Geiger. Genügend Schlaf wird an Neujahr die Grundvoraussetzung sein, um die Topfavoriten Ryoyu Kobayashi aus Japan sowie die beiden Polen Kamil Stoch und Piotr Zyla schlagen zu können.

+++ 31.12.2018: Auch in Garmisch zwölf deutsche Adler dabei - Eisenbichler Vierter +++

Die deutschen Skispringer treten auch beim zweiten Wettbewerb der Vierschanzentournee mit zwölf Athleten an. Bei der Qualifikation in Garmisch-Partenkirchen am Montag kam der Oberstdorf-Zweite Markus Eisenbichler auf 135,5 Meter und belegte damit den vierten Rang. Der Sieg in der Vorausscheidung ging an den Polen Dawid Kubacki, der auch auf 135,5 Meter sprang. Zweiter wurde Ryoyu Kobayashi aus Japan, der an Neujahr seinen zweiten Erfolg einfahren möchte und dafür als klarer Favorit gilt. Rang drei belegte Titelverteidiger Kamil Stoch.

Außer Justin Lisso schafften alle DSV-Adler den Sprung unter die besten 50. Doch nicht bei allen Athleten lief es so gut wie bei Eisenbichler. Olympiasieger Andreas Wellinger (28.) und Severin Freund (43.) blieben erneut hinter den Erwartungen zurück und müssen im K.o.-Modus schwere Aufgaben meistern. "Die Sprünge davor waren besser", befand Freund, dem nach dem zweiten Tournee-Springen das vorzeitige Aus im DSV-Team droht. Die ambitionierten Prevc-Brüder Domen und Peter verpassten die Qualifikation.

+++ 31.12.2018: Schmitt traut Eisenbichler viel zu: "Garmisch ist seine Schanze" +++

Der frühere Weltklassespringer Martin Schmitt traut Markus Eisenbichler nach seinem zweiten Platz zum Vierschanzentournee-Auftakt in Oberstdorf einiges zu. "Seine Schanze ist die in Garmisch-Partenkirchen", sagte Schmitt der "Bild-Zeitung" vor dem zweiten Wettbewerb des Traditionsevents an Neujahr. Eisenbichler war in Oberstdorf überraschend Zweiter hinter Ryoyo Kobayashi aus Japan geworden und verpasste den Sieg dabei nur um weniger als 25 Zentimeter.

In der Tournee-Gesamtwertung ist für den 27 Jahre alten Siegsdorfer dementsprechend noch alles drin. "Markus musste lange warten, hat viele kleine Schritte gehen müssen und hatte es nicht leicht in seiner Karriere", erklärte Schmitt. Die Große Olympiaschanze liege ihm, weil sie eine Fliegerschanze sei. Außer Eisenbichler hatte zum Auftakt kein DSV-Adler den Sprung unter die besten Zehn geschafft.

+++ Vierschanzentournee wird mit Qualifikation in Garmisch fortgesetzt +++

Nach dem Auftaktsieg des Japaners Ryoyu Kobayashi geht die 67. Vierschanzentourneee am Silvestertag in Garmisch-Partenkirchen in die nächste Runde. Im letzten Skisprung-Wettkampf des Jahres geht es für die Athleten ab 14.00 Uhr um die 50 Plätze für das Springen am Neujahrstag. Favorit ist nach seinem Auftaktsieg in Oberstdorf der Japaner Kobayashi, auch Markus Eisenbichler hat nach seinem zweiten Platz viel Selbstbewusstsein. Severin Freund, 2014 Olympiasieger und 2015/2016 Tournee-Zweiter, springt darum, dass er ab der dritten Station in Innsbruck überhaupt noch zum deutschen Team gehört.

+++ 30.12.2018: Kobayashi gewinnt Tournee-Auftakt - Eisenbichler überraschend Zweiter +++

Markus Eisenbichler hat den deutschen Skispringern beim Auftaktspringen in Oberstdorf überraschend den ersten Podestplatz dieser Vierschanzentournee beschert. Der Siegsdorfer belegte am Sonntag nach Sprüngen auf 133 und 129 Meter den zweiten Platz hinter Japans Überflieger Ryoyu Kobayashi, der nur 0,4 Punkte vor Eisenbichler lag. Karl Geiger (12.) und Stephan Leyhe (13.) schafften es ebenfalls unter die besten 15. Das Podium komplettierte Stefan Kraft aus Österreich.

