29.01.2020, 14.43 Uhr

Ski-alpin-Weltcup Ergebnisse Herren 2020: Straßer verpasst Top 10 in Schladming bei Sieg von Kristoffersen

Am Wochenende sind die Ski-Rennfahrer in Kitzbühel in Österreich zu Gast.

Am Wochenende sind die Ski-Rennfahrer in Kitzbühel in Österreich zu Gast. Bild: dpa

Vom 24. bis 26. Januar 2020 waren die Augen der Ski-alpin-Welt auf Österreich gerichtet, als die Herren beim Hahnenkamm-Rennen in den Disziplinen Super-G, Abfahrt und Slalom gefordert waren. Am Dienstag, dem 28.01.2020, stehen die Athleten in Schladming beim Slalom am Start. Auch die deutschen Ski-alpin-Herren rechnen sich bei den Wettbewerben Siegchancen aus.

Einen vollständigen Überblick über alle Termine des Ski-Alpin-Weltcup 2019/20 erhalten Sie hier!

Ski alpin Weltcup 2020: Alle Ergebnisse der Herren in Kitzbühel und Schladming (Österreich)

Die aktuellen Ergebnisse des Ski alpin Weltcups in Kitzbühel sowie weitere wichtige Informationen rund um die Wettkämpfe in Österreich finden Sie hier auf news.de im Überblick. Damit Sie stets auf dem Laufenden sind, wann welcher Wettkampf des Hahnenkamm-Rennens in Kitzbühel sowie in Schladming stattfindet, haben wir alle Termine der Ski-alpin-Herren noch einmal für Sie zusammengefasst:

  • Dienstag, 28.01.2020: 17.45 Uhr Slalom der Herren aus Schladming

Ski-alpin-Weltcup 2020 Herren: Ergebnisse aktuell aus Kitzbühel und Schladming (Österreich)

Wie sich die Ski-alpin-Herren in Super-G, Abfahrt und Slalom in Kitzbühel (Österreich) schlagen, erfahren Sie unmittelbar nach den Hahnenkamm-Wettkämpfen hier im Ergebnis-Überblick bei news.de. Auch die Ergebnisse vom Slalom in Schladming finden Sie nach den Läufen hier zusammengefasst.

+++ 29.01.2020: Schladming-Flitzerin sorgte schon bei Champions League für Aufsehen +++

Die Flitzerin beim Ski-Weltcup im österreichischen Schladming ist eine bekannte Wiederholungstäterin. Das US-Model, das am Dienstagabend nur mit einem Badeanzug bekleidet durchs Ziel lief, sorgte bereits beim Champions-League-Finale am 1. Juni 2019 zwischen dem FC Liverpool und Tottenham Hotspur für Aufsehen. Damals machte sie Werbung für eine Sex-Plattform und sammelte durch die Aktion auf ihren eigenen Konten in Sozialen Medien viele neue Follower.

Bei ihrer Aktion am Dienstagabend sorgte sie für Verwirrung, weil durch ihren Zieleinlauf die Zeit beim finalen Lauf von Alex Vinatzer aus Südtirol zunächst falsch angezeigt wurde. Er jubelte deswegen über eine Führung, die er gar nicht hatte. "Ich habe sie um ein Foto gebeten, habe ihr gedankt und gesagt, dass ich einen Spaß hatte", sagte Vinatzer der italienischen Zeitung "Gazzetta dello Sport".

In der Nacht postete Vinatzer das Foto seines Zieleinlaufs sowie ein gemeinsames Foto mit dem Model dann bei Instagram. "Sechster Platz in Schladming und vermutlich eines der besten Finish-Fotos überhaupt", schrieb der 20-Jährige dazu. "Love you bae" kommentierte das Model.

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Ohh boy looks like i have a new girlfriend????????6th place in Schladming and probably one of the best finish fotos ever????Schaldming you were amazing!!???????????????? #givesyouwings #nordicaski #ripkobe #netinsurance #wearefusi.

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Für die 23-Jährige könnte der amüsante Vorfall aber noch ernste Konsequenzen haben. Wie die Polizei mitteilte, wird sie wegen des Verdachts einer Verwaltungsübertretung angezeigt. Zudem wurde eine Kaution gestellt.

