26.05.2019, 12.17 Uhr

Grillsaison 2019: Krebsgefahr! DIESE giftigen Fehler beim Grillen macht jeder

Beim Grillen kann man ungesunde Fehler machen.

Beim Grillen kann man ungesunde Fehler machen. Bild: AdobeStock / LVDESIGN

Von news.de-Redakteurin Anika Bube

Steigen die Temperaturen, zieht es die Deutschen nach draußen. Dann wird in Gärten oder Parks der Grill angefeuert und Würstchen, Steaks und Gemüse brutzeln vor sich hin. Doch was viele nicht wissen: Man kann beim Grillen folgenschwere Fehler machen.

Grillsaison 2019: Achten Sie auf schadstofffreie Holzkohle und Grillanzünder

Für ein zünftiges Barbecue braucht man neben eines Grills natürlich auch Holzkohle. Schon bei der Auswahl kann man darauf achten, eine möglichst schadstofffreie Variante auszuwählen. Immerhin können diese nicht nur in der Luft, sondern auch in unserem Grillgut landen. Das DIN-Prüfzeichen garantiert Schadstofffreiheit. Auf Nummer sicher geht man mit Elektro- oder Gasgrills.

Das gleiche gilt für Grillanzünder: Statt auf synthetische Anzünder sollten Sie auf feste Anzünder aus Holzresten mit Öl und Wachs zurückgreifen. Auch hier lohnt es sich, auf das FSC-Siegel zu achten. Das Grillgut sollte erst dann auf den Rost, wenn der Anzünder komplett verbrannt ist.

Krebserregend! Lassen Sie Fett niemals in die Glut tropfen

Wenn Fett in die Glut tropft, können krebserregende Substanzen entstehen. Polyzyklischer aromatischer Kohlenwasserstoff (PAK) kann durch den Qualm dann auf unser Essen gelangen. Man sollte daher unbedingt eine Grillzange verwenden. Außerdem sollte man Marinade vom Grillgut abtropfen. Gleiches entsteht, wenn man Grillgut mit Bier ablöscht. Es schmeckt zwar gut, aber krebserregende Stoffe will doch niemand im Essen haben.

Beim Grillen sollte man außerdem auf kaltgepresstes Öl verzichten. Raffinierte Öle sind hitzestabiler. Ansonsten können ebenfalls krebserregende Substanzen entstehen.

Alternativen zur Alufolie beim Grillen

Einige Grillfans verwenden Alufolie oder -schalen, damit Fett nicht in die Glut tropft. Doch die Einweglösung verursacht nicht nur riesige Berge Müll, sondern ist ebenfalls gesundheitlich nicht unbedenklich. Alternativen sind dünne Steinplatten oder große Pflanzenblätter als Schutz vor auslaufendem Fett.

Lesen Sie auch:Die besten Alu-Alternativen für Ihren Grill-Abend.

Außerdem sollten Sie Fleisch, Würstchen und Co. nie zu lange auf dem Grill lassen. Dabei könnten heterozyklische aromatische Amine (HAA) entstehen. Diese sollen nicht nur krebserregend sein, sondern können auch das Erbgut verändern. Lassen Sie also bloß nichts anbrennen.

bua/fka/news.de
Themen: Grillen, Krebs
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