07.01.2020, 15.49 Uhr

Vierschanzentournee 2019/20 - Ergebnisse: Kubacki gewinnt Vierschanzentournee - Geiger auf Rang 3

Die Vierschanzentournee macht auch 2019/20 Station in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen Station.

Die Vierschanzentournee macht auch 2019/20 Station in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen Station. Bild: Daniel Karmann / picture alliance / dpa

Für Wintersportfans ist die Vierschanzentournee alljährlich einer der Höhepunkte zum Jahresausklang. Auch zum Jahreswechsel 2019/20 tritt die internationale Skisprung-Elite wieder zur Vierschanzentournee an. Los ging es traditionell mit dem Auftaktspringen in Oberstdorf, an das sich das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen und das Bergiselspringen in Innsbruck anschließen, bevor die Vierschanzentournee mit dem Dreikönigsspringen in Bischofshofen am 06.01.2020 zu Ende geht. Bei der Vierschanzentournee 2018/19 konnten die deutschen Skispringer die Plätze zwei und drei erringen.

Vierschanzentournee 2019/20 in TV und Live-Stream sehen - so geht's

Skisprung-Enthusiasten, die keine Möglichkeit haben, die Vierschanzentournee 2019/20 live vor Ort in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck oder Bischofshofen zu erleben, können sich trösten: Das Skispringen-Spektakel wird vom 28. Dezember 2019 bis zum 06. Januar 2020 live und in Echtzeit im Fernsehen übertragen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, die Vierschanzentournee 2019/20 auch im Live-Stream via Smartphone, Tablet oder Laptop zu genießen. Wann welche Durchgänge der Vierschanzentournee in TV und Live-Stream zu sehen sind, haben wir in der untenstehenden Tabelle zusammengefasst.

Vierschanzentournee 2019/20: Alle Termine und Startzeiten der Durchgänge auf einen Blick

Im Folgenden haben wir Ihnen alle wichtigen Termine für die Vierschanzentournee 2019/20 für alle Stationen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen zusammengetragen. In der Tabelle erfahren Sie auch, wann die einzelnen Durchgänge beginnen und wann Sie die Vierschanzentournee 2019/20 in TV-Übertragung und Live-Stream sehen können.

Datum Ort Station Durchgang / Beginn Beginn TV-Übertragung / Live-Stream
Samstag, 28.12.2019 Oberstdorf Auftaktspringen Offizielles Training 14.30 Uhr

ARD / Das Erste ab 09.50 Uhr

Samstag, 28.12.2019 Oberstdorf Auftaktspringen Qualifikation 16.30 Uhr ARD / Das Erste ab 16.10 Uhr

Eurosport1 ab 16.30 Uhr

Sonntag, 29.12.2019 Oberstdorf Auftaktspringen Probedurchgang 16.00 Uhr ARD / Das Erste ab 09.55 Uhr
Sonntag, 29.12.2019 Oberstdorf Auftaktspringen 1. Wertungsdurchgang 17.30 Uhr

ARD / Das Erste ab 16.40 Uhr

Eurosport1 ab 17.30 Uhr

Dienstag, 31.12.2019 Garmisch-Partenkirchen Neujahrsspringen Offizielles Training 11.45 Uhr

-

Dienstag, 31.12.2019 Garmisch-Partenkirchen Neujahrsspringen Qualifikation 14.00 Uhr ZDF / ZDF Mediathek ab 13.45 Uhr

Eurosport1 ab 14.00 Uhr

Mittwoch, 01.01.2020 Garmisch-Partenkirchen Neujahrsspringen Probedurchgang 12.30 Uhr -
Mittwoch, 01.01.2020 Garmisch-Partenkirchen Neujahrsspringen 1. Wertungsdurchgang 14.00 Uhr

Eurosport1 ab 14.00 Uhr

ZDF / ZDF-Mediathek ab 13.45 Uhr und ab 15.10 Uhr

Freitag, 03.01.2020 Innsbruck Bergiselspringen Offizielles Training 11.45 Uhr -
Freitag, 03.01.2020 Innsbruck Bergiselspringen Qualifikation 14.00 Uhr

DAZN ab 12.55 Uhr

ZDF / ZDF Mediathek ab 13.50 Uhr

Eurosport1 ab 14.00 Uhr

Samstag, 04.01.2020 Innsbruck Bergiselspringen Probedurchgang 12.30 Uhr DAZN ab 13.00 Uhr
Samstag, 04.01.2020 Innsbruck Bergiselspringen 1. Wertungsdurchgang 14.00 Uhr

ZDF / ZDF Mediathek ab 13.45 Uhr (1. Durchgang) und ab 15.10 Uhr (2. Durchgang)

Eurosport1 ab 14.00 Uhr

Sonntag, 05.01.2020 Bischofshofen Dreikönigsspringen Offizielles Training 15.00 Uhr

ARD / Das Erste / AD Mediathek ab 12.45 Uhr

DAZN ab 15.00 Uhr

Sonntag, 05.01.2020 Bischofshofen Dreikönigsspringen Qualifikation 16.30 Uhr

ARD / Das Erste / AD Mediathek ab 16.23 Uhr

Eurosport1 ab 16.30 Uhr

Montag, 06.01.2020 Bischofshofen Dreikönigsspringen Probedurchgang 15.30 Uhr

ARD / Das Erste / AD Mediathek ab 14.10 Uhr

DAZN ab 16.05 Uhr

Montag, 06.01.2020 Bischofshofen Dreikönigsspringen 1. Wertungsdurchgang 17.15 Uhr

ARD / Das Erste / AD Mediathek ab 16.50 Uhr

Eurosport1 ab 17.15 Uhr

Vierschanzentournee 2019/2020: Ergebnisse und Gewinner auf einen Blick

Direkt im Anschluss an die Skispringen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen lesen Sie die Ergebnisse und Gewinner hier bei news.de im Überblick. Außerdem: Alle nützlichen Informationen rund um die Vierschanzentournee 2019/20.

+++ 07.01.2020: Hannawald lobt Tournee-Dritten Geiger: "Ein cooler Hund!" +++

Der ehemalige Weltklasse-Skispringer Sven Hannawald traut Karl Geiger nach dessen starken Auftritten bei der Vierschanzentournee noch einiges zu. "Ein cooler Hund! Karl hat ein so festes Fundament und eine so stabile Technik, dass er sich lange oben halten kann", schrieb der 45-Jährige in einer Kolumne der "Sport-Bild" (Mittwoch-Ausgabe). "Hol dir im nächsten Jahr den Tournee-Sieg, Karl!""

Geiger hatte am Montag in Bischofshofen den Gesamterfolg verpasst. Nach Rang zwei im Abschlussspringen landete der 26 Jahre alte Oberstdorfer hinter dem Polen Dawid Kubacki und dem Norweger Marius Lindvik auf dem dritten Platz des Klassements. Hannawald ist der bislang letzte Deutsche, der die Vierschanzentournee gewann. Er holte sich 2002 den Gesamtsieg und war damals der erste Sportler, der alle vier Springen für sich entschied.