+++ 28.01.2020: Flitzerin beim Ski-Weltcup in Schladming löst Zeitnahme im Ziel aus +++

Eine mit einem Badeanzug bekleidete Frau hat beim Ski-Weltcup in Schladming für Aufsehen und Verwirrung gesorgt. Wie eine Flitzerin beim Fußball war sie auf die Strecke gelaufen und hatte beim Gang durchs Ziel die Lichtschranke ausgelöst. Sie hielt ein Schild unter anderem mit der Aufschrift "RIP Kobe" hoch, nachdem am Montag die amerikanische Basketball-Ikone Kobe Bryant bei einem Hubschrauber-Absturz in den USA ums Leben gekommen war.

Die Zeit beim finalen Lauf von Alex Vinatzer aus Südtirol wurde zunächst falsch angezeigt. Er jubelte deswegen über eine Führung, die er gar nicht erreicht hatte.

Der deutsche Skirennfahrer Linus Straßer reagierte auf die Szene, die er selbst gar nicht wahrgenommen hatte, mit Humor. "Ich habe es gar nicht direkt erlebt, weil ich hier dieses Interview geben musste. Scheiße. Ich schaue mir das auf jeden Fall noch mal an", sagte er unmittelbar nach der Situation. Ein Skirennen in Schladming sei so etwas wie ein Champions-League-Finale im Fußball, meinte er. An der Planai in der Steiermark stehen Zehntausende Zuschauer entlang der Strecke.

+++ 28.01.2020: Straßer verpasst Top 10 in Schladming bei Sieg von Kristoffersen +++

Skirennfahrer Linus Straßer ist beim Nachtslalom von Schladming 13. geworden und hat einen erhofften Top-Ten-Rang verpasst. Nach seinem Ausfall in Kitzbühel verzichtete der Münchner am Dienstagabend vor Zehntausenden Fans auf zu viel Risiko und hatte am Ende 1,70 Sekunden Rückstand auf Sieger Henrik Kristoffersen. Der Norweger setzte sich trotz eines großen Fehlers mit 0,32 Sekunden Vorsprung vor Alexis Pinturault aus Frankreich und dem Schweizer Daniel Yule durch und feierte seinen dritten Saisonsieg. Aus dem deutschen Team hatte es neben Straßer kein weiteren Sportler in das Finale geschafft.

+++ 28.01.2020: Felix Neureuther von Zehntausenden Ski-Fans in Schladming gefeiert +++

Wie schon zuletzt in Kitzbühel ist Felix Neureuther auch in Schladming von Zehntausenden Fans emotional verabschiedet worden. "Das Herz, das blutet nach wie vor. Hier als Rennläufer herzukommen, das ist der absolut ultimative Traum", sagte Deutschlands Rekordsieger im Ski-Weltcup am Dienstag vor dem Finale beim Flutlicht-Slalom.

Er hatte seine aktive Karriere nach der vergangenen Saison beendet und war in der Steiermark als TV-Experte der ARD im Einsatz. In Schladming hatte er 2013 mit WM-Silber im Slalom seine erste große Einzelmedaille gewonnen. Der Stadionsprecher verabschiedete den 35-Jährigen mit den Worten: "Er ist für uns der sympathischste Deutsche: Felix Neureuther."

+++ 28.01.2020: Wegen Corona: Olympia-Test der Skirennfahrer in China vor Absage +++

Der Olympia-Test der alpinen Skirennfahrer in China steht unmittelbar vor der Absage. Wegen des grassierenden Coronavirus sprechen sich die meisten Teams und auch Vertreter des Weltverbandes FIS gegen einen Austragung der Rennen in gut zweineinhalb Wochen in der Nähe von Peking aus, wie die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag erfuhr. Herren-Rennchef Markus Waldner sagte auf Anfrage, dass die Abfahrt und der Super-G in Yanqing noch nicht offiziell abgesagt seien. Man warte auf eine Mitteilung der Veranstalter in China oder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC). Mit dieser wurde am Dienstagabend oder spätestens am Mittwoch gerechnet.

Ungeachtet der Entscheidung hat der Deutsche Skiverband (DSV) bereits beschlossen, seinen Ahtleten eine Reise nach Asien freizustellen. DSV-Alpinchef Wolfgang Maier sagte der dpa, er werde niemanden seiner Fahrer oder Betreuer zu dem Trip zwingen. "In 100 Jahren übernehme ich dafür keine Verantwortung", betonte er angesichts der Situation.

