09.09.2019, 13.34 Uhr

Markus Söder : CSU-Politiker in großer Trauer um das Herz seiner Familie

Die Labrador-Hündin der Familie Söder ist gestorben. Nun Trauert der CSU-Politiker.

Die Labrador-Hündin der Familie Söder ist gestorben. Nun Trauert der CSU-Politiker. Bild: picture alliance/Daniel Karmann/dpa

Verlust und Trauer sind immer schwer zu ertragen. Noch schlimmer ist es, wenn es einen Freund oder einen Verwandten trifft. Oft sieht man Politikern nicht an, wie es um die Personen bestellt ist, die ihnen nahe stehen. Doch der CSU-Politiker Markus Söder zeigt in den sozialen Medien, welcher Verlust ihm momentan zu schaffen macht.

"12 Jahre im Herz der Familie"

Via Facebook und Instagram nahm Söder Abschied von der Labrador-Hündin Fanny und gab so seinen Followern die Möglichkeit, den Menschen hinter dem Politiker zu sehen. Auf dem schwarz-weiß Bild ist Söder mit seinen zwei Hunden zu sehen, wie er die Labrador-Dame Fanny streichelt.

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Eine traurige Nachricht: unsere Labradordame Fanny ist verstorben. 12 Jahre war sie im Herzen der Familie. Wir werden sie sehr vermissen.. Foto: Karina Palzer

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Auch Fans und Follower nehmen Anteil. Sie zeigen Verständnis für die Trauer und bekräftigen, wie schwer der Verlust eines Familien-Hundes fällt. "Ein Hund ist wirklich Teil der Familie. Das Abschiednehmen wird dauern. Unser Hovawart wuchs zusammen mit unseren Kindern auf und wurde auch 12 Jahre. Er war wie unser 4. Kind. Sie und Ihre Familie haben mein ganzes Mitgefühl.", schreibt einer. Auch andere stimmen ein und wünschen ihm und seiner Familie viel Kraft, um mit dem Verlust fertig zu werden.

Ehrliche Trauer oder Selbstinszenierung

Auch wenn keiner behaupten möchte, dass der CSU-Politiker nicht um das geliebte Familienmitglied trauert, stellt sich bei seinen Kritikern doch die Frage, in wie weit die öffentliche Trauer für sein politisches Bild in Bayern instrumentalisiert wird. Tiere - besonders Katzen und Hunde - gelten in sozialen Medien als sicherer Sympathieträger.

Sich als Politiker menschlich zu präsentieren, scheint auch eine gute Methode, um einer Bevölkerung, die der Politik misstraut, zu zeigen, dass man auf dem Teppich geblieben und kein Karriere-Politiker ist.

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luj/news.de
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