01.12.2019, 15.58 Uhr

Formel 1 Grand Prix Abu Dhabi 2019 Ergebnisse :                        Formel 1 GP 2019 in Le Castellet: Ergebnisse und Live-Ticker vom Großen Preis von Frankreich

Hamilton sichert sich letzte Pole der Formel-1-Saison

Hamilton sichert sich letzte Pole der Formel-1-Saison Bild: picture alliance/Kamran Jebreili/AP/dpa

Direkt nach den jeweiligen Durchgängen versorgen wir Sie hier auf news.de mit den aktuellen Ergebnissen vom Freien Training, Qualifying und Rennen des Großen Preises von Frankreich in Le Castellet.

+++ 23.06.2019: Hamilton gewinnt auch Formel-1-Rennen in Frankreich - Vettel Fünfter +++

Lewis Hamilton hat das Formel-1-Rennen von Frankreich gewonnen und seine WM-Führung weiter ausgebaut. Der britische Mercedes-Pilot setzte sich am Sonntag in Le Castellet vor seinem Teamkollegen Valtteri Bottas durch und feierte im achten Saisonlauf seinen sechsten Sieg. Der deutsche Ferrari-Star Sebastian Vettel aus Heppenheim musste sich mit Platz fünf begnügen und landete noch hinter seinem Teamkollegen Charles Leclerc aus Monaco und Red-Bull-Pilot Max Verstappen aus den Niederlanden. Hamilton wiederholte auf dem Kurs in Südfrankreich seinen Sieg aus dem Vorjahr und liegt in der WM-Wertung nun schon 76 Punkte vor Vettel.

+++ 22.06.2019: Hamilton will Formel-1-Siegesserie fortsetzen +++

WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton steuert beim Formel-1-Rennen in Frankreich am Sonntag (15.10 Uhr) seinem sechsten Saisonsieg entgegen. Der britische Mercedes-Pilot startet in den achten WM-Lauf in Le Castellet von der Pole Position und könnte seinen Vorsprung in der Gesamtwertung weiter ausbauen. Hamilton hatte auch im Vorjahr auf dem Circuit Paul Ricard gewonnen. Als Zweiter beginnt sein finnischer Teamkollege Valtteri Bottas das Rennen, Dritter ist Ferrari-Pilot Charles Leclerc aus Monaco. Eine Aufholjagd nimmt sich Sebastian Vettel vor. Der 31-Jährige startet nach einer verkorksten Qualifikation im Ferrari nur als Siebter.

+++ 22.06.2019: Hamilton holt sich die Pole Position in Frankreich +++

WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton hat sich die Pole Position für den Großen Preis von Frankreich gesichert. Der britische Formel-1-Titelverteidiger ließ am Samstag in der Qualifikation in Le Castellet seinen finnischen Teamkollegen Valtteri Bottas klar hinter sich. Dritter wurde der Monegasse Charles Leclerc im Ferrari. Sein Teamkollege Sebastian Vettel kam nach mehreren Patzern nicht über den enttäuschenden siebten Platz hinaus. Für Hamilton war es die 86. Pole Position seiner Karriere. Vor dem achten Saisonlauf am Sonntag führt der fünfmalige Weltmeister in der Gesamtwertung klar vor Bottas und Vettel.

+++ 22.06.2019: Hülkenberg nur 13. in Formel-1-Qualifikation +++

Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg hat beim Heimspiel seines Arbeitgebers Renault einen guten Startplatz verpasst. Der Rheinländer scheiterte am Samstag in Le Castellet bereits im zweiten Durchgang der Qualifikation. Nach einer schwachen Runde kam der 31-Jährige nicht über Rang 13 hinaus und schaffte es daher nicht in die finale Jagd auf die besten zehn Startplätze. Der Grand Prix von Frankreich am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) ist der achte WM-Lauf dieser Saison.