Laut der österreichischen Nachrichtenagentur APA gibt es einen möglichen Ersatzort für die Rennen. Saalbach-Hinterglemm stünde aus Austragungsort für die Speed-Wettkämpfe am 15./16. Februar bereit.

+++ 26.01.2020: Deutsche Slalom-Asse vergeben Chance auf Spitzenergebnis in Kitzbühel +++

Die deutschen Skirennfahrer haben zum Abschluss der 80. Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel die große Chance auf ein Spitzenergebnis vergeben. Im Weltcup-Slalom rutschte Anton Tremmel als Siebter des ersten Durchgangs im Finale noch zurück auf Platz 18, in seinem 14. Weltcup-Rennen war es dennoch das beste Einzelergebnis seiner Karriere. Linus Straßer schied mit einer übermotivierten Fahrt im Finale an der ersten Zwischenzeit aus. Sebastian Holzmann war zwei Tage vor dem Flutlicht-Slalom in Schladming deswegen auf Rang 17 am Ende der beste im deutschen Team.

Den Sieg auf dem legendären Ganslernhang holte sich der Schweizer Daniel Yule vor Marco Schwarz aus Österreich. Clement Noel aus Frankreich wurde Dritter.

+++ 25.01.2020: Neuzugang Baumann holt Top-Resultat für deutsches Team auf der Streif +++

Neuzugang Romed Baumann hat auf der Streif in Kitzbühel mit Rang sieben für das Top-Resultat im deutschen Team gesorgt und seine Teamkollegen Thomas Dreßen und Co. geschlagen. Der ehemals für sein Geburtsland Österreich fahrende Baumann hatte im Ziel 0,83 Sekunden Rückstand auf Sieger Matthias Mayer aus Österreich. Er hatte vor der Saison den Verband gewechselt. Andreas Sander lag nach 34 gestarteten Fahrern auf Platz elf.

Nach Platz zwei im Super-G tags zuvor holte Mayer den ersten Heimsieg im wichtigsten Weltcup-Rennen der Welt seit dem Erfolg von Hannes Reichelt vor sechs Jahren. Landsmann Vincent Kriechmayr und der Schweizer Beat Feuz kamen bei der 80. Auflage der Hahnenkamm-Rennen mit 0,22 Sekunden Rückstand auf den geteilten zweiten Platz.

Dreßen, der vor zwei Jahren sensationell seinen ersten Weltcup-Sieg auf der Streif geholt hatte, war zwischenzeitlich lediglich auf Platz 25. Ein früher Fehler kostete ihn Zeit. Josef Ferstl, vor einem Jahr Super-G-Sieger in Kitzbühel, kam auf Rang 24.

+++ 24.01.2020: Sander beim Super-G in Kitzbühel bester Deutscher - Dreßen zurück +++

Andreas Sander hat nach schwachen Fahrten der Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen und Josef Ferstl beim Super-G auf der Streif überraschend für die beste deutsche Platzierung gesorgt. Sander lag nach 47 gestarteten Fahrern auf Rang acht und feierte damit das mit Abstand beste Ergebnis in diesem Winter. Dreßen war beim Sieg des Norwegers Kjetil Jansrud eine halbe Sekunde langsamer als Sander und 17.; Romed Baumann rangierte auf dem 22. Platz.

Ferstl konnte ein Jahr nach seinem Sieg auf der berühmtesten Strecke der Welt die Startnummer eins dieses Mal nicht zu seinen Gunsten nutzen und blieb jenseits der Top 30 wie Teamkollege Dominik Schwaiger ohne Weltcup-Punkte. Mit jeweils 0,16 Sekunden Rückstand teilten sich der Norweger Aleksander Aamodt Kilde und Olympiasieger Matthias Mayer aus Österreich den zweiten Platz.

