08.07.2019, 09.40 Uhr

FIFA Frauen Fußball-Weltmeisterschaft 2019 Ergebnisse: +++ 05.06.2019: Nationalspielerin Marozsan lässt Mannschaftstraining bei WM aus +++

Spielerinnen des US-Teams halten gemeinsam die Trophäe. Die Fußballerinnen aus den USA sind zum vierten Mal Weltmeister.

Spielerinnen des US-Teams halten gemeinsam die Trophäe. Die Fußballerinnen aus den USA sind zum vierten Mal Weltmeister. Bild: dpa

Fußball-Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan hat auf das Mannschaftstraining der deutschen Auswahl am Mittwoch bei der WM in Frankreich verzichtet. Die 27 Jahre alte Mittelfeldspielerin und Spielgestalterin legte aus Gründen der "Belastungssteuerung" stattdessen eine individuelle Einheit im Teamhotel in Bruz ein, teilte der Deutsche Fußball-Bund mit.

Marozsan hatte mit ihrem französischen Club Olympique Lyon jüngst noch das Chamion-Legaue-Finale der Frauen gegen den FC Barcelona (4:1) bestritten und soll mit Blick auf das WM-Auftaktspiel der deutschen Elf gegen China am Samstag in Rennes (15.00 Uhr/ARD und DAZN) etwas schonender behandelt werden. "Wir müssen sie noch ein bisschen in Watte packen", hatte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg bereits vor der WM-Anreise erklärt.

+++ 05.06.2019: DFB-Spielführerin Popp sieht Preisgelddebatte bei WM gelassen +++

Die deutsche Spielführerin Alexandra Popp kann der hochkochenden Debatte um die Bezahlung von Frauen und Männern im Fußball nicht viel abgewinnen. Zuletzt hatte die australische Spielergewerkschaft die FIFA aufgefordert, den Frauen bei der WM das gleiche Preisgeld zu offerieren und dafür eine Kampagne gestartet. "Davon höre ich das erste Mal", sagte Popp am Mittwoch im Mannschaftshotel der DFB-Auswahl in Bruz auf eine entsprechende Frage. "Die FIFA hat die Prämien schon verdoppelt. Von daher sollten wir die Kirche im Dorf lassen", meinte die 28 Jahre alte Nationalspielerin.

Im deutschen Team werde darüber zurzeit "nicht gesprochen", ergänzte Popp. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) würde jeder Spielerin für den WM-Titel in Frankreich insgesamt 75 000 Euro als Prämie zahlen - so viel wie nie zuvor. Die Spieler von Joachim Löw hätten für den Titel in Russland 2018 allerdings jeweils 350.000 Euro bekommen.

Zuvor hatte Gianni Infantino nach seiner Wiederwahl als Präsident des Fußball-Weltverbands Fehler bei der bisherigen Vermarktung von Frauen-Weltmeisterschaften eingestanden. Dies sei ein Grund für die großen Unterschiede bei den Preisgeldern im Vergleich zum Weltturnier der Männer, sagte der Schweizer am Mittwoch beim FIFA-Kongress in Paris. "Wir müssen den Frauenfußball entwickeln und in ihn investieren. Wir müssen da mehr Aufschwung schaffen und ihn separat vom Männerfußball vermarkten."

Das Gesamt-Preisgeld für die Teams bei der Frauen-WM beträgt 30 Millionen US-Dollar. Dies ist zwar eine Verdopplung zur WM 2015 in Kanada, aber immer noch ein Vielfaches weniger als bei der Männer-WM. Für den Sieg in Russland erhielt Weltmeister Frankreich allein 38 Millionen US-Dollar an Preisgeld, insgesamt wurden bei der WM 400 Millionen US-Dollar ausgeschüttet.

