Hier schlafen Sie jenseits der Norm

Sieht atemberaubend aus, gibt es aber nicht? Doch, und zwar im Waldseilgarten Höllschlucht in der Nähe von Kempten im Allgäu. Sogenannte Portaledges werden an dicken Ästen befestigt. Eine Nacht kostet 250 Euro inklusive Abendessen und Frühstück.

Sieht atemberaubend aus, gibt es aber nicht? Doch, das gibt es sehr wohl, und zwar im Waldseilgarten Höllschlucht in der Nähe von Kempten im Allgäu. Hier kann in sogenannten Portaledges übernachtet werden, die an dicken Ästen befestigt sind. Eine Nacht kostet 250 Euro inklusive Abendessen und Frühstück.

Sieht atemberaubend aus, gibt es aber nicht? Doch, und zwar im Waldseilgarten Höllschlucht in der Nähe von Kempten im Allgäu. Sogenannte Portaledges werden an dicken Ästen befestigt. Eine Nacht kostet 250 Euro inklusive Abendessen und Frühstück. Der Waldseilgarten hat noch mehr im Angebot. Etwa die Nacht auf dem Kletterpodest. In sieben Metern Höhe wird hier im Schlafsack genächtigt – für 125 Euro inklusive Abendessen und Frühstück. Das wird direkt in luftiger Höhe eingenommen. Definitiv nur etwas für ganz Hartgesottene: Eine Nacht am Fels kostet 890 Euro inklusive Abendessen und Frühstück. Auch für den Winter hat der Waldseilgarten ein absolutes Outdoor-Abenteuer im Programm: Beim Eskimo-Wochenende werden eigene Iglus gebaut, um anschließend darin zu übernachten. All Inklusive kostet der Spaß 210 Euro. Brrr, ist das kalt! Aber ein wahres Erlebnis. Das Icehotel Jukkarjärvi in Lappland ist das größte seiner Art weltweit. Jedes Zimmer ist hier ein echtes Unikat, mit ganz viel Liebe zum Detail von verschiedenen Künstlern erschaffen. Ein Nacht im Auto? Kein Problem! Geschlafen wird im Icehotel auf Tierfellen und eingepackt in dicke Schlafsäcke. Spezielle Lichtinstallationen sorgen für die richtige Atmosphäre. Doch der Spaß kostet auch: Im Sommer zwischen 135 und 190 Euro, im Winter zwischen 145 und 350 Euro – je nach Datum und Wochentag. Die Suite kostet sagenhafte 820 Euro pro Nacht. Hier wird selbst das Essen auf Eis serviert. Doch keine Angst. Auch warme Zimmer stehen im Icehotel zur Verfügung. Doch das Erlebnis ist dann natürlich nicht das gleiche. Eisig kalt geht es auch in der IgluLodge auf dem Nebelhorn im Allgäu zu. Sie ist von Ende Dezember bis Mitte April geöffnet, eben dann, wenn es auch knackig kalt ist und der Schnee nicht über dem Kopf wegschmilzt. Hier heißt es: dick anziehen oder eng zusammenrücken! Die Nacht kostet in der IgluLodge ab 114 Euro. Für alle Verliebten gibt es die Iglu-Romantik ab 174 Euro und eine Suite kostet zwischen 249 und 299 Euro pro Person und Nacht. Ein Tag im Schnee macht natürlich auch hungrig. Im Restaurant-Iglu gibt es deshalb Käse-Fondue mit echtem Allgäuer Käse. Aber keine Angst: Hier werden auch andere Leckereien serviert. Urlaub im Schneckenhaus, lautet das Motto in der Los Caracoles Lodge an der spanischen Costa del Sol. Auf der einen Seite erwartet die Gäste ein wundervoller Blick aufs Mittelmeer, auf der anderen Seite erstrecken sich die herrlichen Berge Spaniens. Auch in der Lodge ist alles klein und gemütlich wie in einem Schneckenhaus. Die Nacht kostet hier je nach Saison zwischen 115 und 145 Euro. Hier lässt sich's aushalten: Die Ferienanlage eignet sich wunderbar als Ausgangspunkt für Wanderungen, einen Tag am Meer, zur Erkundung der umliegenden typisch spanischen Dörfer oder einfach nur zum Relaxen. Noch einmal die DDR erleben? Im Ostel Hostel in Berlin ist das möglich. Hier gibt es noch Originale aus den 1960er und 1970er Jahren, von der Schrankwand «Karat» bis zum Multifunktionstisch. Das Hostel im Plattenbau direkt am Ostbahnhof kostet zwischen 