Hannawald beschreibt Geiger als "eine Art Drachensegler, weil er dank seiner Größe von 1,83 Metern eine riesige Tragfläche hat". Er habe sich alles Stück für Stück erarbeitet, lobte der Team-Olympiasieger von 2002. "Der neue Bundestrainer Stefan Horngacher hat ihm den letzten Schliff gegeben. Jetzt passt alles mehr und mehr zusammen. Er geht auch unter Druck voll auf Angriff. Ohne zu überdrehen und im Vertrauen auf seine Basis." Das zeuge von "Klasse und Selbstvertrauen".

+++ 07.01.2020: Sieben Millionen: Vierschanzentournee ist ein Quotenknaller +++

Der entscheidende Wettbewerb der Skispringer bei der Vierschanzentournee war am frühen Montagabend ein Quotenhit. 7,08 Millionen (27,0 Prozent) waren ab 18.29 Uhr im Ersten dabei. Am Ende setzte sich in Bischofshofen Weltmeister Dawid Kubacki durch, Karl Geiger wurde als bester Deutscher der Dritte der Gesamtwertung.

+++ 06.01.2020: Kubacki gewinnt die Vierschanzentournee - Geiger 3. +++

Skisprung-Weltmeister Dawid Kubacki aus Polen hat sich erstmals den Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee gesichert. Der 29-Jährige feierte am Montag beim abschließenden Springen in Bischofshofen seinen ersten Tageserfolg und siegte als dritter Pole nach Adam Malysz und Kamil Stoch bei dem Traditionsevent. Karl Geiger aus Oberstdorf sicherte sich mit Platz zwei den dritten Gesamtrang bei der 68. Vierschanzentournee. Gesamtzweiter wurde der Norweger Marius Lindvik. Vorjahressieger Ryoyu Kobayashi aus Japan musste sich mit Gesamtrang vier begnügen.

+++ 06.01.2020: Geiger nach 1. Durchgang auf Platz 2 - Kubacki liegt vorn +++

Ein Fünkchen Hoffnung hat Karl Geiger auf den Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee immer noch. Nach dem 1. Durchgang liegt Geiger in Bischofshofen auf Platz 2 (147.70). Vor ihm verteidigte David Kubacki (151.60) seinen Anspruch auf den Gesamtsieg. Auf Platz drei liegt Marius Lindvik (146,50).

+++ 06.01.2020: "Geile Auftritte bisher": Hummels drückt die Daumen für Karl Geiger +++

Der deutsche Skispringer Karl Geiger kann bei den Fußballern auf prominente Unterstützung zählen. Der ehemalige Nationalspieler Mats Hummels schickte am Montag eine Grußbotschaft aus dem Trainingslager von Borussia Dortmund. "Hey Karl, geile Auftritte bisher. Jetzt wünsch' ich dir ganz viel Erfolg für das vierte Springen in Bischofshofen. Da ist noch alles möglich, also sieh zu, dass du nochmal ein paar lange Sätze machst und: Schnapp dir noch den Sieg!", sagte der 31-Jährige in dem Video, das der Deutsche Skiverband auf Facebook veröffentlichte.

Geiger war vor dem Finale am Montag (17.15 Uhr/ARD und Eurosport) einer von vier Kandidaten auf den prestigeträchtigen Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee. Die BVB-Profis Lukasz Piszczek sowie Neuzugang Erling Haaland haben andere Favoriten: Piszczek drückte seine Sympathie mit dem führenden polnischen Landsmann Dawid Kubacki aus, der Norweger Haaland hält es mit Marius Lindvik, der vor dem Finale Zweiter ist.

+++ 06.01.2020: "Nicht das Gelbe vom Ei": Tournee-Präsident erwartet mehr Preisgeld +++

Der Präsident der Vierschanzentournee, Johann Pichler, rechnet mit einer Erhöhung des Preisgeldes beim Skisprung-Event rund um den Jahreswechsel. "Es wird sicher ein bisschen nach oben gehen", sagte er vor dem Abschlussspringen der 68. Tournee im österreichischen Bischofshofen. Derzeit bekommt der Gesamtsieger der Traditionsveranstaltung 20.000 Schweizer Franken (etwa 18.400 Euro). Das sei "in der heutigen Zeit nicht das Gelbe vom Ei", sagte Pichler am Montag.

Zuständig für eine Erhöhung seien der Österreichische Skiverband (ÖSV) und der Deutsche Skiverband (DSV), die mit jeweils zwei Austragungsorten an der Tournee beteiligt sind. Auf einer Tournee-Nachlese im Frühling soll das Thema diskutiert werden. "Schauen wir, was am 15. April rauskommt", sagte Pichler.

+++ 06.01.2020: Einer aus vier: Die Chancen der Favoriten im großen Tournee-Finale +++

An diesem Montag ist es endlich soweit: Nach vier Wettkämpfen wird der goldenen Adler an den Sieger der Vierschanzentournee 2019/20 vergeben. Vier Springer haben vor dem großen Finale ab 17.15 Uhr (ARD und Eurosport) noch realistische Chancen auf den Triumph. Der Favorit kommt aus Polen.

DAWID KUBACKI (830,7 Punkte/Polen)

Der 29 Jahre alte Blondschopf liegt an der Spitze und ist nicht nur deshalb der Top-Favorit: Kubacki ist extrem konstant und sprang bislang in allen drei Wettkämpfen auf das Podest. In Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen wurde er jeweils Dritter, im verrückten Windspringen von Innsbruck belegte er Rang zwei. "Ich konzentriere mich auf meine Sprünge, nicht auf die Gegner", kündigte der Pole nach der Qualifikation, die er auf Rang 13 beendete, an.

MARIUS LINDVIK (821,6 Punkte/Norwegen)

Mit 21 Jahren und der Erfahrung von null Wettkampfsprüngen in Bischofshofen ist Debütant Lindvik die Aufgabe im Pongau angegangen. Der Quali-Tag lief für den Garmisch- und Innsbruck-Sieger höchstens solide. Der deutsche Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler hält den Youngster nicht für einen Kandidaten auf den Gesamtsieg: "Dem traue ich das noch nicht so zu. Wenn der oben steht und führt im zweiten Durchgang, das wird dann schon ein anderes Gefühl. Er ist noch sehr jung und die anderen ein bisschen erfahrener."

KARL GEIGER (817,4 Punkte/Deutschland)

Für ihn spricht am wenigsten von dem Quartett der Anwärter. Geiger zeigte einen eher schwachen Quali-Tag und scheint auf der großen Anlage in Bischofshofen so seine Probleme zu haben. Die Rivalen Kubacki (Führung, Konstanz), Lindvik (Lauf von zwei Siegen) und Kobayashi (in Bischofshofen stark) haben bessere Argumente. Für Geiger, der mit zwei zweiten Plätzen in seiner Heimat Oberstdorf und in Garmisch-Partenkirchen gestartet war, wäre allerdings auch das Gesamt-Podest bei dem Traditionsevent ein großer Erfolg.

