23.01.2017, 14.08 Uhr

#wouldisurviveanuke: DIESE Karte zeigt, ob Sie eine Atombombe überleben

Ein Atombomben-Angriff hätte verheerende Folgen.

Ein Atombomben-Angriff hätte verheerende Folgen. Bild: Fotolia / Jürgen Fälchle

Von news.de-Redakteurin Anika Bube

Nordkorea rüstet auf! Nach Schätzungen soll Kim Jong Un 13 bis 21 Atomwaffen in seinem Arsenal haben. Die Nato trifft vermutlich Kriegsvorbereitungen in Osteuropa und die Briten hätten beinahe die USA mit einer Atombombe angegriffen. Vor einem Dritten Weltkrieg wird seit Monaten gewarnt. Wie sicher sind wir eigentlich?

"Würde ich einen Atombomben-Angriff überleben?"

Eine makabere interaktive Karte im Internet zeigt nun, wie hoch unsere Überlebenschance bei einem Atombomben-Angriff sind. Auf "wouldisurviveanuke.com" kann man seinen Wohnort eingeben und sich anzeigen lassen, in welchem Umkreis man einen nuklearen Angriff überleben würde.

Tod, Brandwunden, kein Internet! So verheerend wäre ein nuklearer Angriff

Je nach Entfernung zum Einschlagszentrum sind die Chancen für die Bewohner unterschiedlich. Auf der Karte sind diese mit verschiedenen Farben gekennzeichnet. Im inneren Kreis ist man definitiv tot. Die Seite geht allerdings ziemlich ironisch und mit schwarzem Humor heran. "Isn't it nice to know that, for one millisecond, you had really smooth skin?" (auf Deutsch: "Ist es nicht schön, für eine Millisekunde hat man wirklich glatte Haut"), blinkt auf. Im zweiten Kreis haben Opfer Brandwunden dritten Grades. Bewohner im nächsten Kreis leiden wahrscheinlich an Brandwunden zweiten Grades. Doch lange leben wird man aller Voraussicht nach auch in diesem Gebiet nicht.

Die interaktive Karte

Die interaktive Karte "wouldisurviveanuke" zeigt die Überlebenschancen bei einem nuklearen Angriff. Bild: Screenshot wouldisurviveanuke.com

Doch auch für alle, die nicht innerhalb der Kreisflächen wohnen, wird es hart. Zwar überlebt man den Bombeneinschlag, allerdings wird das Leben recht trostlos. Immerhin bricht vermutlich das Internet zusammen.

Das ist jedoch nicht alles, was man sich auf der Karte anzeigen lassen kann. Im Menü hat man nämlich die Möglichkeit auszuwählen, wie groß die Bombe ist. Man kann übrigens auch einen Asteroiden auswählen ("Dinosaur ending meteor"). Dann sinken die Überlebenschancen rapide. Wollen wir hoffen, dass kein Gesteinsbrocken aus dem Weltall die Erde bedroht und niemand den Knopf zum Abschuss einer Atombombe findet.

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bua/news.de
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