27.06.2017, 14.10 Uhr

Gunter Gabriel tot: Münchner Wahrsagerin sagte seinen Tod voraus

Gunter Gabriel starb nach einem Treppensturz.

Gunter Gabriel starb nach einem Treppensturz. Bild: dpa

Im Alter von 75 Jahren ist Country- und Schlagerstar Gunter Gabriel am vergangenen Donnerstag verstorben. Gabriel sei am Vorabend seines Geburtstages, den er am 11. Juni beging, auf einer Steintreppe gestolpert und habe einen dreifachen Bruch des ersten Halswirbels erlitten. In einem Krankenhaus in Hannover sei er dreimal operiert worden. "Doch er schaffte es nicht. Heute Vormittag hat das Herz eines großen Musikers aufgehört zu schlagen", teilte seine Agentur dazu mit.

Gunter Gabriel hatte Alkoholabstürze, Pleiten und gesundheitliche Probleme

Gabriel, der auf einem Hausboot in Hamburg-Harburg lebte und sich selbst den "Bigboss" der deutschen Countryszene nannte, war in den 1970er Jahren mit Hits wie "Er ist ein Kerl (Der 30 Tonner Diesel)" oder "Hey Boss, ich brauch mehr Geld" bekannt geworden. Für seine Fans war er der "deutsche Johnny Cash", auf das Werk der US-Countrylegende hatte er sich gerade auch in den letzten Jahren im Studio und auf der Bühne konzentriert. Daneben lieferte er immer wieder Stoff für Schlagzeilen jenseits der Musik: mit Alkoholabstürzen, Pleiten und gesundheitlichen Problemen.

Gunter Gabriel ist tot: Medium Chantal hat seinen Tod vorausgesehen

Gabriel pflegte sein Image als Fernfahrer-Idol, Malocher-Musiker und Stimme des "kleinen Mannes". Doch es gab auch eine andere Seite an Gunter Gabriel, wie der Berliner Kurier berichtet. Demnach habe der Sänger über mehrere Jahre Kontakte zu Cenned Sillah (39) alias "Medium Chantal" aus München gehalten. Offenbar glaubte der Sänger an Astrologie und besondere Fähigkeiten. Und genau diese Frau will den Tod von Gunter Gabriel vorhergesehen haben.

Wahrsagerin Chantal war die Muse von Gunter Gabriel

Wie der "Berliner Kurier" schreibt, wollte Wahrsagerin Chantal Gabriel zu ihrer Hochzeit einladen - und soll das zwei Tage vor dem Tod Gabriels mit den Worten: "Mir ist das wichtig, ich habe das Gefühl, dass wir uns das letzte Mal sehen...", getan haben. "Ich war seine Muse, habe ihm Kraft gegeben. Nur diesmal hat meine Nachricht nicht geholfen", zitiert der "Berliner Kurier" die Münchnerin.

Sie wird ihn anders in Erinnerung behalten als ein Großteil der Republik: "Er hat den komischen Vogel nur gespielt, weil er dachte, sonst interessiert sich niemand für ihn."

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rut/kad/news.de/dpa
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