RYOYU KOBAYASHI (817 Punkte/Japan)

Würden alle Springer mit einem Gleichstand starten, wäre der Japaner der große Favorit. Kobayashi beherrscht die Paul-Außerleitner-Schanze im Vergleich mit seinen Konkurrenten wohl am besten, hat aber bereits mehr als siebeneinhalb Meter Rückstand auf Kubacki. Im vergangenen Jahr siegte er souverän vor Kubacki und dem Österreicher Stefan Kraft und sicherte sich nach vier Einzelsiegen die Tournee-Trophäe. Auch in der Quali war er der stärkste Springer aus dem Spitzenquartett. Mit einem Satz auf 134 Meter wurde er Sechster.

+++ 05.01.2020: Finale bei der Tournee: Skispringer Geiger kämpft um den Gesamtsieg +++

Skispringer Karl Geiger kämpft bei der 68. Vierschanzentournee um den ersten deutschen Gesamtsieg seit Sven Hannawald vor 18 Jahren. Der Oberstdorfer liegt vor dem vierten Wettbewerb in Bischofshofen am Montag (17.15 Uhr/ARD und Eurosport) 13,3 Punkte hinter dem polnischen Weltmeister Dawid Kubacki, der nach zwei dritten Plätzen und einem zweiten Rang die Gesamtführung übernommen hat. Außer Kubacki und dem Dritten Geiger haben auch der norwegische Debütant Marius Lindvik und Japans Titelverteidiger Ryoyu Kobayashi Chancen auf den prestigeträchtigen Triumph, der 20 000 Schweizer Franken und die Trophäe des goldenen Adlers bringt.

+++ 05.01.2020: Kraft gewinnt Skisprung-Quali in Bischofshofen - Geiger auf Platz 16 +++

Stefan Kraft hat die Qualifikation zum Abschluss-Skispringen der Vierschanzentournee in Bischofshofen gewonnen. Der Österreicher setzte sich am Sonntag auf der Paul-Außerleitner-Schanze vor Daiki Ito aus Japan und dem Polen Kamil Stoch durch. Deutschlands größter Hoffnungsträger Karl Geiger belegte mit einem Sprung auf 128 Meter nur den 16. Platz. Bester deutscher Springer war Constantin Schmid, der 139 Meter weit sprang und Vierter wurde.

Aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher erreichten zudem Markus Eisenbichler, Stephan Leyhe an seinem 28. Geburtstag und Pius Paschke den Wettkampf der besten 50 Springer an diesem Montag (17.15 Uhr/ARD und Eurosport). Moritz Baer reiste dagegen noch vor der Qualifikation krankheitsbedingt ab. Im Gesamtklassement liegt Geiger als Dritter umgerechnet gut sieben Meter hinter dem Führenden Polen Dawid Kubacki.

+++ 04.01.2020: Großer Dämpfer für Geiger: Nur Platz acht in Innsbruck +++

Karl Geiger hat bei der Vierschanzentournee der Skispringer einen herben Dämpfer im Kampf um den ersten deutschen Gesamtsieg seit Sven Hannawald 2002 hinnehmen müssen. Der 26-Jährige konnte am Samstag in Innsbruck nicht an seine furiosen Auftritte von Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen anknüpfen und belegte in einem turbulenten Wettkampf nach Sprüngen auf 117,5 und 126 Meter nur den achten Platz. Den Sieg am Bergisel sicherte sich bei wechselnden und tückischen Wind- und Wetterbedingungen der Norweger Marius Lindvik vor Dawid Kubacki aus Polen und dem Norweger Daniel Andre Tande.

Vor 20 200 Zuschauern an der österreichischen Kult-Schanze war Stephan Leyhe auf Rang fünf der beste deutsche Springer. Aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher erreichten zudem Markus Eisenbichler und Constantin Schmid den zweiten Durchgang und holten sich damit Weltcup-Punkte. In der Gesamtwertung eroberte Kubacki die Führung.

+++ 03.01.2020: Geiger bei Innsbruck-Quali auf Rang drei - Lindvik wieder vorne +++

Skispringer Karl Geiger hat seine starke Form auch auf der dritten Station der Vierschanzentournee bestätigt. Bei der Qualifikation von Innsbruck wurde der 26 Jahre alte Allgäuer am Freitag mit einem Sprung auf 131,5 Meter Dritter. Der Quali-Sieg am Bergisel ging an Garmisch-Gewinner Marius Lindvik aus Norwegen, Geigers direkter Tournee-Rivale Ryoyu Kobayashi (130 Meter) belegte den fünften Rang. Die weiteren fünf Springer des Deutschen Skiverbandes (DSV) qualifizierten sich geschlossen. Auch Stephan Leyhe (10.), Markus Eisenbichler (12.), Constantin Schmid (15.), Pius Paschke (25.) und Moritz Baer (48.) sind dabei.

+++ 03.01.2020: Tournee-Komitee weist Stöckl-Kritik in schriftlichem Statement zurück +++

Die Veranstalter des Neujahrsspringens haben die Kritik von Norwegens Skisprung-Cheftrainer Alexander Stöckl in einem schriftlichen Statement zurückgewiesen. Stöckl hatte via Twitter die langen Wartezeiten in den Hotels bemängelt und zudem moniert, dass Vorspringer auf dem Flur schlafen mussten und der Wettbewerb nur nach außen gut organisiert war.

Dazu hieß es in dem Schreiben, das von Präsident Michael Maurer und Generalsekretärin Sabrina Pieri unterzeichnet wurde: "Tatsächlich aber wurde für die Anreise der Mannschaften im Vorfeld allen Teams schriftlich mitgeteilt, dass die Hotels bereits zum Mittagessen ab 12.00 Uhr - und nicht wie sonst üblich frühestens ab 15.00 Uhr - die Zimmer in Garmisch-Partenkirchen bereithalten." An die empfohlene Abreise aus Oberstdorf hätten sich nach Angaben der Veranstalter einige Teams nicht gehalten.

Zu den langen Wartezeiten konterten die Veranstalter: "Diese betrugen aber nicht - wie vom Team-Chef der Norweger, Alexander Stöckl, geäußert - mehrere Stunden. Seine Mannschaft konnte nachweislich um 11.10 Uhr die Zimmer beziehen." Und auch den auf dem Flur schlafenden Vorspringer dementierte das Organisationskomitee. "Ein Athlet musste im Aufenthaltsraum des Ferienhauses, welches exklusiv von den Vorspringern belegt war, auf einer (neuen) Schlafcouch übernachten", hieß es in dem Schreiben. Statt nur elf angemeldeten Vorspringern waren schließlich 13 angereist.

+++ 03.01.2020: Hannawald: Tournee-Sieg "das Größte, was es im Skispringen gibt" +++

Für Deutschlands bis dato letzten Vierschanzentournee-Sieger Sven Hannawald ist der Triumph bei der Traditionsveranstaltung der größtmögliche Erfolg in seiner Sportart. "Ein Sieg bei der Tournee bleibt sogar vielen Favoriten verwehrt", sagte der 45-Jährige in einem Interview der "Funke Mediengruppe". "Wenn man dann die Möglichkeit hat, seinen Namen in die lange Liste von Koryphäen einzutragen, ist das in meinen Augen das Größte, was es im Skispringen gibt - vielleicht auch mehr als ein Olympiasieg."

