11.02.2016, 09.27 Uhr

Kritik an GNTM 2016: So setzt sich Pinkstinks außerdem für Jugendliche ein

Mit einem Gratis-Konzert möchte der Verein Pinkstinks gegen GNTM 2016 protestieren.

Mit einem Gratis-Konzert möchte der Verein Pinkstinks gegen GNTM 2016 protestieren. Bild: Uli Deck / dpa

Auch sonst engagiert sich Pinkstinks umfassend gegen "Germany's Next Topmodel". Zur zehnten Staffel der Castingshow rief die Organisation die Kampagne "#keinbildfürheidi" ins Leben und begleitete die Sendung zusätzlich in Form des Watch-Blogs "Heidiwatch". Zuvor wollte der Verein erreichen, dass die Show von der Kommission für Jugendschutz (KJM) mit einer höheren Alterseinstufung versehen wird. Der Plan dahinter: Wäre die Sendung erst ab 16 Jahren freigegeben, dürfte sie erst nach 22 Uhr gesendet werden und wäre dadurch weniger attraktiv für Werbekunden. Die Folge wären schwindende Einnahmen, wodurch sich die Sendung für ProSieben nicht mehr rechnen sollte. Das Vorhaben scheiterte jedoch.

Gegen die "Pinkifizierung" der Kinderzimmer

Neben dem Protest gegen GNTM 2016 setzt sich die Initiative auch in anderen Bereichen ein. So kritisiert sie das festgefahrene Geschlechterverhältnis bei Kindern und Jugendlichen oder geht gegen sexistische Werbung vor. Weiterhin organisiert Pinkstinks in Zusammenarbeit mit verschiedenen Pädagogen Theaterprojekte an Schulen und betreibt einen eigenen YouTube-Kanal für Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren.

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jat/sam/news.de
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