+++ 23.01.2020: Fünf deutsche Skirennfahrer für Super-G in Kitzbühel nominiert +++

Neben Vorjahressieger Josef Ferstl und Thomas Dreßen werden drei weitere deutsche Skirennfahrer beim Super-G von Kitzbühel an den Start gehen. Nach den Eindrücken der zwei Abfahrtstrainings wurden zudem Dominik Schwaiger, Andreas Sander und Romed Baumann für das Rennen am Freitag (11.30 Uhr/ARD und Eurosport) nominiert. Das teilte Cheftrainer Christian Schwaiger mit. Ferstl wird das Rennen auf der Streif mit der Startnummer 1 eröffnen. Dreßen, der als Dritter von Gröden das bislang beste deutsche Super-G-Ergebnis des Winters eingefahren hatte, kommt mit Nummer 15.

+++ 22.01.2020: Dreßen über Kreuzbandriss von Konkurrent Paris: "Tut mir brutal leid" +++

Kitzbühel-Sieger Thomas Dreßen hat die Verletzung von Topfavorit Dominik Paris im Vorfeld der Hahnenkamm-Rennen zunächst gar nicht glauben wollen. "Bei ihm hab' ich immer gedacht, dem passiert so was nie. Aber zu mir haben sie davor auch gesagt, dass mir sowas nie passiert, weil ich so gescheite Bänder habe", sagte der 26-Jährige über den Südtiroler, der sich am Dienstag einen Kreuzbandriss zugezogen hatte und die Saison vor dem wichtigsten Skirennen der Welt vorzeitig beenden musste.

Er habe dem 30 Jahre alten Paris, der die Abfahrt in Kitzbühel bereits drei Mal gewinnen konnte, in einer Nachricht schon alles Gute gewünscht, berichtete Dreßen nach dem ersten Abfahrtstraining am Mittwoch. "Mir tut es brutal leid um ihn", sagte der Oberbayer, der seinem Kumpel und Rivalen einen Top-Platz in Kitzbühel zugetraut hatte. "Er wird sicher stärker zurück kommen, da bin ich mir sicher."

Dreßen hatte 2018 auf der Streif seinen ersten Weltcup-Sieg geholt. Die Rennen im vergangenen Jahr verpasste er nach einer eigenen Kreuzbandverletzung. Vor der Abfahrt an diesem Samstag zählt Dreßen nach seinem dritten Rang in Wengen am vergangenen Sonntag und einem Sieg in Lake Louise zum Kreis der Podestplatzkandidaten.

+++ 21.01.2020: Kitzbühel-Favorit Paris fällt mit Kreuzbandriss lange aus +++

Der Skirennfahrer Dominik Paris hat sich einen Kreuzbandriss zugezogen und fällt damit mehrere Monate aus. Der Favorit für den Abfahrtsklassiker am Samstag in Kitzbühel war am Dienstag im Training zu Fall gekommen und hatte dabei die schwere Verletzung im rechten Knie erlitten. Auch der Wadenbeinkopf des Südtirolers wurde demnach verletzt, teilte der italienische Verband mit. "Meine Saison ist zu Ende", sagte der 30-Jährige. Meist ziehen Kreuzbandrisse eine Ausfallzeit von einem halben Jahr nach sich.

Paris war neben dem Schweizer Beat Feuz der beste Speed-Fahrer dieser Saison. Er gewann die beiden Abfahrten in Bormio und wurde in Lake Louise zum Saisonbeginn sowie am Samstag in Wengen jeweils Zweiter. Bei der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel siegte er in seiner Karriere bereits dreimal, unter anderem 2017 und im Vorjahr. "Werde schnell gesund, Domme, die Speed-Rennen werden bald wieder dir gehören", twitterte der Ski-Weltverband FIS.

Ski-alpin-Weltcup 2019/20: Der deutsche Herren-Kader im Überblick

Der Deutsche Skiverband (DSV) schickt für die Saison 2019/20 insgesamt 24 Athleten im Bereich Ski Alpin in die neue Saison. Dabei treten die Sportler in unterschiedlichen Disziplinen an, darunter Slalom, Abfahrt, Super-G, Riesenslalom, Alpine Kombination und Parallel-Events. Zum deutschen Herren-Kader zählen unter anderem: Thomas Dreßen, Josef Ferstl, Klaus Brandner, Fritz Dopfer, Sebastian Holzmann, David Ketterer, Stefan Luitz, Andreas Sander, Alexander Schmid, Dominik Stehle und Linus Straßer.

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fka/news.de/dpa
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