Aus Hannawalds Sicht ist die ruhige Art von Karl Geiger, der als Zweitplatzierter der erste Verfolger des führenden Japaners Ryoyu Kobayashi ist, ein Trumpf des Oberstdorfers. "Er trägt genau das in sich, was bei einer Tournee wichtig ist: Als Heißsporn lässt man sich von einer negativen Situation eher beeinflussen, das bringt einen vom Weg weg", sagte Hannawald. "Er hat die Fähigkeit, sich auf seinen Sport zu konzentrieren, egal was um ihn herum passiert." Hannawald hatte die Tournee in der Saison 2001/2002 gewonnen.

+++ 03.01.2020: Tückischer Bergisel: Wo deutsche Träume platzten - und wahr wurden +++

Kaum eine Skisprung-Anlage in Europa ist so bekannt und berüchtigt wie die Bergisel-Schanze in Innsbruck. Die Springer genießen bei ihren Flügen nicht nur das herrliche Panorama der schneebedeckten Nordkette, sondern sehen auch den Stadtfriedhof. Auf der dritten Station der Vierschanzentournee platzten in den vergangenen Jahren viele deutsche Gesamtsieg-Träume. Das soll Karl Geiger an diesem Samstag (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport) nicht passieren. Dafür sollen ihm auch positive Erinnerungen des letzten Wettkampfs auf der tückischen Schanze helfen.

STURZPECH: Severin Freund im Januar 2016, Richard Freitag im Januar 2018: Schon zweimal haben deutsche Skispringer zuletzt die Titelchance bei der Tournee mit einem Sturz am Bergisel eingebüßt. Freund war damals erster Verfolger von Peter Prevc, klagte nach seinem schmerzhaften Fall in einem Probesprung aber über Rückenschmerzen. Freitag musste die Tournee nach dem Überkreuzen der Skier bei der Landung als Zweitplatzierter und Gelb-Träger sogar vorzeitig beenden.

FÖHNSTURM: Im Vorjahr lieferten sich der Deutsche Markus Eisenbichler und Japans späterer Vierfachsieger Ryoyu Kobayashi ein packendes Duell - bis der Bayer im für Innsbruck typischen Föhnsturm alle Chancen einbüßte. "Eisei" musste mit ansehen, wie sich Kobayashi souverän den dritten Erfolg sicherte und in der Gesamtwertung endgültig davonzog. Auf die Frage, was Zimmerkollege Eisenbichler ihm mitgeben könne, antwortete Geiger nun: Bloß nicht den Föhnsturm des Vorjahres!

MEDAILLENREGEN: Die WM in Seefeld und Innsbruck im Februar 2019 wurde für die Adler des Deutschen Skiverbandes (DSV) zu einem einzigen Triumphzug. Eisenbichler holte im Einzel Gold vor Geiger, einen Tag später gab es überlegen den WM-Titel mit der Mannschaft. "Wir haben uns bei der WM schonmal revanchiert für Innsbruck", sagte Geiger nun. Vor zehn Monaten hatte Eisenbichler mit glänzenden Augen geschwärmt: "Es war wirklich traumhaft."

+++ 02.01.2020: Skispringer bei Tournee-Qualifikation in Innsbruck gefordert +++

Ausgeruht und mit voller Kraft will Karl Geiger nach einem Tag Pause in Innsbruck an seine bisher starken Auftritte bei der Vierschanzentournee anknüpfen. Der 26 Jahre alte Oberstdorfer und seine Skisprung-Kollegen sind an diesem Freitag beim ersten Tournee-Stop in Österreich in der Qualifikation gefordert (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport). Der zweitplatzierte Geiger hat an die Schanze am Bergisel, an der schon viele deutsche Tournee-Hoffnungsträger scheiterten, gute Erinnerungen: Im vergangenen Jahr gewann er dort WM-Silber im Einzel und Gold mit der Mannschaft.

Bei der Tour de Ski sind die Langläufer in Val di Fiemme im Massenstart gefragt. Die deutschen Bob-Asse wollen derweil beim Heim-Weltcup in Winterberg im Viererbob neben dem Weltcuperfolg auch den EM-Titel einfahren. In Oberstdorf steht zudem deutsche Meisterschaft im Eiskunstlauf auf dem Programm.

+++ 02.01.2020: Trainer Horngacher: Gute Teamleistung auch für Geiger wichtig +++

Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher hat die Bedeutung der zuletzt starken Mannschaftsleistung seiner Skispringer bei der Vierschanzentournee hervorgehoben. "Wir brauchen ein starkes Team, denn nur aus einem starken Team kann dann einer hervorgehen, der dann so eine starke Leistung bringt", sagte der 50-Jährige am Donnerstag im Teamhotel im österreichischen Lans bei Innsbruck. Dieser eine, der hervorgeht, ist momentan Karl Geiger als Zweiter der Gesamtwertung: "Was der Karl macht, ist außergewöhnlich. Wir sind froh, dass wir einen Mann ganz vorne haben", sagte Horngacher.

An Neujahr überzeugten den Österreicher neben dem zweitplatzierten Geiger auch Constantin Schmid als Siebter und Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler auf Rang zehn. "Es ist uns endlich mal gelungen, drei unter den Top 10 zu haben. Da sieht man die Arbeit, die dahintersteckt, wenn drei Leute so hohe Leistungen bringen", sagte Horngacher.

+++ 02.01.2020: Skisprung-Bundestrainer: "Weiß nicht, wie die Tournee steht" +++

Häufig ist es eine Phrase, doch Stefan Horngacher scheint wirklich nur von Spiel zu Spiel zu schauen - oder besser: von Springen zu Springen. "Wenn ich ehrlich bin, weiß ich gar nicht, wie die Tournee steht", sagte der Skisprung-Bundestrainer am Donnerstag angesprochen auf die Chancen der drei Sportler auf den Plätzen eins bis drei bei der Vierschanzentournee, Ryoyu Kobayashi, Karl Geiger und Dawid Kubacki.

"Kobayashi müsste führen", sagte der 50-Jährige am Ruhetag zur Halbzeit des Traditionsevents im österreichischen Lans und lächelte. "Ich beschäftige mich damit nicht, weil ich genau weiß, das sind nur Spekulationen. Ich muss Fakten schaffen und schauen, dass das Team funktioniert und die Jungs gute Sprünge produzieren. Das ist unsere Aufgabe. Ich fokussiere mich auf das, was ich momentan beeinflussen kann."

Geiger liegt umgerechnet 3,5 Meter hinter dem japanischen Vorjahressieger. Der Pole Kubacki befindet sich gut 1,2 Meter hinter dem Oberstdorfer. "Wir denken nicht über die Tournee nach, sondern gehen von Wettkampf zu Wettkampf", betonte Horngacher.

