13.06.2019, 09.21 Uhr

Hannelore Elsner: Elsner-Sohn klärt auf: Ärzte sagten, "sie habe gute Chancen zu überleben"

Dominik Elstner äußert sich über den Tod seiner Mutter Hannelore.

Dominik Elstner äußert sich über den Tod seiner Mutter Hannelore. Bild: dpa

Sie galt als eine der großen Diven des deutschen Films: Hannelore Elsner. Im Laufe ihrer langen Karriere hatte sie zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Deutschen und den Bayerischen Filmpreis sowie den Grimme-Preis. Im April verstarb die Schauspielerin mit 76 Jahren an einer Krebserkrankung. Öffentlich gemacht hatte Elsner ihre Krankheit nicht.

Hannelore Elsner an Krebs gestorben: Sie wollte keine kranke Frau sein

In der aktuellen Ausgabe des "stern" bricht Sohn Dominik Elstner (38) sein Schweigen und spricht einer Pressemitteilung des Blattes zufolge zum ersten Mal über die letzten Wochen im Leben seiner Mutter, die zu Beginn ihrer Karriere das "t" aus ihren Namen streichen ließ. Seinen Ausführungen zufolge wollte Hannelore Elsner "nicht als kranke Frau in der Öffentlichkeit stehen", wie er gegenüber dem "stern" erklärt.

Tod von Hannelore Elsner: Die Ärzte sahen "gute Chancen zu überleben"

Besonders tragisch erscheint die Beurteilung der Ärzte im Nachhinein: So spricht Dominik Elstner davon, dass ihr bei der ersten Diagnose versichert worden sei, "sie habe gute Chancen zu überleben." Aus diesem Grund, habe seine Mutter "es vermieden über ihren Zustand zu reden." Ihre Devise war demnach: "Wenn ich so viel über den Tumor rede, dann stachele ich ihn noch an, und er frisst mich noch mehr auf."

Dominik Elstner: Sohn von Hannelore Elsner spricht über Verhältnis zu Vater Dieter Wedel

Auch über das Verhältnis zu seinem Vater, dem Star-Regisseur Dieter Wedel (79), spricht der Elsner-Sohn ausführlich. Und das war offenbar kein Leichtes: "Meine Mutter hatte furchtbare Angst davor, dass er mich verletzen könnte", sagt Dominik Elstner über sein erstes Treffen mit seinem Vater im Alter von 16 Jahren.

Was sagt Dominik Elstner zu den Missbrauchsvorwürfen gegen seinen Vater?

Zu den Missbrauchsvorwürfen, die gegen seinen Vater zuletzt erhoben worden waren, hat er eine ganz klare Position: "Wenn die Vorwürfe stimmen sollten, könne sein Vater dafür keine Vergebung erwarten. Er wisse, was zwischen seinem Vater und seiner Mutter passierte. Und das sei schon zu viel gewesen", zitiert ihn der "stern".

rut/loc/news.de/dpa
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