19.02.2019, 08.51 Uhr

Kindesmisshandlung in Russland: Bei Minusgraden! Mutter setzt Sohn (6) gefesselt im Wald aus

Zur Strafe soll eine russische Mutter ihr Kind im Wald ausgesetzt haben (Symbolbild).

Zur Strafe soll eine russische Mutter ihr Kind im Wald ausgesetzt haben (Symbolbild). Bild: Boris Roessler/dpa

Weil sich ihr sechsjähriger Sohn daneben benommen haben soll, hat eine russische Mutter ihr Kind im Wald ausgesetzt. Eine ganze Nacht lang musste es gefesselt in der Wildnis ausharren, bis es schließlich durch Zufall entdeckt wurde.

Zur Strafe! Mutter setzt Kind gefesselt im Wald aus

Wie der britische "Mirror" berichtet, soll der Junge damit gedroht haben, dem Familienhund etwas anzutun. Zur Strafe habe die Mutter das Kind daraufhin in einen Plastiksack gesteckt und es mit Klebeband eingewickelt. Dann sei sie mit ihrem Sohn ins Auto gestiegen und habe ihn in einem Waldstück nahe einer Autobahn bei eisigen Temperaturen zurückgelassen. Erst am nächsten Tag wurde das Kind entdeckt.

Autofahrer findet ausgesetzten Jungen durch Zufall

"Ich war auf der Straße unterwegs, als ich plötzlich einen Sack mit Beinen sah", zitiert "Mirror" den Autofahrer, der das Kind schließlich fand. Mit einem Messer gelang es ihm schließlich, den Jungen zu befreien. Gegenüber seinem Retter gab das Kind an, dass seine Mutter ihn ausgesetzt hätte, weil er den Familienhund ertränken wollte. Seiner Aussage nach habe die Mutter das Tier mehr geliebt als ihn. Nun soll sich die Frau einem psychologischen Test unterziehen, bevor über das weitere Verfahren entschieden wird.

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jat/news.de
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