20.01.2020, 19.45 Uhr

Myanmar: Xi Jinping als "Drecksloch" übersetzt: Facebook sagt Sorry

Chinas Präsident Xi Jinping bei einer Rede in Moskau 2013

Chinas Präsident Xi Jinping bei einer Rede in Moskau 2013 Bild: Shutterstock/Kaliva/spot on news

Facebook ist eine technische Panne bei der Übersetzung des Namens von Chinas Staatschef Xi Jinping (66) unterlaufen. Auf myanmarischen Facebook-Seiten war dessen Name bei einem Staatsbesuch am Samstag (18. Januar) falsch aus dem Birmanischen ins Englische übersetzt worden - und zwar als "Drecksloch". Xi war einen Tag zuvor zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Myanmar gereist. Er traf sich mit Staatsberaterin Aung San Suu Kyi (74), um die bilateralen Beziehungen mit dem südostasiatischen Land zu verbessern.

Das Buch "Die Chinesen: Psychogramm einer Weltmacht" von Stefan Baron und Guangyan Yin-Baron jetzt bestellen

"Dies hätte nicht passieren dürfen"

Es handele sich um einen "technischen Fehler", erklärte Facebook den Fauxpas in einer Stellungnahme. "Dies hätte nicht passieren dürfen, und wir unternehmen Schritte, um sicherzustellen, dass das nicht wieder vorkommt."

Angeblich sei Xis Name nicht in der Facebook-Datenbank für birmanische Übersetzungen enthalten gewesen. Dadurch würde das Übersetzungssystem Wörter automatisch durch solche ersetzen, die ähnliche Silben enthielten. Auf der Plattform waren dadurch lustige Sätze zu lesen wie "Herr Drecksloch, Präsident von China, kommt um 16 Uhr an" oder "Der Präsident von China, Herr Drecksloch, hat sich ins Gästebuch des Abgeordnetenhauses eingetragen".

spot on news
Facebook-Daten öffentlich im NetzSmartphone richtig aufladenHundertjähriger Kalender April 2020Neue Nachrichten auf der Startseite