+++ 01.01.2020: Halbzeit bei der Vierschanzentournee: Zahlreiche Favoriten schon aus dem Rennen +++

Die Hälfte der Sprünge bei der Vierschanzentournee sind absolviert, an diesem Donnerstag geht es für die Skispringer nach Österreich. Vor dem Bergisel-Springen in Innsbruck an diesem Samstag (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport) haben sich einige Favoriten schon aus dem Rennen um den goldenen Adler verabschiedet. Ein Überblick zur Halbzeit.

RYOYU KOBAYASHI (JAPAN): Die Erfolgsserie ist beendet, der alleinige Rekord von sechs Tournee-Tagessiegen in Serie verpasst. Doch selbst nach Platz vier an Neujahr bleibt Japans Gesamtweltcup-Sieger der große Favorit auf die erfolgreiche Titelverteidigung. Im Vorjahr hatte Kobayashi die Konkurrenz am Bergisel deutlich hinter sich gelassen.

KARL GEIGER (DEUTSCHLAND): Nach der nächsten Skisprung-Gala mit Rang zwei in Garmisch-Partenkirchen wagt sich der Oberstdorfer langsam aus der Deckung. "Ich bleibe offensiv. Die zaubern alle nicht, die kochen alle nur mit Wasser", sagte Geiger vor dem Ruhetag. An die Schanze in Innsbruck hat er positive Erinnerungen: Dort gab es im Vorjahr Gold im Team und Silber im Einzel bei der Nordischen Ski-WM.

DAWID KUBACKI (POLEN): Der Einzel-Weltmeister von Seefeld ist bisher der Überraschungsmann bei der Tournee. Mit Rang drei bei beiden Springen hat er seine Ambitionen auf den Gesamtsieg untermauert. Kobayashi und Geiger liegen nur knapp vor dem 29-Jährigen.

STEFAN KRAFT (ÖSTERREICH): Den Termin beim Eisstockschießen wird Österreichs Top-Mann am Ruhetag auslassen. Geplagt von einer Erkältung ist der Pongauer durchwachsen ins neue Jahr gestartet, er konnte seinen vierten Platz aus Oberstdorf nicht bestätigen. Krafts Rückstand auf Kobayashi beträgt umgerechnet schon knapp 20 Meter.

Abgehängtes Trio: Für die drei Mitfavoriten Kamil Stoch (Polen), Daniel Andre Tande (Norwegen) und Österreichs Philipp Aschenwald sind die Tournee-Träume nach einem oder gar zwei verpatzten Wettbewerben schon vorbei. Sie können in Innsbruck und Bischofshofen nur noch auf Tagessiege spekulieren.

+++ 01.01.2020: Vierschanzentournee-Macher entschuldigen sich für Organsationspannen +++

Die Skisprung-Organisatoren der 68. Vierschanzentournee haben sich für Pannen in den vergangenen Tagen entschuldigt. Pressechef Ingo Jensen sagte stellvertretend für das Organisationskomitee an Neujahr in Garmisch-Partenkirchen: "Es ist nicht die Art und Weise, wie die Tournee die Sportler behandeln sollte. Wir müssen uns verbessern. Entschuldigung, so etwas sollte nicht wieder vorkommen." Bei der zweiten Station der Tournee waren mehrere Versäumnisse zusammengekommen, was unter anderem Norwegens Trainer Alexander Stöckl via Twitter monierte.

"Neujahrsspringen Garmisch 2019/2020: Von außen gut organisiert, aber das war es", schrieb der gebürtige Österreicher Stöckl. Erklärend und mit Gruß an die Veranstalter in Garmisch-Partenkirchen fügte er hinzu: "Vorspringer schlafen im Hotelflur, keine Container für kleine Nationen. Ich bin nicht amüsiert, Herr Präsident." In der norwegischen Zeitung "VG" nannte Stöckl die Verhältnisse gar "einen Skandal".

+++ 01.01.2020: Lindvik gewinnt Neujahrsspringen - Geiger wird Zweiter in Garmisch +++

Der Norweger Marius Lindvik hat das Neujahrsspringen bei der Vierschanzentournee gewonnen und mit seinem Sprung auf 143,5 Meter den zehn Jahre alten Schanzenrekord des Schweizers Simon Ammann eingestellt. Bester deutscher Skispringer war am Mittwoch in Garmisch-Partenkirchen wie schon zum Auftakt in Oberstdorf Karl Geiger auf Rang zwei. Vorjahressieger und Oberstdorf-Gewinner Ryoyu Kobayashi kam auf den vierten Platz.

In der Gesamtwertung rückte die Spitze näher zusammen. Rang drei ging an den Polen Dawid Kubacki. Zweitbester Sportler aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher war Constantin Schmid auf dem siebten Platz. Markus Eisenbichler kam auf Rang zehn.

Mit seinem Sieg verhinderte Lindvik einen Rekord. Kobayashi hätte mit einem Erfolg der erste Skispringer werden können, der sechs Wettkämpfe bei der Traditionsveranstaltung in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen nacheinander für sich entscheidet.

+++ 01.01.20202: Skispringer Geiger Dritter nach 1. Durchgang - Lindvik mit Rekord +++

Karl Geiger hat seine Chancen auf eine Top-Platzierung beim Neujahrsspringen gewahrt. Der 26 Jahre alte Skispringer aus Obersdorf liegt nach dem ersten Durchgang der Traditionsveranstaltung auf dem dritten Platz. Unter blauem Himmel in Garmisch-Partenkirchen führt der Norweger Marius Lindvik vor Dawid Kubacki aus Polen. Der Führende in der Gesamtwertung, Ryoyu Kobayashi aus Japan, liegt einen Punkt hinter Geiger auf dem vierten Platz.

Constantin Schmid ist als zweitbester Deutscher Sechster, Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler liegt auf Rang 14. Lindvik stellte mit seinem Satz auf 143,5 Meter den zehn Jahre alten Schanzenrekord des Schweizers Simon Ammann ein. In Stephan Leyhe und Pius Paschke erreichten noch zwei weitere Sportler aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher den zweiten Durchgang der besten 30 Springer.

+++ 01.01.2020: Skisprung-Trainer Stöckl wütend: Scharfe Kritik an Tournee-Machern +++

Norwegens Skisprung-Cheftrainer Alexander Stöckl hat scharfe Kritik an den Organisatoren des Neujahrsspringens bei der 68. Vierschanzentournee geübt. "Neujahrsspringen Garmisch 2019/2020: Von außen gut organisiert, aber das war es", schrieb der gebürtige Österreicher auf Twitter. Erklärend und mit Gruß an die Veranstalter in Garmisch-Partenkirchen fügte er hinzu: "Vorspringer schlafen im Hotelflur, keine Container für kleine Nationen. Ich bin nicht amüsiert, Herr Präsident."

Auf der Großen Olympiaschanze wird traditionell an Neujahr das zweite der vier Tournee-Springen ausgetragen. Die Qualifikation fand an Silvester statt. Der norwegischen Zeitung "VG" berichtete Stöckl, dass andere Gäste nachts in seiner Unterkunft über einen im Flur schlafenden Vorspringer hätten steigen müssen, um zum Gemeinschaftsbad zu kommen. "Das ist ein Skandal und wenig professionell", sagte Stöckl.