+++ 22.06.2019: Mercedes-Piloten auch im Formel-1-Abschlusstraining überlegen +++

Mercedes-Pilot Valtteri Bottas ist im Abschlusstrainining der Formel 1 vor dem Grand Prix in Frankreich die Bestzeit gefahren. Der Finne verwies WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton im anderen Silberpfeil am Samstag in Le Castellet auf Rang zwei. Ferrari-Pilot Sebastian Vettel belegte hinter seinem Teamkollegen Charles Leclerc aus Monaco den vierten Rang.

Der 31 Jahre alte Vettel hatte nach den ersten Trainingsrunden am Freitag beklagt, dass die technischen Neuerungen an seinem Auto nicht die erhoffte Wirkung zeigen. Während der Einheit am Samstagmittag ließ der Hesse sogar seinen Sitz im Cockpit noch einmal austauschen. Am Ende fehlte ihm eine knappe halbe Sekunde auf die Marke von Bottas.

Der Rheinländer Nico Hülkenberg belegte mit mehr als 1,8 Sekunden Rückstand Rang elf. Beim Heimspiel sind die Aussichten für seinen Arbeitgeber Renault wohl eher trübe.

Die ersten sieben Saisonrennen hat allesamt Mercedes gewonnen. Titelverteidiger Hamilton führt die Gesamtwertung mit 29 Punkten Vorsprung vor Stallrivale Bottas an. Vettel hat als WM-Dritter vor dem Grand Prix am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) 62 Zähler weniger als Hamilton.

+++ 22.06.2019:Mercedes-Teamchef: Hamilton hat noch vier, fünf Formel-1-Jahre +++

Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist beeindruckt vom Reifeprozess von Formel-1-Superstar Lewis Hamilton. "Er ist jedes Jahr erwachsener geworden, mit weniger emotionalen Schwankungen. Er ist jetzt stabiler und sehr gut ins Team integriert", lobte der 47 Jahre alte Österreicher in der britischen Zeitung "The Telegraph" (Samstag) den Chefpiloten der Silberpfeile. Die persönliche Weiterentwicklung sei eine der größten Stärken Hamiltons im Vergleich zu anderen Fahrern.

Der Brite hat vier seiner fünf WM-Titel im Mercedes gewonnen. Vor dem achten Saisonlauf im südfranzösischen Le Castellet am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) führt der 34-Jährige die Gesamtwertung erneut mit klarem Vorsprung an.

Den Rekord von Michael Schumacher von sieben WM-Triumphen habe Hamilton im Hinterkopf, sagte Wolff. "Der Grund, warum er es nicht ausspricht, ist, dass dazwischen noch ein sechster liegt", sagte der Teamchef. Sollte Hamilton motiviert bleiben, habe er noch "weitere vier, fünf" Formel-1-Jahre vor sich, urteilte Wolff. Hamiltons Vertrag bei Mercedes läuft Ende 2020 aus. Seine Zukunft danach hat der Titelverteidiger vom neuen Formel-1-Reglement abhängig gemacht, das 2021 in Kraft treten soll.

+++ 22.06.2019:"Müssen weitermachen": Enttäuschter Vettel jagt Pole Position +++

Mit Wut im Bauch macht sich Sebastian Vettel am Samstag (15.00 Uhr) auf die schwere Jagd nach der Pole Position für das Formel-1-Rennen in Frankreich. Hinter sich hat der Ferrari-Star einen schwarzen Freitag, an dem auf und neben der Strecke wenig nach Wunsch verlief. Im Training war der Hesse deutlich langsamer als das Mercedes-Duo Valtteri Bottas und Lewis Hamilton. Und bei den Sportrichtern scheiterte die Scuderia mit dem Antrag auf Revision der Zeitstrafe, die Vettel zuletzt den Sieg in Kanada gekostet hatte.

"Sehr verärgert und enttäuscht" sei der Rennstall über die Entscheidung der Rennkommissare, sagte Teamchef Mattia Binotto. "Es ist schade, für die Leute, die an der Strecke oder am Fernsehen sitzen, ist es einfach doof", klagte Vettel. Doch er mahnte auch: "Wir müssen weitermachen." Viel Arbeit liege auf dem Circuit Paul Ricard noch vor Ferrari.

