28.08.2017, 20.03 Uhr

"ARD-Wahlcheck" als Online-Wiederholung: Was wollen CDU, SPD, FDP, Die Grünen und Co. erreichen?

Am 24. September wird in Deutschland der Bundestag gewählt.

Am 24. September wird in Deutschland der Bundestag gewählt. Bild: dpa

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vorgeworfen, sie sei "abgehoben" und habe den Kontakt zum Bürger verloren. Im ARD-Sommerinterview sagte Schulz am Sonntag (27.08.17): "Sie benutzt die Infrastruktur des Bundes für einen Spottpreis, um zu ihren Wahlkampfauftritten zu fliegen." Viele Menschen hätten den Eindruck, "dass Angela Merkel entrückt ist". Eine bewusste Provokation, schließlich sehen auch viele Wähler Merkel als äußerst bescheiden. Schulz hingegen soll während seiner Zeit in Brüssel Millionen gescheffelt haben. Viel Verwirrung. Der "ARD-Wahlcheck" soll bei der Klärung der wirklich wichtigen Themen helfen.

"ARD-Wahlcheck" am 28.08.2017 verpasst? Wiederholung online (ARD-Mediathek) und im TV

Falls Sie den"ARD-Wahlcheck" am Montag, den 28. August 2017, verpasst haben oder Sie die Sendung zur Bundestagswahl noch einmal sehen wollen, können Sie die Sendung auch als Wiederholung sehen. Im TV wird die Diskussion am Dienstag, 29.08.2017, um 22.02 Uhr auf dem Sender "tagesschau 24" wiederholt. Wem das nicht passt, der findet die Sendung aber auch nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage lang in der ARD-Mediathek. Der "ARD-Wahlcheck" steht hier kostenlos zum Abruf bereit.

Wahlcheck 2017: Was wollen Schulz und Merkel? - Ein Beispiel

Martin Schulz will mit Thema Bildung punkten

SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will sich für einheitliche Bildungsstandards in den Bundesländern einsetzen. Er wolle sich dafür stark machen, dass Lehrpläne, Lernanforderungen und Leistungsmaßstäbe bundesweit vereinheitlicht würden, berichtet die "Bild am Sonntag". Allerdings ist Bildung Ländersache: Ohne deren Einverständnis kann Schulz also nichts bewirken - und dazu bräuchte er auch Union und Grüne. Zudem arbeiten die Länder schon seit Jahren daran, Schulabschlüsse vergleichbarer zu machen - etwa mit einem einheitlichen Fundus an Prüfungsaufgaben, den einige Länder praktizieren.

Angela Merkel ruft Unternehmen zu mehr Frauenförderung auf

Kanzlerin Angela Merkel will die Wirtschaft notfalls mit schärferen Regeln zu mehr Frauenförderung zwingen. Nach Einführung der Frauenquote für Aufsichtsräte börsennotierter Unternehmen hätten viele andere Unternehmen in ihren Berichten zur Frauenförderung null Prozent Steigerung angegeben. "Wer das macht, der provoziert, dass wir weitere rechtliche Regelungen machen", kündigte die Kanzlerin am Samstag in Braunschweig bei der Jahresdelegiertenversammlung der Frauen Union an. "Ich war nicht immer für die Quote", sagte die CDU-Chefin. Die Quote für Aufsichtsräte sei Ausdruck der Tatsache, dass es auf freiwilligem Wege nicht ging, sagte Merkel.

Auch interessant: Wie stehen CDU, SPD und Co. zur Flüchtlingspolitik und Zuwanderung?

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gea/sam/news.de/dpa
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