+++ 01.01.2020: Mitfavorit Karl Geiger: Neujahrsspringen in Garmisch steht an +++

Mit Karl Geiger in der Favoritenrolle steht an diesem Mittwoch (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport) das traditionelle Neujahrsspringen der Skispringer auf dem Programm. Auf der Großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen werden bei der zweiten Station der Vierschanzentournee mehr als 20.000 Zuschauer erwartet. Der Allgäuer Geiger belegte zum Auftakt in seiner Heimat Oberstdorf den zweiten Rang und stellte seine derzeit überragende Form mit einem Sieg in der Garmisch-Quali an Silvester erneut unter Beweis. Auch der zuletzt schwächelnde Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler und Stephan Leyhe sind Kandidaten für eine gute Platzierung.

+++ 01.01.2020: Die Duelle der deutschen Skispringer beim Neujahrsspringen +++

Neun deutsche Skispringer haben sich für das Neujahrsspringen der Vierschanzentournee in Garmisch-Partenkirchen qualifiziert. Am Mittwoch (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport) müssen sie sich in den K.o.-Duellen beweisen. Wer gegen wen? Ein Überblick:

  • Karl Geiger (Oberstdorf/1) - Moritz Baer (Gmund-Dürnbach/50)
  • Markus Eisenbichler (Siegsdorf/5) - Sondre Ringen (Norwegen/46)
  • Stephan Leyhe (Willingen/12) - Viktor Polasek (Tschechien/39)
  • Constantin Schmid (Oberaudorf/13) - Robin Pedersen (Norwegen/38)
  • Pius Paschke (Kiefersfelden/26) - Roman Koudelka (Tschechien/25)
  • Philipp Raimund (Oberstdorf/29) - Jan Hoerl (Österreich/22)
  • Martin Hamann (Aue/34) - Michael Hayboeck (Österreich/17)
  • Luca Roth (Meßstetten/37) - Killian Peier (Schweiz/14)

+++ 01.01.2020: "Ich gehe auf Angriff": Geigers große Chance beim Neujahrsspringen +++

Die letzten Stunden im Jahr 2019 wollte Karl Geiger ganz gemütlich im Kreise seiner Teamkollegen verbringen. "Wir machen ein gemütliches Abendessen, Lagerfeuer, fahren ein bisschen runter in gemütlicher Runde", hatte der zurückhaltende und in sich ruhende Allgäuer nach seinem letzten Sprung im alten Jahr angekündigt. Geht es nach Geiger, darf es beim Traditionsevent an Neujahr (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport) gerne so weitergehen wie bisher. "Morgen ist ein neuer Tag, dann heißt es nicht, dass es wieder so gut läuft", warnte der Tournee-Zweite nach seinem 139-Meter-Flug und dem Quali-Sieg an Silvester.

Der große Kontrahent für Geiger ist Titelverteidiger Ryoyu Kobayashi. Mit fünf Tournee-Einzelsiegen am Stück, dem Gelben Trikot und einer überragenden Form ist das japanische Leichtgewicht derzeit der große Maßstab auf den Schanzen dieser Welt. Doch das soll sich vor über 20.000 Zuschauern in Garmisch-Partenkirchen an diesem Mittwoch ändern.

"Karl zeigt, dass man Kobayashi schlagen kann. Ich hoffe, er macht im neuen Jahr so weiter", sagte Teamkollege Stephan Leyhe, der wie Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler ein ernsthafter Kandidat für eine Überraschung ist. Wird Kobayashi erneut nicht besiegt, holt er sich als erster Skispringer der Geschichte sechs aufeinanderfolgende Siege bei der Tournee.

Der zweite Platz von Oberstdorf, der Quali-Sieg und der ganze Rummel um seine Person scheinen Herausforderer "Karle" indes wenig zu beeindrucken. Geiger springt mit bemerkenswerter Konstanz, spricht ruhig und sachlich und lässt sowohl Superlative als auch große Kampfansagen in seinen sportlich bisher besten Wochen in der Schublade. "Schiefgehen kann immer was, das ist im Skispringen so. Es läuft aber echt gut. Trotzdem ist es wichtig, an dem Zeug dranzubleiben", sagte Geiger.

Immerhin zu einer ersten selbstbewussten Ankündigung ließ sich Deutschlands derzeitiger Schanzen-Primus doch hinreißen. "Ich gehe auf Angriff, ich habe nichts zu verlieren. Ich kann da aufholen und die anderen angreifen, das ist mein Ziel." Geigers Rückstand auf Kobayashi sind derzeit 9,2 Punkte, das sind umgerechnet etwa fünf Meter. Doch auch die Verfolger um den Polen Dawid Kubacki und Stefan Kraft aus Österreich sind noch in Schlagdistanz und könnten am Mittwoch in Garmisch an Geiger vorbeiziehen.

+++ 31.12.2019: Skispringer Geiger gewinnt Quali in Garmisch - Eisenbichler Fünfter +++

Deutschlands Skisprung-Hoffnung Karl Geiger hat die nächste Hürde bravourös gemeistert und die Qualifikation für das Neujahrsspringen gewonnen. Der 26 Jahre alte Allgäuer sprang am Dienstag in Garmisch-Partenkirchen 139 Meter und setzte sich damit gegen die komplette Konkurrenz durch. Sein direkter Konkurrent Ryoyu Kobayashi aus Japan kam auf 138 Meter und wurde damit Dritter. Für Geiger gibt es ein Preisgeld von 5.000 Schweizer Franken. Rang zwei belegte der Österreicher Philipp Aschenwald.

An Neujahr (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport) steht auf der Großen Olympiaschanze das zweite Einzel nach Oberstdorf auf dem Programm. Auch Markus Eisenbichler (137,5 Meter/5.), Stephan Leyhe (130,5 Meter/12.) und Constantin Schmid (134,5 Meter/13.) qualifizierten sich vor 10 000 Zuschauern mühelos. Insgesamt neun DSV-Adler packten den Sprung unter die besten 50.

+++ 31.12.2019: Platz eins im Training: Nächstes Zeichen von Skispringer Geiger +++

Skispringer Karl Geiger scheint nach seinem zweiten Platz beim Vierschanzentournee-Auftakt in Oberstdorf auch in Garmisch-Partenkirchen sehr gut zurechtzukommen. Der 26 Jahre alte Allgäuer gewann an Silvester den zweiten Trainingsdurchgang mit einem Sprung auf 135 Meter. In beiden Trainingssprüngen lag er zudem deutlich vor seinem japanischen Rivalen Ryoyu Kobayashi, der in Oberstdorf seinen fünften Tournee-Einzelsieg in Serie gefeiert hatte. Das Neujahrsspringen findet am Mittwoch (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport) auf der Großen Olympiaschanze statt.