Das Problem: Die technischen Neuerungen am SF90 bringen im Kampf mit Mercedes nicht so viel wie erhofft. "Es lief noch nicht rund, wir sind nicht zufrieden", räumte Vettel ein. Der Rückstand des 31-Jährigen und seines Teamkollegen Charles Leclerc auf die Silberpfeile war bei den Übungseinheiten beträchtlich.

So geht nach sieben Siegen in den ersten sieben Saisonrennen Mercedes schon wieder als Favorit in die Qualifikation für den Großen Preis von Frankreich. Dabei lief es auch bei Titelverteidiger Hamilton im Training noch nicht nach Plan. "Ich hatte einige Probleme. Das Auto hat übersteuert, aber es war nichts, was wir nicht beheben können", sagte der 34-Jährige.

Der Brite führt vor dem achten Saisonlauf am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) mit 29 Punkten Vorsprung auf seinen finnischen Teamkollegen Bottas in der Gesamtwertung. Vettel liegt als Dritter bereits 62 Zähler hinter Hamilton.

+++ 21.06.2019: Vettel in Frankreich-Qualifikation nur Außenseiter +++

Sebastian Vettel hat am Samstag (15.00 Uhr) bei der Jagd auf den besten Startplatz für das Formel-1-Rennen in Frankreich nur Außenseiter-Chancen. Im Training von Le Castellet war der Ferrari-Pilot deutlich langsamer als das überlegene Mercedes-Duo Lewis Hamilton und Valtteri Bottas. Er sei noch nicht zufrieden mit den technischen Neuerungen an seinem Auto, sagte Vettel nach den Übungsrunden auf dem Circuit Paul Ricard. Der 31 Jahre alte Hesse liegt in der WM-Gesamtwertung als Dritter bereits 62 Punkte hinter dem britischen Titelverteidiger Hamilton. Das Gastspiel in Südfrankreich ist der achte Grand Prix in dieser Saison.

+++ 21.06.2019: Mercedes bestimmt Tempo im Formel-1-Training von Frankreich +++

Mercedes hat das Training zum Formel-1-Rennen in Frankreich bestimmt und Sebastian Vettels Ferrari-Team erneut klar hinter sich gelassen. Der Finne Valtteri Bottas fuhr am Freitag in Le Castellet die schnellste Runde im Silberpfeil, Zweiter wurde sein britischer Teamkollege Lewis Hamilton. Der britische WM-Spitzenreiter hatte noch am Vormittag die Bestzeit vorgelegt, war am Nachmittag aber auch wegen eines kleinen Unfalls mit einem Poller am Ende langsamer als Bottas. Der WM-Dritte Vettel musste sich hinter Ferrari-Stallrivale Charles Leclerc aus Monaco mit Rang vier begnügen. Nico Hülkenberg kam im Renault nicht über Rang 14 hinaus.

+++ 21.06.2019: Rennkommissare bestätigen Kanada-Strafe für Vettel +++

Sebastian Vettel erhält den Sieg beim Formel-1-Rennen in Kanada nicht zurück. Die Rennkommissare des Weltverbands FIA wiesen am Freitag nach einer Anhörung in Le Castellet den Antrag von Ferrari auf Neubewertung der umstrittenen Situation beim Grand Prix in Montréal zurück. Das von der Scuderia vorgelegte Beweismaterial sei nicht ausreichend für eine Aufhebung der Zeitstrafe, hieß es zur Begründung. Damit bleibt der eigentlich zweitplatzierte Lewis Hamilton Sieger des Rennens vom 9. Juni, Vettel muss sich endgültig mit Rang zwei begnügen. Der Eklat in Kanada hatte eine Debatte um das Formel-1-Reglement ausgelöst.