Im ersten Durchgang erlebte das DSV-Team eine herbe Enttäuschung, als die früheren Tournee-Zweiten Severin Freund (36.) und Andreas Wellinger (39.) vorzeitig scheiterten. "Das ist scheiße, das macht keinen Spaß", sagte ein genervter Wellinger in der mit 25 500 Zuschauern ausverkauften Arena am Schattenberg. Die Siegesserie von Titelverteidiger Kamil Stoch aus Polen ist derweil gerissen, er wurde nach fünf Tournee-Einzelerfolgen am Stück diesmal Achter. An Neujahr findet in Garmisch-Partenkirchen der zweite Wettbewerb statt.

+++ 30.12.2018: Wellinger und Freund bei Tournee schon ausgeschieden - Kobayashi vorn +++

Die beiden Olympiasieger Andreas Wellinger und Severin Freund müssen alle Hoffnungen bei der Vierschanzentournee schon nach einem Sprung begraben. Das Duo schied beim ersten Springen am Sonntag in Oberstdorf nach schwachen Versuchen überraschend im ersten Durchgang aus. Wellinger landete nach einem Sprung auf 114,5 Meter auf Platz 39, der nach zwei Kreuzbandrissen genesene Freund blieb mit 118,5 Metern als 36. hinter den Erwartungen zurück. "Schade, schlechte Leistung", kommentierte Freund im Auslauf der Arena am Schattenberg, die mit 25 500 Zuschauern ausverkauft war.

In Führung liegt nach einem Durchgang Topfavorit Ryoyu Kobayashi aus Japan mit einem Sprung auf 138 Meter. Bester Deutscher war zunächst Markus Eisenbichler, der trotz schwieriger Bedingungen auf 133 Meter flog und damit zur Halbzeit Zweiter ist.

+++ 29.12.2018: Zwölf Deutsche beim Tournee-Auftakt dabei - Kraft siegt bei Quali +++

Die deutschen Top-Skispringer haben sich souverän für den Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf qualifiziert. Olympiasieger Andreas Wellinger, Richard Freitag und Lokalmatador Karl Geiger kamen bei wechselnden Bedingungen an der Schattenbergschanze ohne Probleme am Samstag unter die besten 50 Springer. Als bester DSV-Adler sprang David Siegel mit 146,2 Punkten auf den 7. Platz.

Ganz vorne landete der Österreicher Stefan Kraft mit 153,1 Zählern. Knapp dahinter wurde der bisherige Überflieger des Winters, Ryoyu Kobayashi aus Japan, Zweiter. Von den insgesamt 13 gestarteten Springern des Deutschen Skiverbands dürfen zwölf in den K.o.-Duellen am Sonntag ab 16.30 Uhr starten. Auch der zuletzt formschwache Severin Freund ist dabei.

Vierschanzentournee 2018/19: Alle Stationen der Tournee im Überblick

Für die Ausrichtung der Vierschanzentournee zeichneten traditionell die Skiclubs von Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen verantwortlich.

Datum Ort Durchgang / Beginn
Samstag, 29.12.2018 Oberstdorf 14.30 Uhr: Offizielles Training
Samstag, 29.12.2018 Oberstdorf 16.30 Uhr: Qualifikation
Sonntag, 30.12.2018 Oberstdorf 15.00 Uhr: Probedurchgang
Sonntag, 30.12.2018 Oberstdorf 16.30 Uhr: 1. Wertungsdurchgang
Montag, 31.12.2018 Garmisch-Partenkirchen 11.45 Uhr: Offizielles Training
Montag, 31.12.2018 Garmisch-Partenkirchen 14.00 Uhr: Qualifikation
Dienstag, 01.01.2018 Garmisch-Partenkirchen 12.30 Uhr: Probedurchgang
Dienstag, 01.01.2018 Garmisch-Partenkirchen 14.00 Uhr: 1. Wertungsdurchgang
Donnerstag, 03.01.2019 Innsbruck 11.45 Uhr: Offizielles Training
Donnerstag, 03.01.2019 Innsbruck 14.00 Uhr: Qualifikation
Freitag, 04.01.2019 Innsbruck 12.30 Uhr: Probedurchgang
Freitag, 04.01.2019 Innsbruck 14.00 Uhr: 1. Wertungsdurchgang
Samstag, 05.01.2019 Bischofshofen 15.00 Uhr: Offizielles Training
Samstag, 05.01.2019 Bischofshofen 17.00 Uhr: Qualifikation
Sonntag, 06.01.2019 Bischofshofen 15.30 Uhr: Probedurchgang
Sonntag, 06.01.2019 Bischofshofen 17.00 Uhr: 1. Wertungsdurchgang

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loc/kad/news.de/dpa
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