Dramatische Szenen! SO sollte der Zweijährige gerettet werden

Die Suche nach dem in einem mehr als 100 Meter tiefen Schacht verschollenen Kleinkind ist in Spanien nach vier Tagen von Rückschlägen überschattet worden.

Die Suche nach dem in einem mehr als 100 Meter tiefen Schacht verschollenen Kleinkind ist in Spanien nach vier Tagen von Rückschlägen überschattet worden.

Die Suche nach dem in einem mehr als 100 Meter tiefen Schacht verschollenen Kleinkind ist in Spanien nach vier Tagen von Rückschlägen überschattet worden. «Wir sind auf enorme Schwierigkeiten gestoßen», räumte Wegebau-Ingenieur Angel García Vidal am Donnerstag an der Unfallstelle in Totalán in der südspanischen Provinz Málaga ein. Der Bau der Tunnel, die direkt an das Ende des Brunnenschachts führen sollen, wo der zweijährige Julen vermutet wird, habe sich daher stark verzögert, sagte García Vidal als Sprecher der Rettungsteams vor Dutzenden Journalisten. Vom Jungen gibt es seit Sonntagmittag kein Lebenszeichen. Julen soll bei einem Ausflug mit seiner Familie im hügeligen Gebiet in das Loch gefallen sein, das einen Durchmesser von nur 25 bis 30 Zentimetern hat. Bei Kameraaufnahmen wurde in dem Brunnenschacht in einer Tiefe von knapp 75 Metern eine Tüte mit Süßigkeiten entdeckt, die Julen bei sich gehabt hatte. Allerdings verhinderte lose Erde ein weiteres Vordringen mit der Kamera. García Vidal erklärte, vor allem die Beschaffenheit des Terrains sei für die Rückschläge verantwortlich. Der Boden bestehe zum Teil aus Schiefer und hartem Gestein und sei darüber hinaus sehr instabil. Das habe vor allem die Pläne zum Bau eines horizontalen Tunnels von einem Abhang aus vorerst über den Haufen geworfen. Bei der Suche nach dem in einen Brunnenschacht gestürzten zweijährigen Julen in Spanien ist die Bohrung eines senkrechten Parallel-Tunnels abgeschlossen.
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