15 Euro für das Bett bis zu 80 Euro für die DDR-Ferienwohnung. Schon mal in einem Vulkan geschlafen? In Chile ist das möglich. Die Magic Mountain Lodge 860 Kilometer südlich von Santiago spuckt regelmäßig Wasser aus ihrem Schopf. Eine natürliche Klimaanlage. Ebenfalls auf dem Areal: Das Baobab Hotel  Spa in Form eines riesigen Affenbrotbaums. Die Nacht kostet hier für zwei Personen umgerechnet zwischen 230 und 305 Euro. In der Magic Mountain Lodge sind es zwischen 200 und 250 Euro. Auch von innen können sich die Unterkünfte sehen lassen. Edle Holzmöbel, warmes Licht und ... ... ein wundervoller Ausblick in die traumhafte Natur Chiles. Viel Holz und einen unverbauten Blick in die Natur gibt es auch im Baumhaushotel Solling im Herzen des Weserberglandes. Vier bis fünf Meter hängen die sieben Baumhäuser in der Höhe. Sie wurden aus unbehandelten heimischen Hölzern gebaut, bieten Platz für zwei bis sechs Personen und kosten ab 120 Euro im Winter und ab 150 Euro im Sommer. Dann lässt sich das Bett im Baumhaus «Freiraum» sogar nach draußen schieben. Im Wipfelglück Mönchberg im Spessart gibt es sogar ein barrierefreies Baumhaus für Rollstuhlfahrer. Wenn Sie hier morgens die Augen aufschlagen, ist es, als hätten Sie direkt unter freiem Himmel geschlafen. Hell, freundlich und modern sind die Zimmer eingerichtet. Die Nacht kostet pro Person 79 Euro. Im Chattanooga Choo Choo Hotel in Tennessee fährt heute kein Zug mehr: Die ehemalige Bahnhofshalle wurde zur Rezeption umfunktioniert. Auf dem Areal gibt es fünf Restaurants, drei Pools und Shops, die jedes Eisenbahnerherz höher schlagen lassen. Geschlafen wird - natürlich - in ehemaligen Bahnwaggons, liebevoll im Stil des frühen 19. Jahrhunderts eingerichtet. Die Nacht kostet hier ab 150 Euro. Auch ein Hotel gehört zum Komplex. Dort gibt es Zimmer ab 120 Euro. «Design zwischen Himmel und Erde», wirbt das Kruisherenhotel Maastricht für seine exklusive Hotelanlage, ein ehemaliges Kreuzherrenkloster aus dem 15. Jahrhundert. Klassische Elemente sind hier liebevoll mit der Moderne kombiniert. Allein das Restaurant ist eine Augenweide. Hohe Decken mit wundervollen Verzierungen und Malereien verlocken, den Blick immer wieder vom Teller abzuwenden. Abends ist das Klosterhotel in den schönsten Farben beleuchtet. Ein wahrlich atemberaubender Anblick. Doch Exklusivität hat auch ihren Preis. Zimmer kosten ab 199 Euro. Wenn Veranstaltungen in der Stadt anliegen oder Feiertage anstehen, können die Preise auch schon mal bis auf 300 Euro und mehr ansteigen. Ups, was hängt denn da? Nein, in Kanada sind keine Außerirdischen gelandet. Die Free Spirit Spheres – Eryn, Eve und Melody – sind kleine Ferienwohnungen der besonderen Art. An Seilen hängen sie zwischen Bäumen, inmitten der kanadischen Natur. Innen haben sie alles, was man braucht. Ein Bett, einen Tisch, nebenan eine kleine Komposttoilette. Zwei Personen zahlen für die Nacht je nach Unterkunft umgerechnet zwischen 125 und 205 Euro. Groß sind sie nicht, die Kapseln an der Westküste Vancouver Islands. Dafür ist aber eine Übernachtung in ihnen umso einzigartiger. Erbauer Tom Chudleigh hat den Traum, noch weitere Kapseln zu entwerfen, vielleicht sogar mit mit Bad und Sauna. Klein, aber fein: In Japan sind die Hotelkapseln längst normal. So langsam erobern sie nun auch den Rest der Welt. Das Yotel Amsterdam Schiphol etwa gewann bereits mehrere Design Awards. Ein Bett, ein Bad, Ein Fernseher und Free Wifi. Es ist alles da, nur eben in komprimierter Form. Eingecheckt werden kann stundenweise zu jeder Tages- und Nachtzeit am Automaten. Vier Stunden etwa kosten je nach Zimmertyp 45 bis 85 Euro. Ein Tag kostet zwischen 