+++ 31.12.2019: Neujahrsspringen: Die vergangenen Jahre machen den DSV-Adlern Mut +++

Silvester hat bei den Skispringern einen ganz besonderen Platz im Kalender. Zwischen Qualifikation und Wettkampf werden in Garmisch-Partenkirchen nicht nur Vorsätze für das neue Jahr gefasst, sondern auch Ziele in ganz naher Zukunft ins Visier genommen. Auf den so sehr ersehnten Gesamtsieg bei der Vierschanzentournee durften die Adler des Deutschen Skiverbandes (DSV) zum Jahreswechsel zuletzt fast immer hoffen. Auch nach dem Neujahrsspringen (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport) 2020?

SEVERIN FREUND: Mit einem furiosen Sieg in Oberstdorf startete der Niederbayer 2015/2016 in die Tournee - und weckte Hoffnungen auf den erste Gesamtsieg seit Sven Hannawald 2002. Diese bestand zwar auch nach Rang drei in Garmisch. Die große Stärke des späteren Siegers Peter Prevc (Slowenien) war aber schon bei der zweiten Tournee-Station deutlich sichtbar.

RICHARD FREITAG: Im Gelben Trikot zum Schattenberg und dort ein hervorragender Start mit Platz zwei: Für Richard Freitag lief die Tournee 2017/2018 stark an. Auch in Garmisch wurde er hinter dem späteren Vierfachsieger Kamil Stoch aus Polen Zweiter. Die Träume endeten erst in Innsbruck, als Freitag stürzte.

MARKUS EISENBICHLER: "Sieg oder Sarg" beschrieb der impulsive Markus Eisenbichler einst sein Motto. Mit Rang zwei in Oberstdorf und Rang zwei in Garmisch legte er bei der Tournee 2018/2019 den Grundstein für einen möglichen Gesamtsieg. Das Problem: Der Japaner Ryoyu Kobayashi gewann nicht nur die ersten beiden Springen, sondern auch die letzten beiden. Für Eisenbichler reichte es zu Gesamtplatz zwei.

KARL GEIGER: Der beste deutsche Skispringer zum Jahresende 2019 hat nun auch die Chance, um den Tournee-Gesamtsieg mitzukämpfen. Umgerechnet etwa fünf Meter fehlen ihm auf Titelverteidiger Kobayashi, der in Oberstdorf schon wieder gewonnen hat.

+++ 30.12.2019: Skispringer Freitag bei Vierschanzentournee ausgestiegen +++

Für Team-Weltmeister Richard Freitag ist die 68. Vierschanzentournee der Skispringer vorzeitig beendet. Der 28 Jahre alte Sachse wird wegen Formschwäche schon bei der zweiten Station in Garmisch-Partenkirchen an Neujahr (14.00 Uhr/ZDF und Eurosport) nicht mehr an den Start gehen, wie Bundestrainer Stefan Horngacher am Montagmorgen mitteilte. Freitag war in Oberstdorf nur 59. in der Qualifikation geworden und hatte den Wettkampf daher verpasst.

+++ 30.12.2019:Ausstieg vor Garmisch möglich: Freitags Zukunft bei Tournee offen +++

Skisprung-Bundestrainer Stefan Horngacher hat offengelassen, ob der formschwache Richard Freitag weiter bei der Vierschanzentournee dabei ist. Man werde sich an diesem Montag zusammensetzen und beraten, wie es weitergeht, sagte der 50 Jahre alte Österreicher nach dem Auftaktwettkampf der Tournee am Sonntagabend in Oberstdorf. Es ist sogar möglich, dass Freitag, der in diesem Februar noch mit der Mannschaft WM-Gold gewann, bei der zweiten Tournee-Station in Garmisch-Partenkirchen schon nicht mehr dabei ist.

Der 28-Jährige war in Oberstdorf bereits in der Qualifikation gescheitert und hatte nicht am Kräftemessen der besten 50 Springer teilgenommen.

+++ 29.12.2019:Kobayashi gewinnt Tournee-Auftakt - Geiger als Zweiter auf Podest +++

Titelverteidiger Ryoyu Kobayashi hat das Auftaktspringen der 68. Vierschanzentournee in Oberstdorf gewonnen und damit einen Rekord eingestellt. Der Japaner siegte am Sonntag mit Sprüngen auf 138 und 134 Meter vor 25 500 Zuschauern auf der Schattenbergschanze im Allgäu. Bester Deutscher wurde Karl Geiger, der mit Sprüngen auf 135 und 134 Meter den zweiten Platz belegte. Auch Markus Eisenbichler (134 und 123,5 Meter) schaffte als Elfter ein ordentliches Resultat. Das Podium hinter Kobayashi und Geiger komplettierte der Pole Dawid Kubacki als Dritter.

Kobayashi gewann damit nach dem Vierfachsieg aus dem Vorjahr sein fünftes Tournee-Springen am Stück. Das haben vor ihm nur Helmut Recknagel, Sven Hannawald sowie Kamil Stoch geschafft. Siegt der Japaner auch an Neujahr (14.00 Uhr/ARD und Eurosport), ist er alleiniger Rekordhalter beim Traditionsevent.

+++ 29.12.2019: Ratloser Richard Freitag im Tief: "Es ist schwierig zu erklären" +++

Für Richard Freitag muss sich die aktuelle Situation anfühlen wie ein Albtraum. An der Schattenbergschanze von Oberstdorf, wo er vor zwei Jahren noch im Gelben Trikot souverän die erste Tournee-Quali gewann und Rang zwei belegte, verpasste der 28 Jahre alte Sachse am Samstag die Qualifikation für das Finale der besten 50 am Sonntag (17.30 Uhr/ARD und Eurosport). Während in Luca Roth und Philipp Raimund zwei No-Names ihren großen Auftritt im Allgäu bekommen, wird Freitag einer der 27.000 Zuschauer sein.

"Es ist schwierig zu erklären. Ich hatte zu wenig Geschwindigkeit, dann steht man halt relativ früh auf dem Hang", sagte der sichtlich geknickte Freitag nach dem 112-Meter-Hüpfer, der ihm gerade einmal Rang 59 einbrachte. Der Gesamtweltcup-Zweite von 2017/2018 hat große technische Schwierigkeiten und springt zurzeit oft nicht gleichzeitig mit beiden Beinen ab. "Es ist einfach ein bisschen schief. Es fehlen einfach ein paar Sprünge", analysierte er.

Früher habe er in solchen Phasen "geübt und gemacht und getan". Nach dem Fehlstart von Oberstdorf könnte es sogar sein, dass Freitag nach den beiden Springen in Deutschland aus dem Tournee-Aufgebot gestrichen wird. Sein Vorhaben klingt ohnehin unkonkret: "Weitermachen und dann schauen, wie die weiteren Pläne sind."

