19.11.2020, 08.45 Uhr

"Leni Riefenstahl - Das Ende eines Mythos" am Mittwoch verpasst?: Wiederholung des Porträts online und im TV

Leni Riefenstahl - Das Ende eines Mythos bei Arte

Leni Riefenstahl - Das Ende eines Mythos bei Arte Bild: Arte, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften

Am Mittwoch (18.11.2020) lief um 22:15 Uhr "Leni Riefenstahl - Das Ende eines Mythos" im Fernsehen. Sie haben die Sendung bei Arte nicht schauen können, wollen "Leni Riefenstahl - Das Ende eines Mythos" aber auf jeden Fall noch sehen? Hier könnte die Arte-Mediathek hilfreich sein. Dort finden Sie zahlreiche TV-Beiträge nach der Ausstrahlung online als Video on Demand zum streamen. In der Regel finden Sie die Sendung nach der TV-Ausstrahlung in der Mediathek vor. Leider gilt dies nicht für alle Sendungen. Eine Wiederholung bei Arte im klassischen TV wird es in nächster Zeit leider nicht geben.

"Leni Riefenstahl - Das Ende eines Mythos" im TV: Darum geht es in dem Porträt

"Triumph des Willens" oder "Olympia" - die bekanntesten Filme Leni Riefenstahls haben sich tief in das ikonografische Gedächtnis der Deutschen eingebrannt. Auch wer Riefenstahls Werke nicht in ganzer Länge gesehen hat, kennt die Bilder aus einer der zahlreichen Dokumentationen über Nazideutschland. Mit den nationalsozialistischen Idealen wollte die Regisseurin Leni Riefenstahl nach 1945 jedoch nichts zu tun haben. Bis zu ihrem Tod beteuerte sie "niemals einen Massenmord oder Konzentrationslager gesehen" zu haben. Sie habe "auch keine Propagandafilme für Goebbels gedreht". Solche Äußerungen machen bis heute ihr Image der "Unbelehrbaren" aus, deren künstlerischen Leistungen aber immer noch als bahnbrechend gewürdigt werden. Im Oktober 2000 stellte sie auf der Frankfurter Buchmesse ihren Bildband "Fünf Leben" vor. In der Pressekonferenz spielte die 98-Jährige erneut ihr filmisches Schaffen für die Nationalsozialisten herunter. In Filmen habe sie lediglich die Realität überhöht, um das Wesentliche von dem Unwichtigen zu trennen. Nach jahrzehntelangen Recherchen hat die Journalistin Nina Gladitz ein Buch geschrieben, das auf der Basis unveröffentlichter Dokumente neue Fakten über die Regisseurin bietet. Sie deckt auf, in welchem bisher unbekannten Ausmaß die Kulturbotschafterin des Dritten Reichs in die Naziverbrechen verstrickt war. Zudem entdeckte Nina Gladitz unbekannte Dokumente über das Schicksal des Kameramanns Willy Zielke, die belegen, wie er von Riefenstahl instrumentalisiert wurde. Zu Wort kommen außerdem Zielkes Freund Dieter Hinrichs, Filmwissenschaftler und Historiker. (Quelle: Arte, übermittelt durch FUNKE Programmzeitschriften)

"Leni Riefenstahl - Das Ende eines Mythos" im TV: Alle Infos auf einen Blick

Bei: Arte

Produktionsjahr: 2020

Länge: 55 Minuten

In HD: Ja

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roj/news.de
Themen: Arte, Free-TV