06.04.2014, 09.00 Uhr

Schräge Kinder-Namen: «Taylor-Klaus, du sollst Jayden-Jeremy doch nicht schlagen!»

Von news.de-Volontärin Anika Bube

Ungewöhnliche Vornamen sind heute nicht mehr die Ausnahme, bei extremen Elternwünschen kann das Standesamt aber sein Veto einlegen.

Ungewöhnliche Vornamen sind heute nicht mehr die Ausnahme, bei extremen Elternwünschen kann das Standesamt aber sein Veto einlegen. Bild: picture alliance / dpa / Oliver Berg

Dakotah-Sky, Charlotte-Elois-Sidonie, Polixeni und Taylor-Klaus hinterlassen einen Knoten in der Zunge. Aber nicht weil sie in Jugendbanden organisiert sind, sondern weil ihre Eltern Sie mit Prof. Dr. Astrid Kaiser mit den Vorurteilen von Lehrern gegenüber Schülern mit bestimmten Vornamen. Dabei fand sie heraus, dass besonders Kinder mit Vornamen amerikanischer Herkunft (Chantal, Mandy, Angelina, Kevin, Justin) besonders stark mit Leistungsschwäche und Verhaltensauffälligkeiten in Verbindung gebracht werden.

Außerdem wird spekuliert, das chantalisierte Namen vorzugsweise in sozial schwächeren Familien zu finden seien. Doch offizielle Statistiken oder Studien gibt es dazu nicht.

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