+++ 29.12.2019: Die Duelle der deutschen Springer zum Auftakt der Vierschanzentournee +++

Neun deutsche Skispringer haben sich für den Auftakt-Wettbewerb der Vierschanzentournee in Oberstdorf qualifiziert. Am Sonntag (17.30 Uhr/ARD und Eurosport) müssen sie sich in K.o.-Duellen beweisen. Wer gegen wen? Ein Überblick:

Stephan Leyhe : Tilen Bartol

Markus Eisenbichler : Daniel Andre Tande

Karl Geiger : Philipp Raimund

Constantin Schmid : Killian Peier

Pius Paschke : Dmitri Wassiljew

Martin Hamann : Moritz Baer

Antti Aalto : Luca Roth

+++ 29.12.2019: Kraft siegt bei Tournee-Quali - Geiger, Leyhe und Eisenbichler stark +++

Stephan Leyhe, Markus Eisenbichler und Karl Geiger haben in der Qualifikation zum Vierschanzentournee-Auftakt in Oberstdorf starke Sprünge gezeigt und den deutschen Fans Hoffnung gemacht. Der 27 Jahre alte Leyhe als Dritter, der ein Jahr ältere Eisenbichler als Fünfter und der 26-jährige Geiger auf Rang sechs präsentierten sich am Samstag in starker Verfassung. Der weiteste Satz vor 15.500 Zuschauern an der Schattenbergschanze gelang dem Österreicher Stefan Kraft, der nach 136 Metern landete und die Qualifikation gewann.

Neben Geiger, Eisenbichler und Leyhe sicherten sich aus dem Team von Bundestrainer Stefan Horngacher auch Constantin Schmid, Pius Paschke, Martin Hamann, Luca Roth, Moritz Baer und Philipp Raimund ihren Startplatz für den Wettkampf an diesem Sonntag (17.30 Uhr/ARD und Eurosport). Der frühere Top-Athlet Richard Freitag schied dagegen nach einem enttäuschenden Sprung aus.

+++ 20.12.2019: Auftakt der Vierschanzentournee mit Parkplatzschnee +++

Rund eine Woche vor Beginn der Vierschanzentournee haben die Veranstalter mit Schneemangel zu kämpfen. "Wegen den warmen Temperaturen konnten wir nicht genug Schnee produzieren und fahren zusätzlich Lkws mit Schnee, der von Parkplätzen geräumt wurde, ins Stadion", sagte Florian Stern, Geschäftsführer der Skisport- und Veranstaltungs GmbH in Oberstdorf, am Freitag. Die Vierschanzentournee startet am 28. Dezember in Oberstdorf und endet am 6. Januar 2020 in Bischofshofen.

Der teilweise dreckige Schnee wird als Unterlage im Auslauf der Schanze verteilt. Als weiße Deckschicht wird Schnee verwendet, der durch Schneekanonen vorproduziert wurde. Für die Hauptschanze werden laut Stern etwa 3.000 Kubikmeter Schnee benötigt. Grund für die milden Temperaturen war ein Föhn in den Allgäuer Alpen. In Oberstdorf lagen die Temperaturen in der vergangenen Woche zwischen 12 und 17 Grad - zu warm für eine künstliche Beschneiung.

Keine Probleme gibt es an den anderen drei Orten. Beim Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen hätte man "zur Not Zugriff auf weitere Schneedepots", sagte Tournee-Pressechef Ingo Jensen der Deutschen Presse-Agentur am Freitag. Die Springen in Innsbruck und Bischofshofen seien dagegen "sicher".

+++ 18.12.2019: Erstmals seit 1991/1992: Skispringer Kasai nicht bei der Tournee +++

Skisprung-Methusalem Noriaki Kasai wird erstmals seit 28 Jahren die Vierschanzentournee verpassen. Der 47-Jährige aus Japan wurde für das Aufgebot für die vier Springen in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen nicht berücksichtigt, wie der japanische Skiverband am Mittwochabend mitteilte. "Es war ein harter Kampf für mich. Mein Gefühl auf der Schanze stimmt nicht. Ich habe die richtige Anfahrtsposition noch nicht gefunden. Aber körperlich geht es mir gut und ich werde nicht aufgeben", wird Kasai beim Fachportal "skispringen.com" zitiert.

Angeführt wird Japans Team zum Saison-Höhepunkt vom letztjährigen Gewinner Ryoyu Kobayashi. Ebenfalls dabei sind Junshiro Kobayashi, Yukiya Sato, Daiki Ito, Naoki Nakamura, Keiichi Sato und Taku Takeuchi. Kasai denkt auch mit 47 Jahren noch nicht an ein Karriereende. Der zweimalige Tournee-Zweite plant stattdessen sogar, seine Laufbahn langfristig fortzusetzen. Sein letzter Einzelsieg im Weltcup datiert aus dem Jahr 2014.

+++ 16.12.2019: Bundestrainer über Skispringer Freund: "Er steht immer wieder auf" +++

Die Teilnahme an der Vierschanzentournee ist für den verletzungsgeplagten Severin Freund trotz eines weiteren Rückschlags zuletzt noch nicht vom Tisch. Ob der 31 Jahre alte Skisprung-Weltmeister von 2015 bei dem Schanzen-Spektakel rund um den Jahreswechsel starten kann, entscheide sich kurzfristig, sagte Bundestrainer Stefan Horngacher der Deutschen Presse-Agentur beim Weltcup in Klingenthal. "Wenn es geht, ist es super. Wenn es nicht geht, dann geht's einfach nicht. Für ihn ist es erstmal wichtig, wieder zurückzukommen, wieder im Weltcup springen zu können und vielleicht ein paar gute Ergebnisse zu machen", sagte Horngacher.

Nach zwei Kreuzbandrissen und einer Meniskus-Operation war Freund eigentlich schon auf dem Weg zurück in den Weltcup. Zuletzt war der Niederbayer durch Rückenprobleme dann erneut zurückgeworfen worden. "Das knickt ihn natürlich schon enorm. Aber wer den Severin kennt, der weiß: Er steht immer wieder auf", sagte Horngacher. Nach einer Pause kann Freund nun wieder trainieren. "Wir müssen jetzt schauen, wie lange es dauert, bis er wieder das Fitnesslevel hat, um auf der Schanze seine Leistung zu bringen", sagte Horngacher.

+++ 14.11.2019: Auftakt der Vierschanzentournee in Oberstdorf ausverkauft +++

Das Auftaktspringen der Vierschanzentournee in Oberstdorf ist rund anderthalb Monate vor dem Wettkampf bereits ausverkauft. Mehr als 25.000 Zuschauer werden beim traditionellen Tournee-Start an der Schattenbergschanze am 29. Dezember erwartet, wie die Organisatoren am Donnerstag mitteilten. Für die Qualifikation am Vortrag gibt es dagegen noch Karten. Nach dem Springen in Oberstdorf geht es für Dreifach-Weltmeister Markus Eisenbichler und seine Konkurrenten in Garmisch-Partenkirchen (31.12./01.01.) und Innsbruck (03.01./04.01.) weiter. Der Tournee-Abschluss erfolgt wie jedes Jahr in Bischofshofen (05.01./06.01.).

Folgen Sie News.de schon bei Facebook und YouTube? Hier finden Sie brandheiße News, aktuelle Videos, tolle Gewinnspiele und den direkten Draht zur Redaktion.

loc/news.de/dpa
Fotostrecke

Die vier Schanzen im Überblick

Michael SchumacherChineme Martins ist totBarbara Schöneberger, Bella Hadid, Stefanie GiesingerNeue Nachrichten auf der Startseite