10.08.2017, 12.32 Uhr

Toilette für Muslime: Richtung Mekka? DIESES Klo erhitzt die Gemüter

Eine Hocktoilette wird zum Streitpunkt um Flüchtlingsgelder.

Eine Hocktoilette wird zum Streitpunkt um Flüchtlingsgelder. Bild: picture alliance / Kay Nietfeld/dpa

Um Flüchtlingen bei der Integration zu helfen, wird derzeit das Gemeindezentrum "Alte Feuerwache" in Köln aufwendig aus Flüchtlingsgeldern finanziert. Eine neue Toilette sorgt dabei für Zoff.

Auch Toiletten sind Teil der Flüchtlingsintegration

Der Vorstand des Bürgerzentrums setzt sich besonders für die Bedürfnisse der Flüchtlinge ein und dazu gehört offenbar auch die gewohnte Hygiene der Asylsuchenden. Im Hygienebereich des Gemeindezentrums soll auch ein sogenanntes "kultursensibles WC" eingebaut werden. Besonders in asiatischen und muslimischen Ländern ist eine solche Hocktoilette Standard. Besonderes Augenmerk muss hier auf die Ausrichtung gelegt werden.

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Hocktoilette nach Standards des islamischen Glaubens

Ein solches Hock-Klo darf nicht gen Mekka ausgerichtet werden. Das richte sich gegen den islamischen Glauben. Allerdings darf jeder Toilettengänger das WC benutzen dürfen. Wie die "Bild" schreibt, kann der Vorstand des Bürgerzentrums die Aufregung nicht verstehen, Kosten entstehen gerade mal in Höhe von 100 Euro. Die Hocktoilette soll ganz normal an die Kanalisation angeschlossen werden.

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koj/jat/news.de
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