+++ 05.06.2019: DFB-Spielführerin Popp verspürt keinen WM-Druck: "Bin sehr entspannt" +++

Die deutsche Spielführerin Alexandra Popp geht viel lockerer in ihre dritte Fußball-Weltmeisterschaft. "Natürlich ist es für mich eine große Ehre, die Mannschaft erstmals bei einer WM als Kapitänin auf das Feld zu führen. Aber noch bin ich sehr entspannt, das Kribbeln kommt wahrscheinlich am Freitagabend, wenn man ins Bett geht", sagte die 28 Jahre alte Angreiferin vom Double-Sieger VfL Wolfsburg. Das Auftaktmatch der DFB-Elf ist am Samstag in Rennes (15.00 Uhr/ARD und DAZN) gegen China.

Bei der Heim-WM 2011 und dem Turnier in Kanada 2015 seien die Erwartungen viel größer gewesen, betonte Popp am Mittwoch. "Weil jeder vorher gesagt hat, Deutschland wird sowieso Weltmeister. Diesen Druck haben wir jetzt nicht." Gleichwohl wolle das Team in Frankreich natürlich so weit wie möglich kommen.

Die deutsche Co-Trainerin Britta Carlson sagte, alle 23 Spielerinnen seien fit und einsatzbereit. Das gilt auch für Svenja Huth, die am Dienstag wegen eines geschwollenen Fußes mit dem Training ausgesetzt hatte. "Sie soll heute wieder voll mittrainieren. Aber sie hatte gegen Chile einen Schlag auf den Fuß bekommen, da wollen wir kein Risiko eingehen", sagte die 41 Jahre alte Assistentin von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg.

+++ 05.06.2019: Ex-Weltfußballerin Keßler erwartet "gutes Turnier" für deutsches Team +++

Die frühere Weltfußballerin Nadine Keßler zählt die deutschen Fußballerinnen bei der WM in Frankreich zum Kreis der Titelanwärter. "Deutschland ist eine Mannschaft, gegen die man nicht gerne spielt. Sie sind sehr diszipliniert, sehr strukturiert, sehr effizient", lobte die 31 Jahre alte Ex-Nationalspielerin das Team von Trainerin Martina Voss-Tecklenburg im Interview der Deutschen Presse-Agentur in Paris. "Es sind gute Voraussetzungen, um ein gutes Turnier zu spielen. Ich traue ihnen einiges zu."

Vor dem Turnierstart gegen China am Samstag (15.00 Uhr/ARD und DAZN) sei der "Vibe" um die deutsche Mannschaft positiv, sagte Keßler. Der Favoritenkreis für die WM sei allerdings groß. "Ich glaube, es wird ein gigantisches Turnier mit wahrscheinlich sieben, acht, neun Mannschaften, die den Titel gewinnen können", sagte die Europameisterin von 2013. "Es ist absolut nicht vorhersehbar, und das ist ein gutes Zeichen. Das Teilnehmerfeld ist enger zusammengerückt."

Nach dem Ende ihrer aktiven Laufbahn wegen anhaltender Verletzungsprobleme arbeitet Keßler seit 2017 für die Europäische Fußball-Union UEFA und leitet dort inzwischen die Abteilung Frauenfußball. Für den Weltverband FIFA gehört sie bei der WM zur Technischen Studiengruppe und wird Spiele fachlich bewerten.

+++ 04.06.2019: Öffentliches WM-Training der DFB-Frauen ohne angeschlagene Huth +++

Fußball-Nationalspielerin Svenja Huth hat das erste öffentliche Training der deutschen Frauen in Frankreich verpasst. Die 28 Jahre alte Angreiferin von Turbine Potsdam musste am Dienstag auch auf die zweite Übungseinheit des Teams von Bundestrainerin Martina Voss Tecklenburg auf dem Trainingsplatz in Pont-Péan verzichten, weil sie bei der WM-Generalprobe gegen Chile (2:0) am vergangenen Donnerstag einen Schlag auf den Fuß bekommen hatte. Am Morgen hatte Huth lediglich eine Einheit im Kraftraum des Mannschaftshotels in Bruz absolviert.

Das deutsche Team wurde von französischen Kindern mit einem "Herzlich willkommen"-Transparent und rund 100 Neugierigen begrüßt. Nach dem rund anderthalbstündigen Training am Nachmittag, zu dem auch ein kleines Übungsspielchen mit vielen Tempoaktionen gehörte, schrieben die Spielerinnen Autogramme. Zunächst war kein öffentliche Einheit der DFB-Elf geplant, aber der Weltverband FIFA hatte alle 24 Teams dazu aufgefordert, ein komplettes Training offen für Fans und Medien durchzuführen.

