01.12.2019, 15.58 Uhr

Formel 1 Grand Prix Abu Dhabi 2019 Ergebnisse :                        Umfrage: Formel 1 für Hälfte der Deutschen nicht mehr zeitgemäß

Hamilton sichert sich letzte Pole der Formel-1-Saison

Hamilton sichert sich letzte Pole der Formel-1-Saison Bild: picture alliance/Kamran Jebreili/AP/dpa

Fast die Hälfte der Deutschen hält die Formel 1 für nicht mehr zeitgemäß. Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur zufolge hat die Rennserie aus Sicht von 47 Prozent der Bundesbürger als Sport ausgedient. Die Königsklasse des Motorsports startet am Sonntag mit dem Großen Preis von Australien in ihre neue Saison und fährt Mitte April in Shanghai das 1000. Rennen ihrer Geschichte. Für lediglich 36 Prozent der Deutschen passt das PS-Spektakel noch in die heutige Zeit. 17 Prozent der Befragten wollten keine Meinung äußern.

Die Formel 1 dreht seit 1950 ihre Runden. In dieser Saison sind 21 Rennen auf fünf Kontinenten geplant. Seit Jahren stehen die Macher der Rennserie in der Kritik wegen der hohen Kosten für die Entwicklung der Autos und der Umweltbelastung durch den Motorsport. Eine Reihe von Herstellern engagiert sich bereits in der vollelektrischen Rennserie Formel E, die sich als grüne Alternative präsentiert.

Die führenden Formel-1-Teamchefs verwiesen am Freitag in Melbourne auf die hohe Effizienz der Motoren und die hoch entwickelten Systeme zur Energierückgewinnung in den Autos. Diese Technik sei auch wegweisend für die Serienproduktion der Hersteller.

Zudem bemüht sich die Führung der Formel 1 seit langem um die deutliche Reduzierung der Ausgaben. Geplant ist auch die Einführung einer Budgetgrenze. Der aktuelle Grundlagenvertrag zwischen Vermarktern, Weltverband und Teams läuft Ende 2020 aus.

+++ 15.03.2019: Mercedes-Teamchef Wolff: Ferrari hat einen Vorteil +++

Mercedes-Teamchef Toto Wolff sieht die Seriensiege seines Rennstalls in der Formel 1 als möglichen Nachteil in der neuen Saison. "Ferrari hat einen Vorteil uns gegenüber: Nach elf Jahren ohne Titel haben sie einen riesigen Hunger. Wenn sie den richtig kanalisieren, kann sie das zum Titel tragen", sagte der Österreicher im Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag). Mercedes stellte in den vergangenen fünf Jahren stets den Fahrer-Weltmeister und war Team-Champion. Bei den Testfahrten in Barcelona vor Saisonstart war allerdings Sebastian Vettel im Ferrari der Schnellste.

Der 31 Jahre alte Hesse will in seinem fünften Jahr bei der Scuderia endlich erstmals die WM im roten Auto gewinnen. "Seine Emotionalität ist eine große Stärke von Sebastian", sagte Mercedes-Teamchef Wolff. Man dürfe nicht nur die Fehler sehen, die den ehrgeizigen Vettel zuletzt bei der Jagd auf den Titel ausgebremst hatten. "Wir sehen nicht die außerordentlichen Performances, die ihm diese Emotionalität überhaupt erst eingebracht haben", fügte der 47 Jahre Wolff hinzu.

+++ 13.03.2019: Sebastian Vettel nennt seinen neuen Ferrari "Lina" +++

Sebastian Vettel hat seinen neuen Dienstwagen "Lina" getauft. Der Ferrari-Pilot verriet die Namenswahl bei der Saisoneröffnung der Formel 1 in Melbourne. Offiziell firmiert sein Gefährt unter dem Fabriknamen SF90. Der 31-Jährige gibt seinen Autos traditionell für jede Saison einen Kosenamen. Im Vorjahr nannte Vettel seinen Ferrari "Loria". Davor hießen die Boliden "Eva", "Margherita" und "Gina".

Begonnen hatte die Tradition in seiner ersten vollen Saison bei Toro Rosso 2008, als er sein Auto "Julia" nannte. Bei Red Bull waren die Namen dann oft weniger züchtig. So gab es 2009 nach "Kate" auch "Kates schmutzige Schwester", 2010 dann die "üppige Liz" und die "geile Mandy". Es folgten die "sexy Kylie", "Abbey", die "hungrige Heidi" und "Suzie".

Vettel startet am Sonntag beim Großen Preis von Australien in sein fünftes Jahr bei Ferrari und will endlich den ersten WM-Titel mit der Scuderia gewinnen. Seine vier WM-Triumphe feierte er von 2010 bis 2013 mit Red Bull. "Wir wollen ein neues Kapitel aufschlagen. Die Moral ist hoch, das Team ist auf dem richtigen Weg", sagte Vettel, der erneut Titelverteidiger Lewis Hamilton im Mercedes herausfordert.

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