17.05.2019, 10.54 Uhr

Madeleine McCann 2019: Schock-Theorie! Suche nach Maddie mit Absicht manipuliert?

Maddie McCann ist seit 12 Jahren verschwunden.

Maddie McCann ist seit 12 Jahren verschwunden. Bild: dpa

Wo steckt Madeleine McCann? Seit mittlerweile zwölf Jahren fehlt von Maddie jede Spur. Doch noch immer ist das Interesse an dem vermissten Mädchen, dass 2007 im Portugal-Urlaub spurlos verschwand, groß. Die Eltern des Kindes, Kate und Gerry McCann, haben die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit ihrer Tochter noch immer nicht aufgegeben. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war Maddie McCann gerade einmal drei Jahre alt. Inzwischen wäre sie bereits eine Teenagerin von 15 Jahren.

Madeleine McCann seit 2007 vermisst: Wurden die Maddie-Ermittlungen manipuliert?

Ein ehemaliger Ermittler von Scotland Yard, Colin Sutton, sorgt nun für neue Schlagzeilen im Vermisstenfall Madeleine McCann. Im Podcast von "nine.com.au" erklärte der Ex-Polizist, dass er im Vorfeld der Ermittlungen einen ominösen Anruf erhalten hatte. Ein Mann hatte ihn explizit davor gewarnt, denn Fall Maddie McCann anzunehmen. Denn, würde er dies tun, so würde ihm die Polizei genau diktieren, wo er nach Madeleine suchen dürfe und wo nicht.

Verliefen die Ermittlungen im Fall Madeleine McCann zu einseitig?

Laut dempensionierten Detektiv seien die Maddie-Ermittlungen zudem von Beginn an zu einseitig gewesen. Seiner Meinung nach wurde nur in eine Richtung ermittelt, nämlich ob Madeleine McCann entführt wurde. Ein Kritikpunkt, den der Ex-Ermittler Jim Gamble gegenüber"nine.com.au" dementiert hat. Er selbst denke nicht, dass die Operation "Grange" ein Misserfolg ist.

Sutton selbst hat während seiner Laufbahn mehr als 30 Morde bei der Londoner Polizei aufgeklärt. Er war es auch, der den berühmten englischen Serienkiller Levi Bellfield und den Vergewaltiger Delroy Grant, auch bekannt als "Nightstalker", schnappte.

Vermisstenfall Madeleine McCann: Wurde Maddie an eine Sex-Gang verkauft?

Zuletzt sorgte die neue Theorie, Maddie sei von einer Sex-Gang entführt worden, für Schlagzeilen.John Whitehead vom Rutherford Institut behauptet jetzt, dass Madeleine möglicherweise Opfer einer Sexhandel-Gruppe geworden ist. Seiner Theorie zufolge werden derartige Gruppen weltweit von der Polizei unterstützt. Menschenhandel sei Whitehead zufolge ein lukratives Geschäft. Zudem sei es sicherer, als Waffen und Drogen zu schmuggeln.

fka/bua/news.de
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