Der zweimalige Weltmeister Deutschland bestreitet sein erstes Turnierspiel am Samstag (15.00 Uhr/ARD und DAZN) in Rennes gegen China. "Ich hoffe, dass wir gegen China gut ins Turnier starten. Ein Auftaktsieg ist immer besonders wichtig", sagte DFB-Vizepräsidentin Hannelore Ratzeburg am Rande des Trainings.

Die Fußball-WM der Frauen startet am Freitag mit der Eröffnungspartie von Gastgeber Frankreich gegen Südkorea im Pariser Prinzenpark und wird mit dem Finale am 7. Juli in Lyon abgeschlossen.

+++ 04.06.2019: WM-Fieber bei DFB-Frauen steigt - Däbritz: "Froh, dass es losgeht" +++

Mit der Ankunft im WM-Quartier ist die Vorfreude der deutschen Fußballerinnen auf das Auftaktmatch bei der Weltmeisterschaft in Frankreich gegen China am Samstag (15.00 Uhr/ARD und DAZN) in Rennes nochmals deutlich gestiegen. "Wir haben uns hier von Anfang an wohl gefühlt. Es ist eine tolle Anlage, sehr idyllisch und weitläufig", beschrieb Nationalspielerin Sara Däbritz ihre ersten Eindrücke der Golf-Hotels "Domaine de Cicé Blossac" am Dienstag. "Man spürt jetzt, dass die WM immer näher kommt. Wir sind froh, dass es jetzt bald losgeht."

Auch ihre Bayern-Teamkollegin und WM-Zimmerpartnerin Melanie Leupolz strahlte über das ganze Gesicht, als sie von der Ankunft am Montagabend und der ersten Übungseinheit am Morgen berichtete: "Das Hotel ist toll. Auch der Trainingsplatz ist in Ordnung. Man muss ein bisschen fahren. Aber wir haben ja sonst auch nicht so viel zu tun", sagte die 25-Jährige.

+++ 03.06.2019: DFB-Frauen zuversichtlich zur WM - Minimalziel Olympia-Qualifikation +++

Die deutschen Fußball-Frauen sind voller Zuversicht zur Weltmeisterschaft in Frankfurt aufgebrochen. Nach dem Treffen in einem Frankfurter Nobel-Hotel flog die DFB-Delegation am Montagnachmittag nach Rennes, wo für die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am kommenden Freitag das Auftaktspiel in der Gruppe B gegen China ansteht. "Wir sind froh, dass es jetzt endlich losgeht", sagte die Bundestrainerin vor dem Abflug. Weitere Vorrundengegner des Olympiasiegers sind Spanien am 12. Juni in Valenciennes und Südafrika am 17. Juni in Montpellier.

Als Minimalziel hat Voss-Tecklenburg vor ihrem ersten Turnier als Bundestrainerin das Ticket für die Sommerspiele 2020 in Tokio ausgerufen. Dafür muss die DFB-Auswahl bei der WM-Endrunde vom 7. Juni bis 7. Juli in Frankreich zu den drei besten europäischen Teams gehören. "Wir wollen uns für die Olympischen Spiele qualifizieren. Das bedeutet, dass wir mindestens ins Viertelfinale, wenn nicht sogar ins Halbfinale kommen müssen", sagte die 51-Jährige. "Wenn wir das schaffen, wäre der erste große Schritt getan. Alles andere ist dann Mehrwert on top."

+++ 02.06.2019: Deutsche Fußballerinnen starten in WM-Unternehmen +++

Die deutschen Fußballerinnen starten am Montag ihre Reise zur Weltmeisterschaft in Frankreich. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg trifft sich zunächst um 13.00 Uhr in Frankfurt am Main, ehe es drei Stunden später mit dem Flugzeug Richtung Rennes geht. Dort wird die DFB-Auswahl vor dem Auftaktspiel gegen China am 8. Juni Quartier beziehen. Weitere Vorrundengegner des Olympiasiegers sind Spanien am 12. Juni in Valenciennes und Südafrika am 17. Juni in Montpellier. 24 Mannschaften sind beim Turnier dabei. 52 Partien werden an neun Spielorten ausgetragen. Das Finale steigt am 7. Juli in Lyon.