+++ 21.06.2019:Anhörung von Ferrari im Streitfall um Vettel abgeschlossen +++

Im Streitfall um Sebastian Vettels Strafe beim Formel-1-Rennen in Kanada beraten die Rennkommissare nach einer Anhörung des Ferrari-Teams das weitere Vorgehen. Der Sportdirektor des Rennstalls, Laurent Mekies, hatte zuvor am Freitag in Le Castellet vor dem Grand Prix von Frankreich das Beweismaterial der Scuderia präsentiert. Nach 35 Minuten verließ Mekies die Anhörung auf dem Circuit Paul Ricard wieder. Vettel hatte wegen eines Manövers gegen Mercedes-Pilot Lewis Hamilton beim Rennen in Montréal am 9. Juni eine Fünf-Sekunden-Strafe erhalten und daher den Sieg nachträglich an den Briten verloren.

Mekies sagte nun, Ferrari habe "überwältigende Beweise", dass Vettel in der strittigen Situation keinen Regelbruch begangen habe. Der 31 Jahre alte Hesse war nach einem Fahrfehler in der 48. Runde aufs Gras geraten und hatte dann bei seiner Rückkehr auf die Strecke Hamilton nahe an eine Mauer gedrängt. Vettel versicherte, die Aktion sei nicht absichtlich gewesen. Die Rennkommissare ahndeten dagegen eine gefährliche Fahrweise. Das Urteil löste eine Debatte über ein zu enges Reglement und die Rolle der Sportkommissare aus.

Mit einer Entscheidung über den Antrag von Ferrari auf Neubewertung der Situation ist nach Angaben des Weltverbands FIA noch am Freitag zu rechnen.

+++ 21.06.2019: Mercedes-Duo im ersten Formel-1-Training in Frankreich vorn +++

WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton hat im ersten Formel-1-Training vor dem Großen Preis von Frankreich die Bestzeit erobert. Der britische Titelverteidiger verwies am Freitag in Le Castellet seinen Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas aus Finnland mit 0,069 Sekunden Vorsprung auf den zweiten Platz. Dritter wurde Ferrari-Fahrer Charles Leclerc aus Monaco vor dem Niederländer Max Verstappen im Red Bull.

Sebastian Vettel kehrte mit mehr als einer Sekunde Rückstand auf Hamilton als Fünfter zurück in die Garage. Die technischen Neuerungen am Ferrari des 31 Jahre alten Hessen zeigten auf den ersten Übungsrunden noch nicht die erhoffte Wirkung. Der Rheinländer Nico Hülkenberg belegte beim Heimspiel seines Arbeitgebers Renault Rang zwölf.

+++ 20.06.2019: Hamilton wegen Lagerfeld-Gedenkfeier später zur Rennstrecke +++

Formel-1-Spitzenreiter Lewis Hamilton reist mit Verspätung zum Grand Prix von Frankreich an. Der Mercedes-Pilot ließ sich am Donnerstag von seinen Medienpflichten vor dem Rennen in Le Castellet entbinden, weil er eine Gedenkfeier für die im Februar gestorbene Mode-Ikone Karl Lagerfeld besuchen wollte.

Silberpfeil-Teamchef Toto Wolff habe dem 34 Jahre alten Briten diesen Wunsch gewährt, teilte ein Sprecher des Weltmeister-Rennstalls mit. Die nicht-öffentliche Hommage an Lagerfeld sollte am Donnerstag in Paris stattfinden. Details zu der Veranstaltung waren zunächst nicht bekannt.

Hamilton gestaltet selbst eine eigene Modelinie. Kurz nach dem Tod von Lagerfeld hatte er den deutschen Star-Designer als "Paten der Modewelt" gewürdigt.

Zum Großen Preis von Frankreich tritt Titelverteidiger Hamilton als WM-Führender an. Mercedes hat die ersten sieben Saisonläufe allesamt gewonnen.

+++ 20.06.2019: Anhörung im Streitfall um Vettels aberkannten Sieg am Freitag +++

Im Verfahren um den aberkannten Formel-1-Sieg von Sebastian Vettel in Kanada hat der Weltverband FIA eine Anhörung für Freitag angesetzt. Ein Vertreter des Ferrari-Teams solle dann den Rennkommissaren in Le Castellet vor dem Grand Prix von Frankreich den Antrag auf eine Neubewertung des Vorfalls in Montréal am 9. Juni begründen, hieß es in der Vorladung vom Donnerstag. Die Anhörung soll um 14.15 Uhr beginnen. Vettel hatte in Kanada wegen eines Manövers im Zweikampf mit Lewis Hamilton eine Zeitstrafe erhalten und damit den Sieg beim siebten Saisonlauf an den Mercedes-Fahrer verloren, obwohl er als Erster vor dem Briten ins Ziel gekommen war.

