17.05.2014, 09.01 Uhr

Über 549.000 Likes: Deshalb gefällt Facebook-Usern das Böse

Warum also findet das offensichtlich Böse von Facebook-Usern Zuspruch? Die Antwort liegt auf der Hand: Aufmerksamkeit. Werden geschichtliche Ereignisse auf Facebook geliked, dann bekunden die Facebook-User ihr Interesse an dem Thema und tragen dazu bei, dass Katastrophen wie der Zweite Weltkrieg oder die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl nicht in Vergessenheit geraten.

Anzeichen für eine Facebook-Sucht
Gefangen im Netz
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Interessenseiten, die automatisch generiert werden

Zudem handelt es sich bei vielen dieser Seiten um automatisch generierte Facebook-Seiten basierend auf dem entsprechenden Wikipedia-Eintrag. Deshalb bringt Facebook auf all jenen Seiten folgenden Hinweis an: «Diese Seite wurde automatisch generiert, basierend auf den Interessen der Facebook-Nutzer und ist nicht verbunden mit oder übertragen durch irgend jemanden, der mit diesem Thema in Verbindung steht.»

Satire-Seiten verlachen das Böse

Anders hingegen sieht es zum Beispiel beim Profil von Kim Jong Un aus. Dahinter steckt natürlich nicht der echte Kim Jong Un. Die Seite wird von einem User betreut, der sich einen Spaß daraus macht, den Diktator durch den Kakao zu ziehen und Witze mit reichlich schwarzem Humor auf dessen Kosten zu reißen.

Wenn Sie also mal wieder sehen, dass einer Ihrer Bekannten eine Ihrer Meinung nach «böse» Seite mit einem «Gefällt mir» versehen hat: Urteilen Sie nicht voreilig. Was dahinter steckt, sieht man oftmals erst auf den zweiten Blick.

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rut/news.de
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