+++ 31.05.2019: Fußball-Frauen: DFB lobt Rekordprämie für WM-Titel aus +++

Sollte die deutsche Fußball-Nationalmannschaft der Frauen bei der Weltmeisterschaft in Frankreich den WM-Titel gewinnen, bekäme jede Spielerin eine DFB-Prämie von 75.000 Euro - so viel wie nie zuvor. Die leistungsbezogene Regelung sieht vor, dass der WM-Triumph mit 65.000 Euro honoriert wird, dazu käme ein Bonus von 10.000 Euro für die erfolgreiche Olympia-Qualifikation. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund am Freitag mit.

Zum Vergleich: Die Männer hätten für den WM-Gewinn 2018 in Russland pro Spieler 350.000 Euro eingestrichen, gingen nach dem Vorrunden-Aus aber leer aus. Der Viertelfinal-Einzug wäre mit 75.000 Euro belohnt worden, exakt der Summe, die die Frauen nun für den Titel bekämen.

Um sich die Teilnahme an den Olympischen Sommerspielen 2020 in Tokio zu sichern, muss das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg zu den drei besten europäischen Teams beim WM-Turnier vom 7. Juni bis 7. Juli gehören. Die Olympia-Prämie von 10.000 Euro bekäme der Olympiasieger von Rio de Janeiro 2016 unabhängig von der Endplatzierung.

Der Mannschaftsrat um Alexandra Popp und der DFB haben sich darüber hinaus auf folgende Prämien geeinigt: Für WM-Platz zwei bekäme jede Akteurin 40.000 Euro, der dritte Rang wäre 30.000 Euro wert. Platz vier würde mit 25.000, das Viertelfinale mit 10.000 Euro honoriert.

Im März hatte Ausrüster Adidas zudem angekündigt, dass das Unternehmen bei der Frauen-WM 2019 den von ihnen gesponserten Spielerinnen im Fall des Titelgewinns genau die gleichen Prämien zahlen werde wie ihren männlichen Kollegen.

Seit dem ersten WM-Triumph 2003 sind die Prämien für die Frauen deutlich gestiegen, auch wenn sie nicht an die Verdienste der Männer herankommen. Damals bekamen Birgit Prinz und Co. jeweils 15.000 Euro für den Titel, 2007 in China waren es schon 50.000 Euro. Für den Sieg bei der Heim-WM 2011 hatte der DFB 60.000 ausgelobt, in Kanada 2015 wäre jede Spielerin mit 65.000 Euro belohnt worden.

+++ 30.05.2019: Deutsche Fußballerinnen gewinnen letzten WM-Test mit 2:0 gegen Chile +++

Die deutschen Fußballerinnen haben Chile bei ihrer WM-Generalprobe mit 2:0 (2:0) geschlagen. Das Team von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg setzte sich am Donnerstag in Regensburg durch Treffer von Alexandra Popp (29. Minute) und Carolin Simon (45.+2) gegen die Südamerikanerinnen durch, die erstmals an einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Die Gastgeberinnen waren im ersten Abschnitt klar überlegen, in der zweiten Halbzeit ging der Spielfluss durch viele Wechsel verloren. Insgesamt ließen sie gut eine Woche vor Beginn des Turniers in Frankreich (7. Juni bis 7. Juli) zu viele Torgelegenheiten aus.

+++ 29.05.2019: DFB-Frauen bestreiten WM-Generalprobe gegen Chile +++

Die deutschen Fußballerinnen bestreiten am Donnerstag (17.45 Uhr/ARD) ihr letztes Länderspiel vor der Abreise zur Weltmeisterschaft in Frankreich. Gegner bei der WM-Generalprobe in Regensburg ist Chile. Die Südamerikanerinnen haben sich zum ersten Mal für eine Frauen-WM qualifiziert und haben noch nie gegen Deutschland gespielt. Die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg will sich mit einem Sieg Selbstvertrauen für das anstehende Turnier im Nachbarland vom 7. Juni bis 7. Juli holen. Offen ist, ob DFB-Stammtorhüterin Almuth Schult nach ihrer Schulterverletzung gegen die Chileninnen aufläuft.

