02.07.2015, 17.43 Uhr

Saudi-Arabischer Prinz spendet ganzes Vermögen: Unternehmer verschenkt 39,4 Millliarden Euro

Unglaublich, aber wahr: Der saudi-arabische Prinz Al-Waheed bin Talal will sein gesamtes Vermögen spenden. Das ist immerhin die stolze Summe von 39,41 Milliarden Euro. Er ist damit einer der reichsten Menschen der Welt. Doch scheinbar macht ihn das auch nicht besonders glücklich - oder warum spendet er sonst das ganze Geld?

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Der Prinz aus Saudi-Arabien will sein gesamtes Vermögen spenden.

Der Prinz aus Saudi-Arabien will sein gesamtes Vermögen spenden. Bild: Yahya Arhab/picture alliance/dpa

Der Prinz aus Saudi-Arabien ist Hauptaktionär der Citigroup und 21st Century Fox

Der Prinz aus Saudi-Arabien gehört zu den reichsten Männern der Welt und ist ein Haupt-Aktionär des Finanzdienstleisters Citigroup, dem Medienunternehmen 21st Century Fox und Eigentümer der Kingdom Holding Company, einer Investmentgesellschaft in Saudi-Arabien. Wegen seiner Großzügigkeit wurde Talal nun zum "Arabischen Warren Buffett" ernannt. Sein amerikanisches Unternehmer-Kollege spendete ebenfalls Milliarden für wohltätige Zwecke.

3 Milliarden hat der Prinz bereits gespendet - der Rest des Vermögens soll in den nächsten Jahren folgen

Der 60-jährige Talal hofft, dass seine Vermögens-Spende dabei hilft, kulturelles Verständnis zu festigen, Frauen zu stärken, die Jugend zu unterstützen, bei Katastrophen eine wesentliche Hilfe zu sein und einfach dabei zu helfen, eine tolerante Welt zu schaffen, schreibt das englische Blatt "Mirror". Das Vermögen wird zunächst der Wohltätigkeits-Organisation des Prinzen, der "Al-Waheed Menschenlieb", zu Gute kommen. Dort hat er bereits circa 3 Milliarden eingezahlt. Den Rest seines Vermögens will er im Laufe der nächsten Jahre spenden.

Der Prinz gab sein Vorhaben während des Ramadan bekannt

Der "Mirror" zitiert den Prinzen: "Philanthropie ist eine persönliche Aufgabe, an die ich mich vor drei Jahrzehnten gewagt habe und die ein wesentlicher Teil meines islamischen Glaubens ist." Der Prinz gab sein Vorhaben während des - für Muslime - heiligen Monats des Ramadan bekannt.

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gea/zij/news.de
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