04.05.2020, 20.19 Uhr

Coronavirus-Krise News aktuell: Preis-Irrsinn durch Corona! DIESES Gemüse ist deutlich teurer

Durch die Coronavirus-Pandemie sind einige Lebensmittelpreise förmlich explodiert.

Durch die Coronavirus-Pandemie sind einige Lebensmittelpreise förmlich explodiert. Bild: AdobeStock / Alexander Raths

Kantinen und Restaurants seit Wochen dicht, Masken und Abstandsregeln im Supermarkt: Die Corona-Krise versetzt auch die Landwirtschaft und den Handel mit Lebensmitteln in einen Ausnahmezustand. Nach einer Phase mit Hamsterkäufen und leer gekauften Regalen spielt sich ein neuer Alltag auf dem Markt ein.

Coronavirus-Krise News aktuell: Preisanstieg bei Obst und Gemüse in Deutschland

Während einige Branchen mit hohen Verlusten kämpfen müssen, steigen die Umsätze an anderer Stelle. Landwirte und Verarbeiter bringt das neue Unwägbarkeiten. Wichtige Großabnehmer sind vorerst weg, mit Transporten und Erntehelfern ist es schwieriger. Dazu warten Bauern in manchen Regionen auf Regen. Das macht sich mittlerweile auch bei den Preisen von Obst und Gemüse bemerkbar.

Preisanstieg bei Spargel, Paprika und Co.! DIESES Gemüse kostet mehr

Bei manchen Gemüsesorten zeigen aktuelle Daten der Agrarmarkt Informationsgesellschaft (AMI) für den Zeitraum vom 1. bis zum 19. April 2020 einen Preisanstieg um 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, schreibt "Business Insider". So waren die Preise für Kopfsalat um 22 Prozent, für Spargel um 38 Prozent, für Paprika um 46 Prozent und für Brokkoli sogar um 62 Prozent höher. Der Preisanstieg werde hauptsächlich mit fehlenden Saisonarbeitskräften aus dem Ausland begründet.

Bei diesem Obst und Gemüse sind die Preise gesunken

Auch bei anderen Produkten sind die Preise stark angestiegen. Allerdings waren diese bereits vor der Corona-Pandemie deutlich teurer. So kosten Zitrusfrüchte und Trauben deutlich mehr als im Vorjahr. Doch der Preisanstieg betrifft nicht alle Obst- und Gemüsesorten. Laut "Business Insider" gibt es auch Produkte, die nun deutlich günstiger sind. So kosten Mangos bis zu 30 Prozent weniger. Der Grund: Die Abnahme durch die Gastronomie fällt weg. Auch bei Erdbeeren, Himbeeren, Gurken, Kartoffeln und Zwiebeln sind die Preise gesunken.

Butterpreis sinkt, Milchpreis steigt

Für andere Warengruppen rechnen Branchenexperten ebenfalls mit sinkenden Preisen.Vor allem Trinkmilch, Quark und Käse verbuchen in den Supermärkten Umsatzrekorde, heißt es in einem Marktbericht des Bauernverbands. "Bevorratungskäufe" mit Milchprodukten flauten zwar ab. Absatz zur Gastronomie gebe es allerdings weiterhin nicht. Auch deshalb gingen Preise für Butter und einige Käsesorten runter. Im Einzelhandel gibt es nach ersten Verhandlungen aber Signale für ein Preisplus für Trinkmilch fürs nächste halbe Jahr. Der Erzeugerpreis für die Bauern liegt derzeit mit etwa 33 Cent je Kilogramm Milch auf dem Niveau des mehrjährigen Mittels. Stärker gefragt ist Bio-Milch.

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bua/loc/news.de/dpa