+++ 29.05.2019: Nationalspielerin Goeßling hofft auf "Eventfans" +++

Fußball-Nationalspielerin Lena Goeßling vom VfL Wolfsburg hofft bei der WM der Frauen auf einen ähnlichen Effekt wie beim Handball. "Deutschlands Fans sind ja immer ein bisschen Eventfans. Das sieht man auch bei den Handballern. In der Liga ist die Aufmerksamkeit bei denen auch nicht so groß, aber bei einem Turnier ist auf einmal die ganze Nation handballverrückt", sagte die 33-Jährige dem "Tagesspiegel".

Der Zuspruch der Fans hänge aber auch vom Erfolg des DFB-Teams bei dem am 7. Juni beginnenden Turnier in Frankreich ab. "Je weiter man kommt, desto mehr Aufmerksamkeit hat man", sagte Goeßling.

+++ 29.05.2019: Popp fordert Veränderungen bei Terminen im Frauenfußball +++

Nationalmannschafts-Spielführerin Alexandra Popp wünscht sich wie in der Fußball-Bundesliga der Männer auch bei den Frauen feste Spielansetzungen. "Mit festen Terminen wäre viel mehr möglich, gerade im Zuschauerbereich", sagte Popp in einem Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch). Die 28-Jährige vom VfL Wolfsburg, die das Nationalteam bei der am 7. Juni beginnenden WM in Frankreich anführt, spielt bei ihrem Verein oft vor weniger als 2.000 Fans.

"Die Fans kommen ja nicht alle aus einer Region. Und wenn sich dann wenige Tage vor einer Partie, zum Beispiel wegen schlechten Witterungsverhältnissen, der Tag und die Zeit ändern und man schon sein Zugticket gekauft hat - dann steht man einfach blöd da und denkt: Danke für nichts! Da muss sich in der Infrastruktur noch etwas tun."

Auch bei der Terminierung von Länderspielen sei noch Luft nach oben. "Da spielen wir zwar meist gegen 16 Uhr. Aber dann oft unter der Woche, und nachmittags arbeiten die meisten Leute", sagte Popp. "Dann ist es auch egal, in welcher Stadt wir spielen. Wenn nur 5.000 Zuschauer ins Stadion kommen, muss sich keiner wundern."

+++ 28.05.2019: Schults WM-Chancen gestiegen: "Sie hinterlässt einen guten Eindruck" +++

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft kann mit ihrer Stammtorhüterin Almuth Schult für die anstehende Weltmeisterschaft in Frankreich planen. Die 28 Jahre alte Wolfsburgerin schlug sich lange mit einer hartnäckigen Schulterverletzung herum, konnte aber im Abschlusstraininglager der DFB-Elf in Grassau am Chiemsee wieder torwartspezifische Übungen machen. "Sie hinterlässt einen guten Eindruck. Im Moment sind wir sehr positiv. Mal schauen", sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am Dienstag in Grassau zur Fitness der deutschen Nummer eins.

Am Donnerstag (17.45 Uhr/ARD) absolviert die deutsche Mannschaft mit dem Länderspiel gegen Chile in Regensburg ihre WM-Generalprobe. Voss-Tecklenburg kündigte an, dass gegen den WM-Neuling überwiegend die Startelf auflaufen soll, die auch für den Turnierauftakt gegen China am 8. Juni in Rennes vorgesehen ist. Am 3. Juni reist der DFB-Tross von Frankfurt/Main zur ersten Station. Die 8. Frauen-WM findet vom 7. Juni bis 7. Juli in neun französischen Städten statt.

sba/news.de/dpa
Seiten: 456
Michael SchumacherChineme Martins ist totWinter-Wetter im März 2020Neue Nachrichten auf der Startseite