29.11.2019, 16.08 Uhr

Mick Schumacher: Herber Rückschlag für Schumi! Er braucht noch ein Jahr länger

Mick Schumacher fährt auch im kommenden Jahr in der Formel 2.

Mick Schumacher fährt auch im kommenden Jahr in der Formel 2. Bild: dpa

Mick Schumacher wird auch in der kommenden Saison für das Prema-Team in der Formel 2 fahren und erwartet einen Leistungssprung von sich. "Ich glaube, es wird mir nächstes Jahr leichter fallen, weil ich das Auto kenne, die Strecken kenne und weiß, was für ein Ablauf an so einem Wochenende passieren wird", sagte der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher am Donnerstag vor dem Saisonfinale der höchsten Nachwuchsklasse in Abu Dhabi.

Mick Schumacher: DIESEN Rückschlag nimmt er positiv auf

Der 20-Jährige erhält beim italienischen Prema-Team im russischen Formel-3-Champion Robert Shwartzman einen neuen Teamkollegen. Das Ziel für Schumacher bleibt der Aufstieg in die Königsklasse des Motorsports - auch wenn es für kommendes Jahr noch nicht geklappt hat. "Natürlich wäre es schön gewesen, in die Formel 1 zu gehen, es kann aber positiv sein, noch ein Jahr zusätzlich in einer Junior-Kategorie zu fahren, um mehr Erfahrung zu sammeln", sagte die PS-Hoffnung aus der Ferrari-Nachwuchsakademie nach dem Mini-Rückschlag.

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Mick Schumacher nur auf Platz zwölf in der Formel-2-Gesamtwertung

In Nicholas Latifi (24) schafft schon für 2020 ein kanadischer Schumi-Formel-2-Konkurrent den Aufstieg in die Königsklasse. Er wird für das Hinterbänklerteam Williams an den Start gehen. "Er hat dieses Jahr natürlich gezeigt, dass er das Potenzial hat, vorne mitzufahren", sagte Schumacher über seinen Kontrahenten. Der Deutsche hat sein erstes Formel-2-Jahr absolviert und liegt auf Rang zwölf der Gesamtwertung. Latifi ist Zweiter im Formel-2-Klassement.

Mick Schumacher: Papa Schumi ist sein Vorbild

Da bleiben die Vergleiche mit Papa Michael Schumacher natürlich nicht aus. Doch Mick Schumacher stören die ständigen Vergleiche mit seinem Weltmeister-Vater überhaupt nicht. "Im Gegenteil: Mein Papa ist mein Vorbild. Er war dort, wo ich hin möchte. Er hat nie aufgehört, sich zu hinterfragen und dadurch immer besser zu werden", sagte Mick Schumacher über die Formel-1-Legende einst im Interview mit der "Sport Bild".

Michael Schumacher aktuell: Zustand weiterhin unklar nach Schädel-Hirntrauma

Mick-Vater Michael ist seit seinem Ski-Unfall Ende 2013 im französischen Meribel komplett aus der Öffentlichkeit verschwunden. Wie es dem mittlerweile 50-Jährigen geht, ist nicht im Detail bekannt. Er erholt sich noch immer von den Folgen seines schweren Schädel-Hirntraumas.

"Ihr könnt euch sicher sein, dass er in besten Händen ist und wir alles Menschenmögliche tun, um ihm zu helfen", schrieb Schumachers Familie der Fangemeinde des Kerpeners anlässlich seines 50. Geburtstages im Januar 2019. Damit müssen sich die Fans zufriedengeben.

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rut/sba/news.de/dpa
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