85 und 126 Euro. Rustikal wird es im Hotel Lindenwirt. Dort können Weinliebhaber in ehemaligen Fässern des edlen Rebensaftes schlafen, in denen sich zwei Betten und ein Badezimmer befinden. Das Doppelzimmer kostet pro Person zwischen 34 und 39 Euro pro Nacht. Auf einer kleinen Insel liegt das Hotel CasAnus im Kunstpark der Verbeke Foundation in Belgien. Das Objekt sieht aus wie ein überdimensionaler ... ... menschlicher Darm. Und genau das hat der Künstler Joep van Lieshout auch bezweckt. Paare, die keine Scheu kennen, übernachten hier für 120 Euro pro Nacht inklusive Frühstück. Eine kleine Brücke führt zu dem 10 Meter langen Kunstobjekt inmitten der Natur. Im Innenraum befinden sich ein Doppelbett, eine Dusche, eine Toilette und ein Frühstückstisch. Harry, hol schon mal den Wagen. Besucher müssen keine eigenen Familienfotos mitbringen, denn auf dem Nachttisch wartet ein Bild von Derrick und Harry. Besonderes Highlight sind die original-Tränensäcke von Stephan Derrick Alle Zimmer sind detailverliebt und liebevoll dekoriert. Komplett durchgestylt: Das 007 James Bond-Zimmer mit goldener Schaufensterpuppe und 1970er Jahre Perlenvorhang. Schlafen mit Edgar Wallace im Nacken. Ob die Träume im Krimihotel aufregender sind als sonst, ist nicht überliefert. Im Zimmer von Hercule Poirot, einer Romanfigur von Agatha Christie erinnert ein Bild an Sir Peter Ustinov, der in der Rolle des Kommissars brillierte. Außerdem gibt es eine Vielzahl an ... Viele Details erinnern an die Filme. Agatha Christie - die Queen of Crime trifft man in vielen Zimmern. Er darf nicht fehlen - Sherlock Holmes. Auch von außen macht das Krimihotel Hillesheim seinem Namen alle Ehre. Weniger kriminell denn kunstvoll geht es in der Propeller Island City Lodge in Berlin zu. In 31 Themenzimmern können sich die Gäste der ungewöhnlichen Herberge die Sinne täuschen lassen. Ob in einem schwebenden Bett wie hier oder ... Auch außerhalb der Zimmer hat der Künstler seine Handschrift hinterlassen ... Der Frühstücksraum ist knallig bunt und bietet unendlich viele Hingucker. Mittlerweile ist die City Lodge weit über die Grenzen Berlins und Deutschlands bekannt und zieht Künstler, Architekten und ganz normale Besucher aus der ganzen Welt an. Kein Raum gleicht hier dem anderen. Und das ist der Mann, der all dies schuf - Lars Stroschen. Wenger verrückt geht es im Wedina Literaturhotel in Hamburg zu. Auch berühmte Schriftsteller haben hier schon genächtigt. Im blauen Haus, einem der vier Häuser des Wedina, sind 14 Zimmer jeweils einem Schriftsteller gewidmet. In den Häusern haben schon viele bekannte und auch weniger bekannte Literaten übernachtet. Neben der Literatur wartet das Wedina auch mit einer außergewöhnlichen Architektur und Inneneinrichtung auf seine Gäste. Es dominieren Holz, Glas, Granit und Beton. Märchenhaft und goldig wird es im Hotel Goldflair am Rathaus in Korbach. In 17 Themenzimmern wird dem Edelmetall gehuldigt. In Korbach gibt es die älteste Goldlagerstätte Deutschlands. Jeder Raum beschäftigt sich mit dem glänzenden Element. Von außen sieht das Haus eher rustikal und unscheinbar aus. Hier wird gerade Blattgold auf ein Stück Fleisch aufgetragen. Berühmt ist das Hotel auch für seine Suppen. Es handelt sich hierbei um das Goldsüppchen des Hauses. Selbst das Dessert wird mit Goldstaub verziert. Der Künstler Andreas Strauss hat Kanalrohre zu «Gastfreundschaftsgeräten» umfunktioniert. In den Rohren finden sich eine Ablage, viel Stauraum für Gepäck, eine große Matratze sowie ein Stromanschluss. Jeder Gast soll geben, was ihm die Nacht wert war oder er geben kann.
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