01.06.2017, 07.00 Uhr

Wetter im Juni 2017 aktuell: Sonne satt? Das prophezeit der Hundertjährige Kalender

Wie wird das Wetter im Sommer 2017?

Wie wird das Wetter im Sommer 2017? Bild: Fotolia / nadezhda1906

Von news.de-Redakteurin Anika Bube

Der Sommer beginnt! Am 1. Juni 2017 ist meteorologischer Sommeranfang. Ob das nun auch steigende Temperaturen und strahlenden Sonnenschein verspricht? Oder fällt der Sommer in diesem Jahr ins Wasser? Der Hundertjährige Kalender gibt einen ersten Anhaltspunkt, wie das Wetter im Juni 2017 werden könnte.

Hundertjähriger Kalender gibt Wetter-Ausblick für Juni 2017

Laut 100-jährigem Kalender soll der Juni 2017 mit Reif beginnen. Das kühle Wetter soll bis zum 7. Juni 2017 anhalten. Erst danach soll es sommerlich warm werden. Ab dem 12. Juni soll sich das Wetter laut Hundertjährigem Kalender jedoch schlagartig ändern. Starker Wind und Regen dominieren das Wetter. Bis zum 18. Juni soll sogar gelegentlich Frost und Eis möglich sein. Danach soll sich Petrus gnädig zeigen. Bis Monatsende soll es sehr heiß werden. Wir können nur hoffen, dass sich der Hundertjährige Kalender irrt und der Sommer nicht ins Wasser fällt.

Meteorologischer Sommeranfang 2017: Am 1. Juni beginnt der Sommer

Den Beginn einer Jahreszeit legen Meteorologen immer auf den ersten Tag eines Monats. Der Grund: Dadurch lassen sich Klimadaten leichter erfassen und miteinander vergleichen. Der meteorologische Sommeranfang fällt somit auf den 01.06.2017. Betrachtet man den Sommeranfang aus astronomischer beziehungsweise kalendarischer Sicht, fällt dieser natürlich auf einen anderen Tag. Wenn die Sonne über der Nordhalbkugel der Erde ihren höchsten Punkt erreicht, spricht man von Sommersonnenwende. Dann ist der kalendarische Sommeranfang. In diesem Jahr ist exakt um 6.24 Uhr (MEZ) am 21.06.2017 Sommer.

Wettervorhersage mit dem 100-jährigen Kalender? So funktioniert's

Seit fast 400 Jahren existiert der Hundertjährige Kalender. Im 17. Jahrhundert verfasste der Mönch Mauritius Knauer das Calendarium oeconomicum practicum perpetuum. Den Mönchen sollte diese Zusammenstellung von Wettervorhersagen eine genaue Wetterprognose liefern, um die regionale Landwirtschaft zu optimieren und dadurch die Erträge zu erhöhen. Auch heute schwören noch immer Menschen auf die Vorhersagekraft des Hundertjährigen Kalenders, der einem Sieben-Jahre-Rhythmus folgt.

Meteorologen halten jedoch nicht viel von den Wettermythen. "Nicht nur, weil das Klima sich bis heute verändert hat, viele Bauernregeln sind einfach nur aus schönen Reimen oder Mythen, aber nicht aus Beobachtungen entstanden", erklärt Meteorologe Hartmut Graßl gegenüber "Focus Online". Der 100-jährige Kalender sei nichts anderes als "reine Scharlatanerie".

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bua/sam/news.de
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