04.11.2017, 08.00 Uhr

Queen Elizabeth II. als Teenager: Voll verknallt mit 13 Jahren! So stahl Prinz Philip das Herz der Queen

Queen Elizabeth II. und Prinz Philip sind seit über 70 Jahren krisenfrei miteinander verheiratet.

Queen Elizabeth II. und Prinz Philip sind seit über 70 Jahren krisenfrei miteinander verheiratet. Bild: UPI INP / picture alliance / dpa

Als der Zweite Weltkrieg tobte, war Queen Elizabeth II. noch eine junge Prinzessin und weit davon entfernt, selbst den britischen Thron zu besteigen. Doch die englische Hauptstadt London, in der die Prinzessin mit ihrer Familie lebte, war Zielscheibe zahlreicher Luftangriffe - kaum verwunderlich, dass zur Debatte stand, die Prinzessinnen Elizabeth und Margaret wie andere britische Kinder aufs Land zu bringen und durch eine Evakuierung aus der Gefahrenzone zu bringen. Doch für Queen Elizabeth, die Mutter der Prinzessinnen und Ehefrau von König Georg VI., kam dies nicht in Frage - ihre Reaktion "Die Kinder werden nicht ohne mich gehen. Ich werde nicht ohne den König gehen. Und der König wird niemals gehen" ging in die Geschichtsbücher ein und wurde zum Sinnbild der tiefen Verbindung der britischen Royals mit den kriegsgebeutelten Untertanen.

Queen Elizabeth als Kriegskind: Im 2. Weltkrieg krempelte die Prinzessin die Ärmel hoch

Zwar verbrachte die junge Prinzessin Elizabeth mit ihrer Schwester die Kriegstage hinter den Palastmauern von Balmoral und Windsor Castle, doch mit 17 Jahren wurde die heutige Queen Mitglied des Auxiliary Territorial Service, eine weibliche Heereseinheit beim britischen Militär. Hier lernte die Prinzessin nicht nur Lkw-Fahren, sondern bekam auch eine Ausbildung als Mechanikerin - bis zum heutigen Tage ist die Queen dafür bekannt, sich bestens unter der Motorhaube eines Autos zurechtzufinden. Als der Krieg schließlich im Mai 1945 vorüber war, durften sich Elizabeth und Margaret aus dem Palast schleichen, um mit den feiernden Briten in Londons Straßen das Kriegsende zu feiern.

Auch Queen Elizabeth II. war mal ein verknallter Teenager

Prinzessin Elizabeth, hier mit ihrer jüngeren Schwester Prinzessin Margaret, lernte ihren späteren Ehemann Prinz Philip bereits als Teenager kennen.

Prinzessin Elizabeth, hier mit ihrer jüngeren Schwester Prinzessin Margaret, lernte ihren späteren Ehemann Prinz Philip bereits als Teenager kennen. Bild: Dominic Winter Auctioneers / picture alliance / dpa

In der Nachkriegszeit wurde die junge Prinzessin langsam mit den repräsentativen Pflichten einer Monarchin vertraut gemacht und durfte an der Seite des Königs und ihrer Mutter öffentliche Termine wahrnehmen. Doch obwohl sich die junge Prinzessin dem Protokoll ohne Murren fügte, hatte sie privat wohl nur eines im Kopf: Ein stattlicher Marineoffizier namens Philip von Battenberg hatte Elizabeth den Kopf verdreht.

Verlobung mit Griechen-PrinzPhilip von Battenberg

Bereits im zarten Alter von acht Jahren lernte die Tochter von König George VI. den als Prinz Philip von Griechenland und Dänemark geborenen Adeligen kennen. Nach weiteren Treffen entspann sich eine Brieffreundschaft zwischen der 13 Jahre alten Elizabeth und ihrem fünf Jahre älteren Schwarm - da war die Teenieprinzessin bereits über beide Ohren in den Sohn von Prinz Andreas von Griechenland verknallt. Doch erst als Elizabeth 21 Jahre alt war, wurde die Verlobung der Kronprinzessin 1947 offiziell verkündet.

DESHALB hasste Queen Mum ihren Schwiegersohn Prinz Philip

Allerdings gab es ein nicht zu unterschätzendes Problem: So verliebt Prinzessin Elizabeth auch gewesen sein mag, dem Königshaus und dem britischen Volk schmeckte die Männerwahl der 21-Jährigen gar nicht. Prinz Philip hatte kein nennenswertes Vermögen und trotz Adelstitel kein eigenes Königreich. Außerdem stieß es den Briten sauer auf, dass die Schwestern des Verlobten von Prinzessin Elizabeth durch die Bank mit Alt-Nazis verheiratet waren - so kurz nach Kriegsende ein empfindlicher Punkt. Selbst Königin Elizabeth, die später als Queen Mum bekannt wurde, soll anfangs gar nicht begeistert gewesen sein über ihren Schwiegersohn in spe.

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Diese Opfer brachte Prinz Philip für die Ehe mit Queen Elizabeth II.

Dass Prinzessin Elizabeth mit ihrem Liebsten einen guten Fang gemacht hat, beweist nicht nur die inzwischen 70 Jahre währende Ehe. Auch dass sich der Bräutigam vor seiner Hochzeit dazu entschloss, seine griechischen und dänischen Adelstitel abzulegen, seinen deutsch klingenden Familiennamen Battenberg in Mountbatten zu ändern und vom griechisch-orthodoxen Glauben zur anglikanischen Kirche überzutreten, ließ den Herzog von Edinburgh in einem neuen Licht erscheinen. Als am 20. November 1947 für Prinzessin Elizabeth und Prinz Philip die Hochzeitsglocken läuteten, war die Liebe für alle Zeiten besiegelt - und das britische Volk hat den Ehemann der Queen nicht zuletzt wegen seines legendären Humors fest ins Herz geschlossen.

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loc/kns/news.de
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