23.12.2016, 11.41 Uhr

Wetter an Weihnachten 2016 aktuell: Schnee an Heiligabend in Deutschland? So stehen die Chancen

Wie wird das Wetter an Weihnachten?

Wie wird das Wetter an Weihnachten? Bild: dpa

Von news.de-Redakteurin Anika Bube

Jedes Jahr erhoffen wir uns an den Feiertagen weiße Flocken. Doch Schnee an Weihnachten ist in Deutschland statistisch gesehen eher die Ausnahme. Auch 2015 waren die Temperaturen in der letzten Dezemberwoche eher frühlingshaft. Meteorologen sprechen von weißer Weihnacht erst, wenn an mindestens zwei der drei Festtage eine geschlossene Schneedecke von wenigstens einem Zentimeter Höhe liegt.

Wetter zu Weihnachten im Dezember 2016 - Wie wahrscheinlich ist Schnee in Deutschland?

Doch es gibt regionale Unterschiede: So liegt die Wahrscheinlichkeit für eine geschlossene Schneedecke an Weihnachten im Flachland, in den Flussniederungen im Westen und Südwesten sowie im nordwestdeutschen Tiefland nur bei etwa zehn Prozent. In den Mittelgebirgen sieht es mit 30 bis 50 Prozent schon besser aus. In Höhenlagen von mehr als 800 Metern schneit es natürlich am häufigsten.

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In den meisten Regionen des Landes bleibt die Hoffnung auf weiße Weihnachten also in der Regel unerfüllt. Stattdessen droht das berüchtigte "Weihnachtstauwetter". Und der Eindruck, früher habe es an den Feiertagen häufiger geschneit, trügt - zumindest statistisch gesehen. Weiße Weihnachten bleiben einfach länger im Gedächtnis, sagen die Meteorologen.

Aktuelle Wettervorhersage - So wird das Wetter an den Weihnachtsfeiertagen

In ganz Deutschland ist es an Heiligabend (24.12.2016) überwiegend stark bewölkt. Teilweise ist laut Deutschem Wetterdienst mit Niederschlag zu rechnen. Oberhalb von 800 Metern ist sogar ein wenig Schnee möglich. Alle aktuellen Schneehöhen in Deutschland finden Sie hier. Die Temperaturen klettern auf maximal 6 bis 10 Grad. Im Bergland wird es mit Werten zwischen 0 und 5 Grad etwas kühler. Doch Vorsicht: Im Norden und in den Gipfellagen warnen die Meteorologen vor schweren Sturmböen.

Grüne Weihnachten - warum man sich trotzdem freuen kann

Weiße Weihnachten wird es auch in diesem Jahr in Deutschland nur selten geben. Stattdessen rechnet der Deutsche Wetterdienst vielerorts mit Schmuddel-Wetter an Heiligabend. Doch das muss kein Grund zur Traurigkeit sein: Auch eine grüne Weihnacht mit deutlichen Plus-Graden kann Vorteile haben.

  • weil dann alle schneller und sicherer zu ihren Verwandten reisen können.
  • weil auch die Bahn - hoffentlich - problemlos fahren wird. Kaputte Klimaanlagen und vereiste Oberleitungen sollten einem reibungslosen Weihnachtsverkehr jedenfalls nicht im Wege stehen.
  • weil man so auch an Weihnachten Schuhe mit hohen Absätzen tragen kann, ohne auf Eis und Schnee auszurutschen.
  • weil die farbenfrohe Landschaft dann viel besser zum bunten Geschenkpapier und vor allem zum Christbaum passt.
  • weil sich so auch die Streudienste auf ruhige Weihnachten freuen dürfen - und kein Splitt auf den Straßen liegt.
  • weil grüne Weihnachten gut für die Umwelt sind - denn weniger Skifahrer werden über die Pisten jagen.
  • weil dann niemand bei der Schneeballschlacht einen Schneeball ins Gesicht bekommen kann.
  • weil ein Großteil der Weltbevölkerung jedes Jahr Weihnachten ohne Schnee feiert - nicht zuletzt die Menschen in Bethlehem, wo Jesus zur Welt gekommen sein soll.
  • weil Grün die Farbe der Hoffnung ist - und Hoffnung kann es nie genug geben.

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bua/kad/news.de/dpa
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