Ferrari hatte in der Sache zwar auf den ursprünglich angekündigten förmlichen Protest verzichtet, aber das sogenannte Recht auf Neubewertung bei den Stewards beantragt. Mit neuen Beweisen will die Scuderia die FIA-Kommissare überzeugen, ihr Urteil von Kanada zu überdenken. Welche Beweise das sind, blieb bislang offen.

Der führende Vettel war in Montréal in der 48. Runde nach einem Fahrfehler übers Gras neben der Strecke gerast und hatte danach Verfolger Hamilton nah an eine Mauer gedrängt. Die Rennkommissare erkannten darin eine gefährliche Fahrweise und bestraften den Ferrari-Piloten.

+++ 20.06.2019: Das muss man zum Großen Preis von Frankreich wissen +++

Die Formel 1 bringt eine knifflige Debatte mit in den Süden Frankreichs. Die Kontroverse um den aberkannten Sieg von Sebastian Vettel in Kanada dürfte auch vor dem Grand Prix in Le Castellet noch ein bestimmendes Thema im Fahrerlager sein. Sportlich indes deutet vieles auf den nächsten Mercedes-Erfolg hin.

Warum gab es zuletzt Ärger um Vettel?

Auslöser des Eklats in Montréal war ein Fahrfehler des Deutschen. In Führung liegend rumpelte der Ferrari-Pilot übers Gras und drängte dann Verfolger Lewis Hamilton nahe an eine Mauer. Die Rennkommissare verurteilten Vettel wegen gefährlichen Fahrens zu einer Zeitstrafe, durch die er den Sieg an den eigentlich zweitplatzierten Hamilton verlor. Der Hesse reagierte mit einem Wutausbruch, tauschte im Zielbereich sogar die Tafel mit der Eins vor Hamiltons Auto gegen die mit der Zwei aus. "Das ist nicht der Sport, in den ich mich verliebt habe", sagte Vettel und brachte eine Diskussion über ein zu strenges Regelwerk und überharte Eingriffe der Stewards ins Rollen.

Welche Folgen hatten diese Ereignisse?

Ferrari kündigte einen förmlichen Protest an, verzichtete aber doch darauf. Stattdessen will die Scuderia mit neuen Beweisen die Rennkommissare dazu bewegen, eine Neubewertung der Situation vorzunehmen. Den entsprechenden Antrag stellte Ferrari zu Wochenbeginn beim Weltverband FIA. Ein Erfolg dieser Bemühungen wäre indes eine Überraschung. Daran wird auch der vielstimmige Protest zahlreicher Ex-Piloten nichts ändern. Frühere Weltmeister wie Jenson Button, Damon Hill oder Jacques Villeneuve hatten für Vettel Partei ergriffen und die Rennrichter kritisiert. Spannend ist nun, ob die Regelhüter den Vorfall zum Anlass für eine Reform nehmen.

Was bedeutet das für das Rennen in Frankreich?

Vettel dürfte aus seinem Zorn von Kanada viel Antrieb für die nächste Attacke auf WM-Spitzenreiter Hamilton mit nach Le Castellet bringen. Das allein aber dürfte kaum reichen, um dem Titelverteidiger im Silberpfeil gefährlich zu werden. Die Strecke kommt Mercedes deutlich mehr entgegen als zuletzt der Kurs in Kanada. Ferrari kämpft weiter mit den Schwächen des Autos, die auf dem Circuit Paul Ricard nur schwer zu verdecken sein dürften. Alles andere als der achte Mercedes-Sieg im achten Saisonlauf am Sonntag (15.10 Uhr/RTL und Sky) wäre erstaunlich.

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