Kuriose Überlebensstrategien

Riesenhonigbienen kommunizieren nicht nur sehr intelligent mit ihren Artgenossen, sondern sie besitzen auch einen ausgezeichneten Abwehrmechanismus.

Riesenhonigbienen kommunizieren nicht nur sehr intelligent mit ihren Artgenossen, sondern sie besitzen auch einen ausgezeichneten Abwehrmechanismus. Ihr Stachel hat gegen Hornissen keine Chance, so entwickelte die Riesenhonigbiene eine andere Methode: Tod durch Hitze. Entdecken die Honiglieferanten eine Hornisse in der Nähe ihres Nestes, bilden sie eine Bienenkugel. Durch ihre Flügelbewegung erzeugen sie eine Hitze von ungefähr 45 Grad. Die Hornisse muss sterben.

Riesenhonigbienen kommunizieren nicht nur sehr intelligent mit ihren Artgenossen, sondern sie besitzen auch einen ausgezeichneten Abwehrmechanismus. Die fünf bis 15 Millimeter langen Bombadierkäfer sind wahre Meister im Fernkampf. Faultiere haben wahrscheinlich die beste aller Verteidigungsstrategien - nämlich gar keine. Die Krötenechse schießt bei Gefahr Blut aus den Augen auf ihre Angreifer. Das Gift eines Kugelfischs führt zu Lähmungserscheinungen bis hin zum Tod. Lamas sind klassische Fluchttiere. Doch die possierlichen Südamerikaner haben innerhalb ihrer eigenen Reihen eine echt eklige Verteidigungsstrategie. Die kleinen farbenfrohen Pfeilgiftfrösche sind hochgiftig. Sie geben das Toxin über ihre Haut ab. Bereits eine Menge von 0,002 Milligramm pro Kilo Körpergewicht des Angreifers wirkt tödlich. Sie sehen nicht nur bizarr aus, die Schleimaale sind bei einem Angriff wahrscheinlich die widerlichsten Tiere von allen. Droht ihnen Gefahr sondern sie über ihre Haut extrem viel Schleim ab. Die schwarz-weißen Stinktiere machen ihrem Namen alle Ehre. Im Notfall sondern sie über ihre Analdrüse ein stinkendes Sekret ab, welches sie bis zu sechs Meter weit versprühen können. Die Raupen des Tabakschwärmers schlagen mit ihrem abscheulichen Mundgeruch Feinde wie die Wolfsspinne in die Flucht.
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