03.07.2015, 14.39 Uhr

Akute Panik vor dem stillen Örtchen: Teenager stirbt nach 8 Wochen Verstopfung durch Klo-Phobie

Klo-Phobie kostet Teenager das Leben

Emily Titterington aus St Austell im südwestenglischen Cornwall wirkte auf den ersten Blick wie ein ganz normaler Teenager. Doch der Außenwelt blieb verborgen, was das 16-jährige Mädchen quälte. Der Teenager wurde von einer schrecklichen Phobie beherrscht - Emily Titterington hatte panische Angst vor Toiletten und Stuhlgang. Das wurde ihr zum Verhängnis, wie die britische "Daily Mail" berichtet.

Aus Angst vor Stuhlgang und Toiletten ging ein 16-jähriger Teenager aus England acht Wochen lang nicht aufs Klo - die daraus resultierende Verstopfung wurde dem Mädchen zum Verhängnis.

Aus Angst vor Stuhlgang und Toiletten ging ein 16-jähriger Teenager aus England acht Wochen lang nicht aufs Klo - die daraus resultierende Verstopfung wurde dem Mädchen zum Verhängnis. Bild: pathdoc / Fotolia

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Emily Titterington: 8 Wochen ohne Stuhlgang

Weil die 16-Jährige ganze acht Wochen nicht einmal auf die Toilette ging, um ihr großes Geschäft zu verrichten, bekam Emily Titterington schwere körperliche Probleme. Durch die ausbleibende Darmentleerung und eine Vergrößerung des Dickdarms verschoben sich die inneren Organe des Mädchens massiv. Demnach wurde ihre Brusthöhle zusammengedrückt, was letztlich einen tödlichen Herzinfarkt verursachte. Bereits im Februar 2013 kollabierte das Mädchen in ihrem Elternhaus, herbeigerufene Notärzte starteten zwar noch Wiederbelebungsversuche, doch im Krankenhaus wurde die 16-Jährige für tot erklärt.

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Im Krankenhaus verstorben: Emilys Phobie endet tödlich

Bereits Stunden vor ihrem Tod sei der Krankenwagen vor Emily Titteringtons Haus vorgefahren. Zwar habe das Mädchen blass ausgesehen und über Schmerzen im Schulterbereich geklagt, doch verweigerte eine ärztliche Untersuchung im Krankenhaus. Da die Patientin ein locker sitzendes Nachthemd getragen habe, seien keine Schwellungen im Bauchbereich sichtbar gewesen, die auf die Verstopfung hätten hinweisen können, gab einer der Notfallmediziner zu Protokoll.

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Das Traurige an der Geschichte: Mit geringem medizinischen Aufwand hätten Ärzte die akute Verstopfung der Jugendlichen behandeln und so die Todesgefahr bannen können. Doch der "Daily Mail" zufolge verweigerte Emily jede Form der Behandlung oder ärztlichen Untersuchung. Selbst ihre Familie habe das Mädchen nicht zum Gang zur Toilette bewegen können.

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loc/news.de
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