09.04.2016, 08.00 Uhr

Pollenallergie: So gefährlich sind Pollen für Allergiker

Eine Frau mit Heuschnupfen und Taschentuch vor ihrer Nase. Für Heuschnupfengeplagte beginnt nun eine lange Leidenszeit.

Eine Frau mit Heuschnupfen und Taschentuch vor ihrer Nase. Für Heuschnupfengeplagte beginnt nun eine lange Leidenszeit. Bild: dpa/ Patrick Pleul

Von news.de-Volontärin Sarah Baumann

Endlich ist der Winter vorbei und der Frühling naht! Doch nicht für jedermann ist diese Jahreszeit ein Segen. Stattdessen beginnt für viele Allergiker die schlimmste Zeit des Jahres. Was passiert wenn der Heuschnupfen zur Gefahr wird und was tatsächlich gegen die lästigen Pollen hilft, erfahren Sie hier.

Heuschnupfen: Diese Symptome sollten Sie ernst nehmen

Naselaufen, Juckreiz in den Augen, gereizte Bindehaut, Müdigkeit - all dies sind Anzeichen einer Pollenallergie. Haben Sie ebenfalls eines dieser Symptome, dann sollten Sie diese von einem Arzt abklären lassen. Der sogenannte Prick-Test ist dazu das wichtigste Diagnose-Verfahren. Dabei werden rund 40 verschiedene allergieauslösende Substanzen auf die Haut aufgetragen und die Haut dann leicht eingeritzt. Nach einer halben Stunde kann der Arzt anhand der Hautreaktion sehen, auf welches Allergen der Körper reagiert.

Im Zweifel kann auch ein Bluttest Aufschluss über die eventuell vorhandenen Allergien bringen. Für Allergiker ist es ganz besonders wichtig zu wissen, auf welche Pflanzen, Bäume, Gräser oder Lebensmittel der Körper reagiert. Nur dann kann der Arzt auch helfen.

Schließlich ist mit einer Pollenallergie nicht zu spaßen. Ist jemand besonders stark von einer Allergie betroffen, dann kann allein schon das Einatmen von Pollen einen allergischen Schock auslösen. Ärzte warnen daher immer wieder eine derartige Allergie nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Eine unerkannte Allergie kann sich immer mehr verschlimmern, bis hin zum allergischen Asthma.

Pollenallergie: Was tun?

Kennen Allergiker jedoch ihre Allergie, so kann man mit Hilfe von Medikamenten, einer Hyposensibilisierung oder einfachen Tipps den Symptomen vorbeugen. Tabletten, Nasensprays oder Augentropfen können dabei helfen die Leidenszeit einigermaßen erträglich zu machen. Wem das jedoch nicht reicht, der kann sich bei seinem Hautarzt auch einer Hyposensibilisierung, einer Immuntherapie, unterziehen. Dabei werden dem Körper Allergene zu einer Gewöhnung an das Allergen gespritzt.

Einfache Tipps bei Pollenflug

Wer es anstelle von Medikamenten lieber mit einfachen Mitteln versuchen will, der kann auch die folgenden Tipps beachten:

  • Achten Sie auf die aktuelle Pollenflug-Situation.
  • Fliegen die Pollen intensiv, halten Sie sich möglichst wenig im Freien auf.
  • Legen Sie Ihren Urlaub in die Zeit, in der die meisten Pollen fliegen.
  • Halten Sie beim Autofahren das Fenster geschlossen.
  • Achtung beim Lüften: Sie leben auf dem Land? Dann lüften Sie abends zwischen 19 und 24 Uhr. In der Stadt sollten Sie stattdessen morgens zwischen 6 und 8 Uhr lüften.
  • Benutzten Sie Staubsauger mit Feinstaubfilter.
  • Waschen Sie sich die Haare vorm zu Bett gehen.
  • Tragen Sie im freien eine Brille. Das hält die Pollen von den Augen fern.

Mit diesen Tipps sollten Sie definitiv durch die Pollen-Saison kommen! Und dann ist ja auch bald schon Sommer.

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sba/gea/news.de
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